Der Sommer fiel auf einen Mittwoch

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Es gab schon Jahre, da bin ich während meines Sommerurlaubs mit den Blogbeiträgen gar nicht hinterher gekommen, weil ich fast täglich unterwegs war. Aber im Sommer 2016 ist das irgendwie anders. Wie ich euch hier schon schrieb, war das mit dem Wetter ja eher so eine Gleichung mit einer Unbekannten. Gut, ein paar schöne Wolkenbilder sind nicht zu verachten und ich zeige euch heute auch ein paar davon, aber Regenschirm und Regenjacke waren meine ständigen Begleiter. Mittlerweile hat sich der Sommer ja wieder etwas bekrabbelt, aber während des Urlaubs war es nicht nur einmal, es war nicht nur zweimal, es war mindestens dreimal, daß es am Küchenfenster aussah, als wäre schönstes Wetter mit blauem Himmel und ein paar Quellwolken.

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Doch kaum, daß ich das Haus verlassen hatte, fing es an zu nieseln, zu regnen oder wahlweise auch zu schütten, so als hätte die Wolke auf mich hinter dem Haus gewartet. Wie schrieb mir jemand so schön auf Twitter „Wenn du rauskommst, gehe ich mal vorsichtshalber rein“😉. Der verrückteste Moment war, als ich hier in Krefeld über den Rhein auf die Duisburger Seite fuhr. Plötzlich stockfinster, Regen wie Hulle und als ich resigniert umkehrte, auf Krefelder Seite des Rheins bis auf drei Tropfen alles trocken😮 . Gut, die meisten Ziele die ich in den letzten drei Wochen besucht habe, habe ich euch hier im Blog irgendwann schon mal vorgestellt. Ich müßte nur auf die passenden Links verweisen, aber das wäre ja langweilig😉. Ich fasse die Tipps für die letzen Ferientage nochmal neu zusammen.

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1. Ein Besuch im Terra Zoo in Rheinberg – Ein Reptilienzoo, den man auch bei schlechtem Wetter aufsuchen kann, weil er, bis auf ein kleines Außengehege, drinnen stattfindet. Schlangen, Varane, ein Chameleon und eine Pfauenmama, kein Reptil, aber auf dem Außengelände lebend, war sehr darauf bedacht ihre Jungen zu beschützen und sich mit meinen Schuhriemen zu beschäftigen🙂.

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2. Sollte sich das Wetter wieder berappeln, bietet sich vom Terra Zoo ein Abstecher nach Orsoy am Rhein an. In Ortsmitte parken und einen Spaziergang auf dem Rheindeich machen. Das Karftwerk auf der Duisburger Walsumer Seite beobachten wie es Wolken produziert und ggf. mit der Autofähre auf die andere Rheinseite übersetzen. Einen kleinen Strand gibt es auch.

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3. Tiger & Turtle – Eine kleine, schnell und bequem zu erlaufende Halde, oder eigentlich mehr ein aufgeschütteter Berg aus Bauschutt und Schlacke, im Angerpark mit einer Großskulptur namens Tiger and Turtle – Magic Mountain. Diese sieht aus wie eine Achterbahn und kann zu Fuß durchlaufen werden. Gewöhnungsbedürftig, aber wenn man sich überwunden hat, macht’s echt Spaß.

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4. Auch immer mal wieder einen Besuch wert, ist das Red Dot Design Museum in Essen auf dem Gelände der Zeche Zollverein. Im Vergleich zu anderen Museen, werden hier immer mal wieder neue Exponate ausgestellt, die den begehrten Red Dot Design Award bekommen haben. Aktuell lief eine Ausstellung der Firma Blackmagic mit Video und Kamerazubehör vom Feinsten (ich kauf mir einen Fernsehsender🙂 ).

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5. Last but not least ist auch die Landeshauptstadt Düsseldorf immer einen Besuch wert. Hofgarten, KöBogen, Schadowstraße, Königsallee, aber auch Rheinuferpromenade, Burgplatz und Medienhafen. Nicht vergessen, am letzten Augustwochenende ist NRW Tag. Da feiert Düsseldorf den 70’ten NRW Geburtstag. Auch in Düsseldorf erwischte mich, kaum daß ich da war, eine Schauer (na klar😉 ).

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Habt ihr schon mal in meinem Blog gesucht? Nein? Dann mal los, oben rechts befindet sich eine Suchmöglichkeit, macht doch mal Gebrauch davon. Mehr Bilder zu o.g. Tipps gibt es in den Alben von Flickr und Google Photos, wobei Google nach Abschaffung von Picasa leider keine Möglichkeit mehr bietet, die neuesten Fotos an den Anfang des Albums zu sortieren. Manuelles verschieben ist dann doch etwas aufwendig bei 500 Fotos.

Flickr Ruhr2016 / Düsseldorf
GooglePhotos Ruhr 2016 / Düsseldorf

Spätsommer oder Frühherbst

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Spätsommer oder Frühherbst, wie man es auch nennen möchte, das letzte Wochenende zeigte sich nochmal von der schönen Seite. Klar irgendwann werden die kühlen Herbsttage wohl kommen, aber bis dahin konnten wir die Sonne nochmal genießen. Habe ich auch gemacht, denn ich war am Samstag im Grugapark in Essen und am Sonntag zur Zeche Ewald in Herten. Manches mal wünschte ich, ich könnte statt im Büro zu sitzen den ganzen Tag durchs Grüne laufen und die Natur genießen. Aber der Job ist notwendiges Übel, denn mein Arbeitgeber zahlt mir schließlich das Geld fürs Leben und nebenbei ist das Büro geheizt und trocken😉.

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Erstaunlicherweise waren einige Bäume noch grüner als ich vermutet hatte, aber ein Spaziergang durch den Grugapark kann man ja fast zu jeder Jahreszeit machen. Da sich das andere wohl auch dachten, war es auch eine gute Idee, zeitig anzureisen, denn gegen 10.30 Uhr waren noch genügend Parkplätze frei. Als ich gegen 15.30 Uhr wieder weg fuhr, war hingegen alles pickepacke voll. Den Parkplatz an den Mustergärten kann ich übrigens empfehlen, kostenfrei und nur zwei Minuten vom Gruga Eingang entfernt.

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Warum ich schon so früh vor Ort war? Weil um 11.00 Uhr wieder einmal die Greifvolgelflugschau aus Hellenthal auf der Tummelwiese zu Gast war. Diese findet 3 x im Jahr dort statt und wenn ihr mal die Gelegenheit habt, schaut doch mal vorbei. Wer über 1,75 m ist, muß allerdings ab und zu den Kopf einziehen, denn Seeadler, Habicht & Co. ziehen einem sonst einen Scheitel😉. Es ist ganz schön schwierig bei so einer Flugschau gescheite Bilder hin zu bekommen, sofern man nicht mit Profi-Equipment anreist.

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Was Profi-Equipment ist? Das was der „Kollege“ neben mir hatte. Ein Superzoom von der Größe einer Werkzeugtasche und eine Spiegelreflexkamera mit geschätzt 20 Bilderen pro Sekunde. Wenn er auf den Auslöser drückte, ratterte er mit seiner Kamera, als stände ein alter Super8 Projektor neben mir🙂. Na egal, zwei gute Schnappschüsse sind mir ja auch gelungen (1/2). Das muß reichen. Wesentlich ruhiger geben sich da die Dahlien, denen ich mich später gewidmet habe. Die Natur kann so schöne Farben fabrizieren und bis in den Oktober gibt’s die noch zu sehen.

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Der Wecker klingelt. Wer hat mich geritten am Sonntag um 8.00 Uhr aufzustehen? Ach richtig ich selbst. Von Krefeld bis nach Herten sind es ca. 60 km, die aber auf ziemlich leerer Autobahn ruck zuck bewältigt wurden. Ziel war, das hier bereits einmal erwähnte Oldtimertreffen auf Zeche Ewald. Da Bauarbeiten auf dem Gelände der Kokerei Zollverein dort 2015 kein Treffen zuließen, war es das erste und gleichzeitig auch das letzte Treffen in diesem Jahr am neuen Standort. Und weil das Wetter ausgesprochen schön war und sich kein Regen ankündigte, kamen die Oldtimer scharenweise. Ich weiß ja, daß auch auf Zollverein die Anzahl der Fahrzeuge schwankend war, aber das was an diesem Sonntag auf das Gelände der Zeche Ewald fuhr ließ selbst die Organisatoren vor Schreck erstarren.

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Nachdem der erste Parkplatz unter dem Förderturm im nullkommanix voll war und auch der zweite Parkplatz auf der gegenüberliegenden Straßenseite sich binnen Minuten füllte, mußte sogar noch ein Schotterplatz geöffnet werden, der sich dann ebenfalls zu 80% füllte. Zwischen meiner Ankunft gegen 10.45 Uhr und ca. 12.00 Uhr rollten die Autos Stoßstange an Stoßstange auf das Gelände. Wenn ich mir mal die Kennzeichen der Fahrzeuge betrachtete, waren neben einer ganzen Reihe von Ruhrgebietskennzeichen (von Moers bis Dortmund) sogar Kennzeichen aus dem Kölner Raum, aus der Eifel (Bitburg) und sogar aus dem Sauerland vertreten. Dazu der Alpha Club und der Mini Club (z.T. auch mit weitgereisten Mitgliedern).

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Die Auswahl an Fahrzeugen war schon fast zu viel, so daß ich nach rd. 2 Stunden einen Schnitt gemacht habe und die Gelegenheit genutzt habe noch einen Abstecher auf die Halde Hoheward zu machen (hätte ich auf jeden Fall gemacht, wenn ich schon mal da bin😉 ). Weil es nahe liegt, bin ich wieder von der Zeche Ewald aus aufgestiegen und dieses Mal war der Weg auch gefühlt schon gar nicht mehr so weit, wie beim ersten Mal. Übrigens gibt es nun auch am zuletzt aufgeschütteten Teil der Halde Aussichtspalteaus mit Blickrichtung auf die Zeche Ewald. Die Wege wurden gepflastert und für die Mountainbiker wurden, etwas abseits davon, entsprechende Wege mit passender Beschilderung angelegt. Hach schwärm, Halde Hoheward ist doch immer wieder schön.

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Wieder unten angekommen, hatte sich der Parkplatz merklich geleert. Jetzt wartet alles auf neue Termine im Jahr 2016. Zum Oldtimertreff-Ruhr geht’s hier entlang. Wenn ihr mehr Bilder aus der Gruga, vom Oldtimertreffen oder vom Abstecher auf die Halde Hoheward sehen möchtet, schaut doch mal bei Flickr oder GooglePhotos vorbei. Da haben sich mittlerweile auch schon eine ganze Reihe weiterer Fotos aus 2015 angesammelt.

Hallo Herbst 2014

Herbst2014

Da geht er hin der Oktober und der November beginnt wettertechnisch als wäre er der September. Irgendwie ein bisschen irreal, nächste Woche kommen die Winterreifen drauf und an diesem Wochenende sind es mehr als 20 Grad. Ich bin momentan etwas hin und her gerissen, denn ist das Wetter schön, genieße ich das Herbstwetter, ist es bedeckt bin ich dabei neue Technik in Betrieb zu nehmen. Beides mache ich ausgesprochen gerne, wenn nur nicht diese Arbeitswochen dazwischen lägen🙂 . Sagt mal, geht es euch so, daß die Zeit, insbesondere am Wochenende, irgendwie immer schneller vergeht? Bei der Gelegenheit, in der kommenden Woche jährt sich der Mauerfall zum 25. mal. Das ist mein halbes Leben und eine Menge schnell vergangener Wochenenden.

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Momentan sind die Tage aber auch gut ausgelastet. Nach dem defekten Modem habe ich mittlerweile den erwarteten VoIP (Voice over IP) Anschluß der Telekom bekommen, dann habe ich endlich mal meine neue Kamera, die hier schon gut ein halbes Jahr liegt, richtig in Betrieb genommen und seit letzter Woche steht hier ein neuer PC, den es einzurichten gilt, weil der alte öfters rumzickte. Bevor ihr fragt, nein ich habe nicht im Lotto gewonnen, ich gebe nur mein Weihnachtsgeld immer schon im Oktober/November aus😉 . Also kämpfe ich jetzt mit Windows 8.

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Ganz wichtig war mir, daß meine ganzen Fotos vom alten Rechner rüber mußten und das incl. der (Hash-)Tags, die ich vergeben hatte. Zum Glück bietet Picasa (Google) da eine ganz praktische Funktion, so daß das ganze eigentlich gar nicht so schwierig war. Dann die CloudDienste wieder installiert, die Browser (mit Synchronisationsfunktion) mit dem Laptop abgeglichen und iCloud installiert (damit ich meinen Fotostream vom Handy am PC angucken kann😀 ). Außerdem habe ich nach einer einfachen und bequemen Möglichkeit gesucht Instagram Bilder am PC zu sichern. Und jepp, auch da habe ich etwas gefunden. Kennt ihr Instaport? Ihr wählt aus „alle Fotos“ oder einen Zeitraum oder einen Hashtag (höchstens 500 Bilder) und bekommt dann eine ZIP Datei zum Downloaden. So habe ich binnen weniger Sekunden meine #HalloHerbst14 Bilder auf den Rechner bekommen.

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Apropos Herbst, weil ich mit den Herbstfotos dieses Jahr etwas hinterherhinke, war ich gestern nochmal rund um die Burg Linn in Krefeld unterwegs und habe bei besagten 20 Grad ein paar „sommerliche“ Herbstaufnahmen nachgeholt. Es ist auch mal angenehm vor der eigenen Haustüre zu fotografieren und dabei die Gedanken schweifen zu lassen. Jetzt habe ich euch aber genug vollgequatscht, wenn ihr noch ein paar Bilder sehen wollt klickt hier (Flickr) oder hier (Google+).

P.S.: Das hier sind übrigens meine Instagram Bilder mit dem Hashtag #HalloHerbst2014.

Instagram (Herbst)

Schwedische Teller und Botanik

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Als ich letztens so meine Teller betrachtete, fiel mir auf, daß diese im Laufe der Zeit einige schwarze Striemen abbekommen haben. Ich beschloß, es wäre mal wieder Zeit für ein paar neue Teller. Nicht zu teuer, aber alltagstauglich eben. Und wo bekommt man die günstig? In Schweden, also in diesem Möbelhaus aus Schweden (das ist der Laden, den die Männer sonst mit Bälleparadies verbinden🙂 ). Also war ich am Samstag ausnahmsweise in der Porzellanabteilung von Ikea, um mir ein neues Tellerset zuzulegen. Und womit könnte man das verbinden? Mit einem Spaziergang im Botanischen Garten. Vor einiger Zeit habe ich ja vehement einen persönlichen Wetterengel gefordert, allerdings muß es da zu einem Mißverständnis gekommen sein. Sitze ich beim Frühstück scheint die Sonne, ziehe ich mich an und raffe mein Zeug zusammen, scheint die Sonne, aber kaum gehe ich aus dem Haus, ziehen die Wolken auf und steige ich aus dem Auto, fallen die ersten Tropfen😦 . Ich sehe meinen Wetterengel insgeheim da oben hocken und leise vor sich hinkichern.

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Na ja, irgendwas ist bekanntlich immer, ich bin trotzdem kurz durch den Botanischen Garten, denn daß ich das letzte Mal hier war ist auch schon wieder 3-4 Jahre her (wobei Duisburg mindestens zwei botanische Gärten hat). Dieser ist kein Steinwurf von Ikea entfernt, (fast) gleich auf der anderen Straßenseite (Hamborner Str.), unweit der Autobahn A59. Wenn’s also im Möbelkaufhaus mal wieder länger dauert …😉 . Leider befindet sich der Gaten noch in der Umbauphase (bis Mai 2014) und ist auch nicht so groß, daß man sich verlaufen könnte, aber für einen kleinen Spaziergang lohnt er sich allemal. Momentan war es noch etwas karg dort, aber wenn damnächst alles blüht bin ich bestimmt nochmal da. Die Auswahl an Sitzmöglichkeiten scheint jedenfalls ausreichend und sehr abwechslungsreich🙂 . Was wollte ich gleich? Ach klar, einfach nur Sitzen😉 .

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P.S.: Hattet ihr des Nachts schon mal einen Traum, daß euer Auto geklaut wurde und am Tag drauf könnt ihr auf dem Parkplatz eines großen Möbelhauses euer Auto nicht wiederfinden, weil ihr den falsch Gang genommen habt? Wieso? Ach nur so eine Frage …

Der Frühling der ein Winter war

Frühling

Dieser blöde Wettergott hat mir ja einen ganz schönen Strich durch die Rechnung gemacht. Zu Ostern ein paar Tage Urlaub dachte ich, kann ja nicht schaden und man kann so mal wieder den Ruhrpott unsicher machen. Und wat is? 4 Grad und eisiger Ostwind *grrmff*. Nach 3-4 Monaten Winter, Kälte und Dunkelheit brauche ich die Sonne wie der Monopolyspieler die Schloßallee. Ich sauge sie regelrecht auf, die Sonne nicht die Schloßallee, auch wenn es nur 2-3 Stunden pro Tag sind.

Über meinen Abstecher zu Christos Big Air Package hatte ich ja schon berichtet und als sich die Sonne am Mittwoch wieder blicken ließ, habe ich mich dick verpackt (wie ein Paket zu Weihnachten, um mal die Temparaturen der Jahreszeit zuzuordnen) und bin raus. Also Ereigniskarte gezogen und ab auf’e A52, bevor es wieder Schneegrieselt oder sonstwie usselig wird. Der direkte Weg ging dieses Mal zum Baldeneysee, so direkt wie beim Monopoly der Weg ins Gefängnis.

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Da die Außentemparatur weiterhin nur wenige Grad über Null lag und der Wind aus Richtung Osten blies, wollte ich kaum angekommen fast wieder auf dem Absatz kehrt machen (Gehe 3 Felder zurück), aber da ich nun einmal da war, gabs doch einen kleinen Spaziergang entlang der Promenade. Auf dem See war wenig, um nicht zu sagen garnichts los, aber entlang des Ufers ergaben sich ein paar überraschende Naturphänomene. Das schwappene Seewasser und regelmäßige Wassertropfen die durch Wind und Wellen ans Ufer spritzten, hatten ihre Spuren an Büschen und Sträuchern hinterlassen.

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Die niedrigen Temparaturen hatten zu Eiszapfen an ufernahen Büschen und Bäumen geführt. Das sah schon irgendwie faszinierend aus. Zusammen mit der Sonne ergaben sich so doch noch ein paar Fotomotive und kaum kam ich wieder aus dem Gestrüpp gekrabbelt zogen auch andere Spaziergänger ihre kleinen Kameras aus der Tasche😀 . Angeblich werden wir über die Feiertage das kälteste Ostern seit ewig erleben … wenn ihr bis dahin nicht erfroren seid … ich ziehe mal eine Gemeinschaftskarte „Du hast den 2. Preis in einer Schönheitskonkurrenz gewonnen“. Na bitte😉 . Fotos auch von diesem Weltereignis bei Flickr und Google+.
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OsterfuchsIhr erinnert euch an die Frage, welches Tier euch spontan einfällt, wenn ihr an Ostern denkt? Warum eure Antwort Osterfuchs (statt Osterhase oder Osterlamm) lauten sollte und seit wann es den Osterfuchs gibt, lest ihr im Beitrag „(Oster-)Fuchs sein fetzt„, den ich vor ein paar Tagen hier veröffentlicht habe. Bis dahin wünsche ich euch schöne Ostertage und daß ihr auch alle Eier findet.

Murmeltiertag

Gerade wenn es so kalt ist wie in den letzten Tagen, träumen wir vom Frühling, aber wenn ich den Wetterbericht richtig deute wird es wohl noch etwas länger kalt bleiben. Während wir eher hoffen (und bibbern) schauen die Einwohner von Punxsutawney im amerikanischen Bundesstaat Pennsylvania einmal im Jahr auf ein kleines Nagetier namens „Phil“. Ihr wißt wovon ich rede, denn ihr kennt Bill Murray, der als mürrischen Reporter die Geschichte in „Und täglich grüßt das Murmeltier“ bekannt gemacht hat.

Heute war es wieder soweit. In Punxsutawney sagte „Phil“ einen noch mindestens 6 Wochen andauernden Winter voraus. Gottseidank wird „Phil“ einen Metrologen nicht ersetzen, wer trotzdem wissen will, wie die Geschichte des „Groundhog Days“ entstanden ist, schaut mal hier auf die Seite der FAZ oder wie immer bei Wikipedia vorbei. Uns bleibt unterdessen nur uns weiterhin dick anzuziehen.

Verrücktes Wetter

regenschirm

Es ist ja schon verrückt, erst klagen alle der Winter war so lang, wir wollen endlich Sonne und warmes Wetter haben, dann wird es plötzlich warm, aber das ist auch wieder nicht richtig. Warum? Weil es “plötzlich” warm wird in unseren Breiten und dabei meist auch unerträglich drückend. An der Küste, da ist es häufig etwas ausgeglichener, aber die haben wir nun mal nicht überall (die Küste meine ich). Alles fleht es möge doch mal wieder regnen und regnet es dann, geht das Ganze einher mit Gewittern und Regenmengen, die sämtliche Kanäle überfordern und kleinste Unterführungen du Seen werden lassen.

Gerade gestern und heute kamen Regenmengen herunter, die selbst die Feuerwehren machtlos dastehen lassen. Das erste Gewitter erreichte uns gegen 14:00 Uhr, das zweite gegen 17:30. Vereinzelt wurde die Warnstufe lila ausgerufen. Gullideckel schwammen weg, die Flughafenautobahn in Richtung Düsseldorf (A44) wurde wegen Überflutung gesperrt ebenso wie ein Teil der A52 und sogar der Flughafen selbst war über 1 Stunde außer Betrieb.

Haben wir das früher nicht so extrem gehabt oder war uns das als Kindern egal? Ich erinnere mich auch in meiner Kindheit an warme Sommer und schlafen unterm Dach, an Gewitter, die ich faszinierend vom Fenster aus beobachtet habe. Die Fenster wurden auch erst geschlossen, wenn die ersten Tropfen ins Zimmer fielen. Wir hatten keine Sorgen, daß der Hagel unsere Autos zerstört, daß das Wasser vielleicht im Keller stehen könnte oder daß der Baum da drüben vielleicht immer schon etwas wackelig war. Paranoia? Vielleicht. Existenzangst? Nein eigentlich nicht. Gesammelte Erfahrungen? Vielleicht noch am ehesten.

Hier noch ein paar Links zu den Unwettern von heute, DerWesten, Westdeutsche Zeitung und nochmal Westdeutsche Zeitung oder Rheinische Post.

Abschließend noch zwei Webseitentips fürs nächste Unwetter … die Unwetterzentrale und das Niederschlagsradar.