Spätsommer oder Frühherbst

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Spätsommer oder Frühherbst, wie man es auch nennen möchte, das letzte Wochenende zeigte sich nochmal von der schönen Seite. Klar irgendwann werden die kühlen Herbsttage wohl kommen, aber bis dahin konnten wir die Sonne nochmal genießen. Habe ich auch gemacht, denn ich war am Samstag im Grugapark in Essen und am Sonntag zur Zeche Ewald in Herten. Manches mal wünschte ich, ich könnte statt im Büro zu sitzen den ganzen Tag durchs Grüne laufen und die Natur genießen. Aber der Job ist notwendiges Übel, denn mein Arbeitgeber zahlt mir schließlich das Geld fürs Leben und nebenbei ist das Büro geheizt und trocken😉.

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Erstaunlicherweise waren einige Bäume noch grüner als ich vermutet hatte, aber ein Spaziergang durch den Grugapark kann man ja fast zu jeder Jahreszeit machen. Da sich das andere wohl auch dachten, war es auch eine gute Idee, zeitig anzureisen, denn gegen 10.30 Uhr waren noch genügend Parkplätze frei. Als ich gegen 15.30 Uhr wieder weg fuhr, war hingegen alles pickepacke voll. Den Parkplatz an den Mustergärten kann ich übrigens empfehlen, kostenfrei und nur zwei Minuten vom Gruga Eingang entfernt.

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Warum ich schon so früh vor Ort war? Weil um 11.00 Uhr wieder einmal die Greifvolgelflugschau aus Hellenthal auf der Tummelwiese zu Gast war. Diese findet 3 x im Jahr dort statt und wenn ihr mal die Gelegenheit habt, schaut doch mal vorbei. Wer über 1,75 m ist, muß allerdings ab und zu den Kopf einziehen, denn Seeadler, Habicht & Co. ziehen einem sonst einen Scheitel😉. Es ist ganz schön schwierig bei so einer Flugschau gescheite Bilder hin zu bekommen, sofern man nicht mit Profi-Equipment anreist.

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Was Profi-Equipment ist? Das was der „Kollege“ neben mir hatte. Ein Superzoom von der Größe einer Werkzeugtasche und eine Spiegelreflexkamera mit geschätzt 20 Bilderen pro Sekunde. Wenn er auf den Auslöser drückte, ratterte er mit seiner Kamera, als stände ein alter Super8 Projektor neben mir:-). Na egal, zwei gute Schnappschüsse sind mir ja auch gelungen (1/2). Das muß reichen. Wesentlich ruhiger geben sich da die Dahlien, denen ich mich später gewidmet habe. Die Natur kann so schöne Farben fabrizieren und bis in den Oktober gibt’s die noch zu sehen.

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Der Wecker klingelt. Wer hat mich geritten am Sonntag um 8.00 Uhr aufzustehen? Ach richtig ich selbst. Von Krefeld bis nach Herten sind es ca. 60 km, die aber auf ziemlich leerer Autobahn ruck zuck bewältigt wurden. Ziel war, das hier bereits einmal erwähnte Oldtimertreffen auf Zeche Ewald. Da Bauarbeiten auf dem Gelände der Kokerei Zollverein dort 2015 kein Treffen zuließen, war es das erste und gleichzeitig auch das letzte Treffen in diesem Jahr am neuen Standort. Und weil das Wetter ausgesprochen schön war und sich kein Regen ankündigte, kamen die Oldtimer scharenweise. Ich weiß ja, daß auch auf Zollverein die Anzahl der Fahrzeuge schwankend war, aber das was an diesem Sonntag auf das Gelände der Zeche Ewald fuhr ließ selbst die Organisatoren vor Schreck erstarren.

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Nachdem der erste Parkplatz unter dem Förderturm im nullkommanix voll war und auch der zweite Parkplatz auf der gegenüberliegenden Straßenseite sich binnen Minuten füllte, mußte sogar noch ein Schotterplatz geöffnet werden, der sich dann ebenfalls zu 80% füllte. Zwischen meiner Ankunft gegen 10.45 Uhr und ca. 12.00 Uhr rollten die Autos Stoßstange an Stoßstange auf das Gelände. Wenn ich mir mal die Kennzeichen der Fahrzeuge betrachtete, waren neben einer ganzen Reihe von Ruhrgebietskennzeichen (von Moers bis Dortmund) sogar Kennzeichen aus dem Kölner Raum, aus der Eifel (Bitburg) und sogar aus dem Sauerland vertreten. Dazu der Alpha Club und der Mini Club (z.T. auch mit weitgereisten Mitgliedern).

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Die Auswahl an Fahrzeugen war schon fast zu viel, so daß ich nach rd. 2 Stunden einen Schnitt gemacht habe und die Gelegenheit genutzt habe noch einen Abstecher auf die Halde Hoheward zu machen (hätte ich auf jeden Fall gemacht, wenn ich schon mal da bin😉 ). Weil es nahe liegt, bin ich wieder von der Zeche Ewald aus aufgestiegen und dieses Mal war der Weg auch gefühlt schon gar nicht mehr so weit, wie beim ersten Mal. Übrigens gibt es nun auch am zuletzt aufgeschütteten Teil der Halde Aussichtspalteaus mit Blickrichtung auf die Zeche Ewald. Die Wege wurden gepflastert und für die Mountainbiker wurden, etwas abseits davon, entsprechende Wege mit passender Beschilderung angelegt. Hach schwärm, Halde Hoheward ist doch immer wieder schön.

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Wieder unten angekommen, hatte sich der Parkplatz merklich geleert. Jetzt wartet alles auf neue Termine im Jahr 2016. Zum Oldtimertreff-Ruhr geht’s hier entlang. Wenn ihr mehr Bilder aus der Gruga, vom Oldtimertreffen oder vom Abstecher auf die Halde Hoheward sehen möchtet, schaut doch mal bei Flickr oder GooglePhotos vorbei. Da haben sich mittlerweile auch schon eine ganze Reihe weiterer Fotos aus 2015 angesammelt.

Oldtimertreffen zw. Krefeld und Herten

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Der Picknickkorb steht auf dem Rücksitz des Rolls Royce, so als käme die feine Gesellschaft gleich zurück um ihn zu ab zu holen. Er fährt, genauso wie der Ford, mit Köfferchen auf dem Trittbrett, heute ohne Verdeck. Es ist September, die Sonne scheint bereits auf herbstlicher Sparflamme und trotzdem haben wieder einige Old- und Youngtimer den Weg zum Parkplatz an der Krefelder Rennbahn gefunden. Obwohl der Parkplatz sich schnell füllt, sind die Stellplätze nicht ausgebucht. Noch drei Tage bis Herbstanfang. Die Rolls Royce und Ford aus dem letzten Jahrhundert werden sicher bald wieder eingemottet, präsentieren sich heute aber nochmal von ihrer schönsten Seite.

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Woran merkt man, abgesehen von Sonne auf herbstlicher Sparflamme, daß der Herbst naht? An bunten Blättern? Daß es wieder früher dunkel wird? Ja, alles richtig, aber auch daran, daß sich die Oldtimertreffen für dieses Jahr dem Ende zu neigen. Krefeld hatte am vergangenen Sonntag seinen letzten Termin in diesem Jahr, das, wenn ich ehrlich bin, wieder verflogen ist wie nichts (also das Jahr, nicht das Treffen:-) ). Im hinteren Teil des Platzes steht ein Anbieter von Kunststoffteilen, der aushelfen kann, wenn mal ein Ersatzteil nicht mehr lieferbar ist. Moderne Technik ist manchmal doch nützlich, denn heutzutage kann man Teile vermutlich aus dem 3D Drucker fertigen.

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Während ich auf der Suche nach schönen Fotomotiven bin, fachsimpeln die Fachleute an der offenen Motorhaube. Das ältere Ehepaar klappt die Campingstühle auf und macht es sich neben dem eigenen Schätzchen aus Chrom und Blech gemütlich. Kennt ihr das Ehepaar Flönz aus der Wiwaldi-Show (WDR)😀 ? Ich bin froh, daß wir ein solches Treffen hier in Krefeld haben, dennoch sind Autos für mich Fortbewegungsmittel, schön anzusehen und eben Fotomotive:-). Unterdessen kämpft der Blogger (also ich) an der Rennbahn, weil etwas abseits der Wohnbebauung, immer wieder mit dem Problem Handyempfang. Gerade noch 4G, dann wieder nur noch EDGE.

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Apropos Problem, wie ich bereits mehrfach erwähnt habe, ist das andere große Oldtimertreffen an der Zeche Zollverein dieses Jahr den Bauarbeiten auf dem Zechengelände zum Opfer gefallen, aber ein neuer Treff zeichnet sich in Herten an der Zeche Ewald ab. Ein erster und für 2015 gleichzeitig letzter Termin findet am ersten Oktobersonntag (10.00 – 15.00 Uhr) statt, weitere dann vermutlich im nächsten Jahr. Außerdem wird die Zeche Ewald, wie kürzlich verkündet wurde, ab irgendwann in 2016 zur „MOTORWORLD ZECHE EWALD RUHR“. Erste Impressionen des Konzeptes finden sich hier.

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Das könnte ein neuer Treffpunkt für Oldtimerfans im Ruhrgebiet werden, ähnlich der Classic Remise in Düsseldorf, aber auf altem Zechengelände und damit vor historischer Kulisse und viel Platz drumherum. Ich bin schon gespannt auf das kommende Jahr, allerdings ist die Zeche Ewald für mich leider nicht gleich um die Ecke. Bis es soweit ist, genieße ich die Treffen im hiesigen Stadtwald (oder bei Mo’s Bikertreff an der Kleinewefersstraße), die für Besucher und Teilnehmer am Sonntagvormittag eine Mischung aus Sonntagsspaziergang und Picknick, aus Fachsimpeln und Benzinduft schnuppern sind. Noch ein paar Fotos? Hier entlang zu Google Fotos oder Flickr.

Oldtimertreffen

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Na ist euch heiß😉 ? Vor 14 Tagen war’s im Büro noch kalt, jetzt haben wir Sommer. Von 16 auf 36 Grad innerhalb von 10 Tagen ist schon heftig und im Büro (keine Klimaanlage) könnte es jetzt auch gerne etwas kühler sein, aber ich mag den Sommer. Gestern gab’s für jeden eine persönliche Glasflasche für den dienstlichen Wassersprudler in der Kaffeeküche, so daß das Trinkwasser nicht knapp werden dürfte. Erzählen wollte ich euch aber eigentlich noch etwas anderes.

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Ist euch aufgefallen, daß ich dieses Jahr an der Stelle noch kaum etwas über Oldtimertreffen erzählt habe? Das von mir so häufig besuchte Treffen an der Kokerei Zollverein in Essen findet dieses Jahr leider nicht statt. Grund sind Bauarbeiten auf dem Gelände der Kokerei und eine Ersatzlocation war kurzfristig nicht verfügbar. Gerade letzte Woche haben die Veranstalter aber bekanntgegeben, daß man zumindest für den Saisonabschluß am 04. Oktober 2015 nochmal einen passenden Ort gefunden hat. Treffen wird dann an der Zeche Ewald in Herten sein. Vielleicht sieht man sich ja dort.

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Für mich gibt’s hier in Krefeld noch das Treffen im Stadtwald (an der Pferderennbahn), daß aber immer erst im Mai zum ersten Mal stattfindet und neu entdeckt habe ich ein Treffen, daß ich bisher unter dem Namen Mo’s Bikertreff kannte. An den Viehauktionshallen (Kleinewefersstr. 160) findet an jedem 4. Sonntag im Monat ein offenes Treffen von Oldtimern, Youngtimern, Bikes und US-Cars statt. Eine bunte etwas andere Mischung. Diesen Sonntag war ich zum ersten Mal dort und mußte mich erstmal etwas umgucken. Der vordere Parkplatz war als ich kam noch leer, denn das eigentliche Treffen ist weiter hinten auf dem Gelände zu finden (an den Bikern vorbei). Erst als ich ging, standen auch auf dem vorderen Parkplatz ein paar (ausgefallene) Fahrzeuge.

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Wenn ihr zu letzterem Treffen kommt, parkt auf dem Gelände links (Besucherparkplatz) oder auf den reichlich vorhandenen Parkplätzen entlang der Kleinewefersstraße. Gleich nebenan befindet sich der Königspalast (Veranstaltungshalle und Eishockeystadion), vielleicht seid ihr da ja schon mal da gewesen. Eine Auswahl der zwischen Mai und Juli gesammelten Bilder findet ihr bei Flickr und Google Fotos und für den 4. Oktober hoffe ich mal auf gutes Wetter, denn die Zeche Ewald ist mal wieder eine ganz neue Foto Location (für mich und die Oldtimer). Das nächste Treffen in Krefelder Stadtwald ist übrigens am 19. Juli (nicht, daß ich nichts gesagt hätte😉 ).

Von alten Autos und neuen Handy Apps

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Bei mir läuft’s zur Zeit etwas ruhiger, weil ich krankheitsbedingt ein paar Tage aussetzen durfte. Unter anderem war ich zu einer Untersuchung im Krankenhaus und durfte feststellen, wie weit meine Daten selbst dort gespeichert sind. Sie hatten meine alte Adresse im Computer, obwohl ich selbst in Krefeld noch nie im Krankenhaus war. Aber Familienangehörige und da ist man dann als Bezugsperson …. na ja. Aber das gehört hier nicht in allen Einzelheiten hin, zumindest z.Zt. noch nicht. Stattdessen ein kleiner Rückgriff auf letztes Wochenende.

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Am Sonntag war ich mal wieder in und um Essen herum unterwegs. Zuerst zum Oldtimertreffen an der Kokerei Zollverein und anschließend seit langem mal wieder auf der Halde Schurenbach. Das Oldtimertreffen Anfang September ist traditionell das erste Treffen nach den Sommerferien und, wenn das Wetter stimmt, gut besucht. So war es auch dieses Mal wieder. Die Parkplätze für Oldtimer wurden knapp und die Besucher nutzen den Sonntag für einen ausgiebigen Fotospaziergang. Ein paar schöne Fahrzeuge waren ja dabei oder würdet ihr einen Mercedes 300 SL verstoßen😉 ? Ich lade am Wochenende noch ein paar Bilder in die bekannten Fotoalben.

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Anschließend habe ich nach längerer Zeit, weil fast um die Ecke, mal wieder einen Abstecher zur Halde Schurenbach gemacht. Ich hätte ja das Umfeld beinahe nicht wiedererkannt. Sind dort auch Bäume dem Sturm im Frühjahr zum Opfer gefallen? Der Eingang, sonst unter Bäumen, lag gänzlich im freien Feld und auch entlang der Treppe, die langsam anfing zuzuwuchern war rechts und links alles gerodet, was sich sonst Gestrüpp nannte. Nur im oberen Teil der Halde wuchs alles wie gewohnt. Aufgefallen ist mir die neue Aufschrift auf der Bramme „Dani’s weightloss Journey“. Sie (oder er) scheint es schon mehrfach an die Spitzte der Halde geschafft zu haben. Viel Glück Dani beim Abnehmen😉.

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Am Samstag hatte ich schließlich noch etwas Zeit und habe mich mal mit dem Thema Handy Ticket beschäftigt. Das Handy Ticket ermöglicht einem den Kauf von Tickets des VRR (also Bus, Straßenbahn, Regionalbahn, S-Bahn etc.) mit wenigen Tastendrücken und Abrechnung über Girokonto oder Kreditkarte. Als ich am Dienstag vom Krankenhaus zurückfuhr habe ich das gleich mal ausprobiert. Ich würde nämlich im nächsten Urlaub gerne mal einen Handy App Tag verbringen, also möglichst viel mittels Handy organisieren, bezahlen usw. Aber davon ein anderes Mal mehr. Der Ticketkauf (Einzelfahrt innerhalb Krefelds) verlief übrigens reibungslos.

Foto der Woche (Vierundreißig) – Oldtimer im Stadtwald Krefeld

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Kinder wie die Zeit vergeht. Ein PKW ist ein Oldtimer, wenn er 30 Jahre oder älter ist und während einem früher der Begriff Oldtimer eher dann begegnete, wenn man von Autos aus der Anfangszeit des Automobils erzählte, kommt heute bereits der Opel Kadett in seiner letzten Baureihe oder der VW Golf II als Oldtimer daher. Das heißt, Halter dürfen für Fahrzeuge, die 1984 zugelassen wurden, im Laufe dieses Jahres das begehrte H-Kennzeichen beantragen. Beim Oldtimertreffen in Krefeld ist diese Woche auch mein Foto der Woche entstanden, weil sich noch einmal die Sonne und die Augustwolken so schön spiegelten.

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Aber nochmal zurück zum H-Kennzeichen (H wie Historisch). Wo liegt denn jetzt der Vorteil eines solchen Kennzeichens? Erstens die Kfz-Steuer ist pauschal auf 46,02 Euro für Krafträder und 191,73 Euro für andere Fahrzeuge festgelegt, zweitens man kann i.d.R. bei der Kfz-Versicherung sparen und drittens Fahrzeuge mit H-Kennzeichen dürfen in Umweltzonen bewegt werden, in denen sonst spezielle Auflagen gelten, denn eine Feinstaubplakette ist für diese Fahrzeuge nicht nötig.

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Apropos VW Golf II, mein erstes Auto war sogar noch der Golf I. 30 Jahre … ich fühle mich gerade ein bisschen alt und wer jetzt sagt du bist ja auch alt wird mit Lesen dieses Blogs nicht unter 3 Artikeln bestraft😉 . Das nächste und gleichzeitig letzte Treffen für dieses Jahr in Krefeld ist übrigens am 21. September 2014 und auf Zeche Zollverein kommen noch zwei Treffen am jeweils ersten Sonntag im September und Oktober. Interesse an mehr? Dann guckt doch mal hier (Flickr) oder hier (Google+).

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Oldtimertreff Krefeld

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Die Sonne scheint und im Krefelder Stadtwald tummeln sich, als ich um kurz nach 11.00 Uhr komme, schon an die 50 Oldtimer. Ich hätte in den Ferien nicht damit gerechnet, aber mittlerweile ist das Treffen dort, anders als z.B. auf Zollverein nicht nur ein Schaulaufen, sondern auch ein Treffpunkt für Bastler und Liebhaber. Und was für Schätzchen dieses Mal dabei waren. Autos aus Zeiten, als man zu Fuß noch schneller war und Motorfahrzeuge als Teufelszeug bezeichnet hat. Und das schöne, man konnte offen fahren, den Picknickkorb und die Flasche Wein im Rattankorb auf der Rückbank.

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Aber offen zu fahren (oder hier besser offen zu stehen) beherbergt auch ein kleines Risiko. Das Risiko heißt Sommer 2014, denn während eben noch die Sonne ihr Stelldichein gab, flog mal eben eine Regenwolke über das Gelände und ließ ihren Inhalt nach unten fallen. Da konnte man einige Cabriofahrer aber sprinten sehen. Gut es war nur ein Schauer von 5 Minuten, aber wer sich auf den Stoffsitzen keinen nassen Popo holen wollte, mußte schnell die Abdeckung rüberwerfen.

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Einige suchten nicht nur den Überwurf, sondern lieber gleich das Weite, so daß binnen 5 Minuten ca. 1/3 der Fahrzeuge das Gelände verließen. Der Rest war ordentlich eingewachst, so daß sich schöne Wasserperlen auf Dach und Motorhaube bildeten. Das Oldtimertreffen im Krefelder Stadtwald (an der Pferderennbahn) ist eines dieser kleinen aber feinen wie ich finde und trotzdem oder gerade deshalb ist es eines der Sehenswerten. Die nächsten Termine? Klickt ihr hier und Bilder gibt’s hier (Flickr) und hier (Google+) (22 Fotos).

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P.S.: Das Ruhrgebiet bei Nacht oder Batman im Ruhrpott oder den Rhein-Herne-Kanal mal ganz anders erleben? Hier nochmal der Link zum gestrigen Blogbeitrag.

Würstchen auf Zollverein und 100 Jahre Rhein-Herne-Kanal

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Der letzte Sonntag stand bei mir unter der Überschrift Lack und Leder, weiße Wände und heiße Würstchen sowie Kunst und Kanal:-) . Pünktlich kurz vor 11.00 Uhr war ich am ersten Sonntag im Monat mal wieder in Essen, um zu gucken, was sich an der Kokerei Zollverein in Sachen Oldtimer so tut. Die Stellplätze auf dem Gelände der Kokerei sind durch Bauarbeiten leider immer noch beschränkt und trotzdem halte ich nach geeigneten Fotomotiven Ausschau. Wenn man allerdings häufiger dabei ist, wiederholen sich die Fahrzeuge und damit die Motive mit der Zeit.

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Blank geputzten Lack gab es dieses Mal bei einem Mini Treffen zu sehen und relativ viel Leder in amerikanischen Großraumlimousinen, die ohne Frage interessant sind, aber in Mengen auftretend doch eher wieder nicht. Also beschränkte ich mich auf die kleinen Dinge am Rande, auf umstrickte Stoßstangen, auf Leute die ihre Autos (wenn man dem Aufkleber glaubt) „KarlHeinzTralala“ nennen oder auf einen der letzten aktiven Feuerwehrkäfer extra aus Rheinberg am Niederrhein angereist. Somit hatte ich nach ca. 1,5 Stunden die meisten Fahrzeuge durch, habe noch die eine oder andere Radkappe abgelichtet und die sich spiegelnde Kokerei Zollverein auf der Motorhaube eines schwarzen … öhm … ach egal.

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Danach, auf dem Weg zurück zum Parkplatz, habe ich mich bei der Ausstellung mit weißen Wänden im Kohleaschebunker („La Primavera“) umgesehen. Zuerst wollte ich mich garnicht anstellen, als ich die Warteschlange vor der Türe stehen sah, aber nach einem kostenlosen Bratwürstchen der Stiftung Zollverein wurde die Warteschlange bereits kürzer😀 . Also angestellt. Und was gibt’s zu sehen? Einen weißen Raum im dunkeln, den man mit Schuhüberziehern in übergroßer Pantoffelform betreten durfte. Am liebsten war es den Machern, wenn man selbst auch noch in weißer (Teil-)Kleidung zu dem Event kam. Also habe ich eine schwarze Hose angezogen😉 … und ein weißes Shirt mit langen Armen.

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Man stelle sich bitte ein, sagen wir mal, Durchschnittszimmer vor, ohne Einrichtung und ohne Fenster, aber mit ca. 4-5 Meter Deckenhöhe, dazu Puschen in Größe 50 an den Füßen😀 . So schlufften (gibt’s das Wort?) wir also in den Raum hinein und hinter uns fiel die Türe ins Schloß. Es war fast stockfinster, man sah die Hand vor Augen nicht. Wahnsinn, dieses Kunsterlebnis:-) . Ja Moment, das war’s ja noch garnicht. Nachdem sich die Augen an die Dunkelheit gewöhnt hatten, erkannte man an einem Ende des Raums ein paar Sonnenstrahlen, die durch einen schmalen Spalt fielen und den Raum optisch vergrößerten. Ja!?! Öhm … kommt jetzt noch was, fließt das Wasser plötzlich aufwärts, wackelt der Boden, bewegt sich die Wand auf einen zu? Springt vielleicht so ein Gummihampelmann aus einer versteckten Kiste? Öhm … nö.

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Wenn ihr auch mal Puschen in Größe 50 ausprobieren wollt, Geöffnet ist „La Primavera“ noch bis 28.09., Fr–So und an Feiertagen von 11.00 – 18.00 Uhr. Nach diesem weltbewegenden Erlebnis und der doch recht schnellen Abhandlung dieses Kunstteils, konträr zur Wartezeit vorher, konnte ich überlegen um 15.00 Uhr wieder bei schönstem Sonnenwetter auf dem Sofa zu hocken oder, wenn man gerade schon mal in Essen ist, noch eine Ecke weiter nach Waltrop zum Schiffshebewerk Henrichenburg zu fahren. Das Schiffhebewerk hatte an dem Sonntag Museumsfest mit freiem Eintritt. Hätte ich gewußt, daß das ansonsten (wenn ich bisher dort war) fast leere Hebewerk so einen Ansturm erleben würde, ich hätte mir das nochmal überlegt.

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Nach einigem hin und her und einem Parkplatz bei Hornbach (offiziell freigegeben) ging’s dann ins LWL Museum. Nicht daß ich, wie bereits erwähnt, das erste Mal dort wäre, weshalb ich auch nicht soviele Fotos vom Hebewerk selbst gemacht habe, ich wollte zur Ausstellung „100 Jahre Rhein-Herne-Kanal“ das an diesem Sonntag auf dem Schleppkahn „Ostara“ eröffnet werden sollte. Auf der Bühne gesellten sich aber noch die Macher der Ausstellung und einige andere, die vom WDR Mann Helmut Rehmsen interviewt wurden. Als sich dann die Türen öffneten strömten die Massen auf das Schiff. So 80 – 250 sollten es wohl gewesen sein, die alle gleichzeitig rein wollten:-) . Während draußen (ich hatte meine Jacke im Auto gelassen) noch um die 18 Grad herrschten, waren es unter dem Dach des Schleppkahn locker 25 Grad. Wenn draußen kalt auch drinnen kalt, wenn draußen Sonne, drinnen warm solltet ihr euch merken, wenn ihr dort oder an einem anderen Standort diese Ausstellung besuchen wollt.

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Und was gibt’s zu sehen? Ein buntes Sammelsurium aus 100 Jahren Rhein-Herne-Kanal. Zelte der Emscherkunst, genauso wie Postkarten aus Zeiten des Kriegs, Gemälde und Fotos mit Begebenheiten am Ufer des Kanals (ob das Mädel welches ihr Oberteil lupft wußte, daß sie mal Teil einer Ausstellung wird😉 ), aber auch Fundstücke, die bei der Suche nach was ganz anderem im Kanal wieder ans Tageslicht befördert wurden. Dazu einen 75’er(!) Schraubenschlüssel, Pollerpuppen und Pokale aus dem Revier, Schiffsmodelle, prähistorische Funde und ein Auerochse in Lebensgröße (oder wie ein junger Besucher betonte, ein Aua-Ochse). Alles in allem eine kurzweilige Ausstellung, die bis zum Herbst an weiteren Standorten des Rhein-Herne-Kanals zu finden sein wird. Wenn die Ausstellung nicht Teil des Museums ist, wie im Schiffshebewerk, ist der Eintritt m.W. frei.

Oldtimerbilder dieses und vorheriger Treffen Flickr / Google+
100 Jahre Rhein-Herne-Kanal Flickr / Google+