Das Ruhrgebiet ist stolz auf seine Halden

Was meint ihr, kann das Ruhrgebiet stolz sein auf seine Halden? Ich finde ja, denn sie werden uns noch in vielen Jahren zeigen, daß es einmal Bergbau gab, auch wenn 2018 die letzte Zeche geschlossen wird. Ich glaube, daß in den Halden noch Potential steckt, denn wenn ich am Niederrhein von meinen Ausflügen auf eine Halde erzähle, ernte ich häufig ungläubige Blicke. Da, wo es im Allgemeinen recht flach ist, kann man sich gar nicht vorstellen, daß man auf einem Berg aus Bergematerial herumlaufen kann. Klar ist der Anstieg, je nach Halde, schon mal etwas anstrengend, dafür ist der Ausblick vom höchsten Punkt meist einmalig schön. Weiterlesen →

#Urbanana

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Schon mal von #Urbanana gelesen? Unter dem Hashtag #Urbanana läuft seit Mitte Januar eine neue Kampagne der Tourismus NRW gemeinsam mit Partnern aus Köln, Düsseldorf und der Metropole Ruhr. #Urbanana will mit Kunst, Kreativität und Unbekanntem punkten sowie touristisches gegen Geheimtipps tauschen (solange es Geheimtipps sind). Wie der Name entstand? Verbindet mal das Ruhrgebiet auf einer Karte NRW’s in einer geschwungenen Linie mit Düsseldorf und Köln. Na? Genau Banane 😉 . Nun heißt es, einer Metropole wie z.B. Berlin das Wasser zu reichen, denn Wasser, um mal beim Stichwort zu bleiben, haben wir in NRW schließlich auch. Weiterlesen →

Slinky Spings to Fame & Landschaftspark Duisburg

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Das Jahr endet ungefähr da, wo es begonnen hat. Auf einem Hochofen im Landschaftspark Duisburg Nord. Die bunte Beleuchtung des Hochofens (immer am Wochenende) hatte mich noch einmal hier hin gezogen, denn ich hatte ja Anfang des Jahres verpaßt, die neu hinzugekommenen Ventilatoren des Kühlwerks zu fotografieren. Leider hatte ich übersehen, daß an dem von mir ausgesuchten Wochenende auch der Lichtermarkt im Landschaftspark stattfand und so fand ich mich erst einmal in der Schlange derer wider, die auch einen Parkplatz suchten. Aber die Parkplatzeinweiser taten ihr bestes und so war dann nach 15 Minuten Schlange stehen ein Platz gefunden. Weiterlesen →

Ein Tag im Emscherlandschaftspark

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Der Wecker klingelt sehr früh für einen Samstag und bis zum Sonnenaufgang dauert es noch zwei Stunden. Der Nebel löst sich nur langsam auf an diesem Morgen. Ich nippe ein letztes Mal an meinem Kaffee, dann geht’s los. Klingt wie der Anfang eines Buchs, ist aber der Start zum Besuch des größten Regionalparks Europas. Wo der liegt? Na mitten im Ruhrgebiet. Genauer zwischen Duisburg im Westen und Bönen, Bergkamen und Holzwickede im Osten. Der Park hat keinen Ein- oder Ausgang, so wie man es vielleicht vom Westfalenpark oder vom Grugapark kennt, sondern es geht um Wälder und Wiesen, Halden und Landmarken, Industriekultur und mehr auf über 450 km². Quer durchs Ruhrgebiet erstreckt sich der Emscherlandschaftspark, eine Kooperation aus Regionalverband Ruhr, 20 Kommunen, zwei Kreisen, drei Regierungsbezirken, vom Land NRW sowie von Emschergenossenschaft und Lippeverband. Puh, das klingt kompliziert, oder? Weiterlesen →

1. Tag der Trinkhallen

Tag der Trinkhallen

LWL Industriemuseum Zeche Hannover

Wenn man mit einem Navigationsgerät reden könnte, würde sich vermutlich dieses Gespräch entwickeln. In 100 Metern rechts abbiegen. Navi bist du sicher? Los bieg ab, du hast die Straße doch selber vorgegeben. Hier rechts ist doch nur eine Art Schotterweg. Nicht zum ersten Mal hat die Feuerwehr PKW’s aus einsamen Waldwegen gerettet. Jetzt rechts abbiegen. O.k., ich biege ab und parke mein Auto ca. 100 Meter weiter. Zu dem Zeitpunkt war ich bereits im LWL Industriemuseum der Zeche Hanover in Bochum, denn da läuft bis zum 25.09.2016 die Sonderausstellung „Revierkultur“ zur Trinkhallenkultur im Ruhrgebiet. Auf dem Freigelände stehen (während der üblichen Öffnungszeiten) ca. 30 großformatige Bilder zum Thema Trinkhallen in den Jahren zwischen 1960 und 2007. Weiterlesen →

MS Wissenschaft – Meere und Ozeane

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Auch 2016/2017 fährt das Binnenschiff MS Jenny als Event und Ausstellungssschiff im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung über deutsche Flüsse und Kanäle und präsentiert als „MS Wissenschaft“ dieses Mal die Ausstellung „Meere und Ozeane“. Los ging’s bereits am 3. Mai in Norddeutschland und bis zum 6. September geht’s noch durch Mitteldeutschland. Z.Zt. durch’s Ruhrgebiet, an den Niederrhein und weiter in den Köln/Bonner Raum. Den Tourplan gibt’s hier. Ich habe mir die aktuelle Ausstellung am Samstag in Oberhausen angeguckt. Der Eintritt ist übrigens frei. Weiterlesen →

Slinky Springs to Fame Oberhausen und Landschaftspark Duisburg

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Liebesschlösser sind ein Phänomen unserer Zeit. Die Flüsse unterhalb von Brücken und ähnlichen Bauwerken müßten eigentlich voll sein von Schlüsseln. Schlüsseln zu Schlössern, die einmal die Verbundenheit zweier Menschen symbolisieren sollten. So erging es der Slinky Springs to Fame Brücke am Oberhausener Kaisergarten, entstanden ursprünglich aus dem Emscherkunstprojekt „Emscherkunst 2010“. Die Brücke hat auf Grund ihrer Beweglichkeit keine starre Seitenkonstruktion, sondern eine Art Stahlnetz. Das Anbringen eines Schlosses ist schnell gemacht, zudrücken, einrasten, Schlüssel raus, fertig. Was aber, wenn die Liebe doch nicht so groß war wie man immer dachte? Was, wenn die Beziehung weggespült wurde, wie der Schlüssel darunter auch? Dann mußte das Schloß häufig wieder ab und da der Schlüssel bekanntlich im Gewässer versenkt wurde, haben viele das Schloß herausgeschnitten. Stahlnetz durchtrennt und ab dafür .. äh .. damit. Weiterlesen →