Red Dot Design Museum

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Ob ich schon mal im Red Dot Design Museum in Essen war? Ja, war ich und ich habe auch im Blog schon mal darüber berichtet, aber bisher meist so als Anhängsel z.B. zu einem Beitrag zum Oldtimertreffen auf Zollverein. Leider wird es dieses Jahr (zunächst) kein Oldtimertreffen auf Zollverein geben, weil auf dem Gelände der Kokerei gebaut wird :-( . Also widme ich dem Red Dot Design Museum dieses Jahr einen eigenen Beitrag ;-) . Der Eintritt in das Museum, das übrigens im ehemaligen Kesselhaus auf dem Gelände der Zeche Zollverein in Essen zu finden ist, kostet normalerweise 6,- €, Ermäßigungen und Familienkarten findet ihr auf der Homepage. Ebenso Tage, an denen evt. auf Grund von Sonderveranstaltungen geschlossen ist. Mit der RuhrTopCard genießt ihr freien Eintritt.

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Der Blickfang ist gleich die Aluminiumkarosse eines Autos, das im Eingangsbreich über einem von der Decke hängt. Dazu gibt es in unterschiedlichen Dauer- und Sonderausstellungen etwa 2.000 zum Teil wechselnde Exponate. Preisgekrönte Entwürfe sind aus nächster Nähe erlebbar und können zum Teil sogar angefaßt oder z.B. bei Sitzgelegenheiten auch mal ausprobiert werden. Blickfang im Moment z.B. ein von der Decke hängender Gyrokopter. Auf fünf Etagen und gut 4.000 Quadratmetern kann man sich dort gut und gerne 1-2 Stunden aufhalten. Alle Produkte wurden im weltweit größten Designwettbewerb mit dem Red Dot Design Award ausgezeichnet. Die fünf Etagen können über Treppen oder über einen Aufzug überbrückt werden (da es in der 1. Etage losgeht, Erdgeschoss nicht verpassen). Da der letzte Besuch schon mindestens wieder 2 Jahre her ist, gab es auch wieder eine Reihe neuer Exponate zu sehen. Auf dem Bild ganz oben sieht man übrigens eine Tee – Verpackung (erkannt?) und hier unten ein Kunstwerk aus (wer hätte es geahnt) Tupperschüsseln.

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Das Museum entwickelt seinen Charme dadurch, daß Teile des alten Kesselhauses mit aktuellen Designmodellen gekoppelt werden. Neben einem alten Absperrhahn hängen plötzlich moderne Lampen, neben einem alten Abluftrohr moderne Sporthandschuhe. Bad, Küche, Arbeitszimmer oder Garten, Arbeitskleidung oder ausgezeichnete Verpackungen, die Platin Kreditkarte oder der Sport BH, alles findet seinen Platz mal an der Wand, mal auf dem Boden, mal über und mal unter euch. Eine kleine Auswahl an Objekten zeige ich euch in den Bildern dieses Blogs. Beeindruckend fand ich dieses Jahr den Kommunikationsbaum, dem Nachbau eines aus 6.000 Transparantpapierblättern bestehenden Kunstwerks, das den Keislauf des Papiers (vom Baum zum Blatt) wiederspiegeln soll, nach einer Idee von Yao Yingjia.

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Natürlich könnte es sein, daß bei eurem Besuch zum Teil schon wieder ganz andere Exponate ihren Weg in die Industriehalle gefunden haben. Eine kleine Auswahl Bilder stelle ich nachher noch hierhin … Flickr / Google+.

Street-Food-Market “Schöner Alfred”

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Man könnte fast meinen, daß es vor diesem Wochenende nichts zu essen gab im Ruhrgebiet ;-), denn während das Street-Food-Festival in Duisburg am Samstag, trotz schlechten Wetters, bereits gut besucht war, gab es am Sonntag beim Street-Food-Market in Essen (“Schöner Alfred”) sogar Warteschlangen vor dem Eingang. Auf dem ehemaligen Thyssen-Krupp-Gelände an der Frohnhauser Straße 75, manchem dürfte vielleicht der Delta Musik Park bekannt sein (diese Info mußte ich mir aber auch erst einmal anlesen) bildete sich trotz Eintritt von 3,- € p.P. eine längere Schlange quer über den Parkplatz. Ob jetzt “Delta Musik Park” und “Schöner Alfred” gemeinsam dort beheimatet sind habe ich nicht so ganz verstanden, aber vielleicht kann mir das ein ortskundiger Essener mal via Kommentar unter diesem Beitrag erklären.

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Nach rd. 15 Minuten war man bis zur Kasse vorgerückt (am Nachmittag soll es auch schon mal etwas länger gedauert haben) und durfte nach kurzer Taschenkontrolle (keine eigenen Getränke) hinein zum “Schönen Alfred”. Für den Fall, daß es geregnet hätte, hätten dieses Mal die reinen “Zeltstände” den Vorteil gehabt, daß sie überdacht z.T. sogar im beheizten Inneren stehen durften, während die Foodtrucks auf dem Hof Ihre Waren anboten. Ich hatte ja das Vergnügen bereits einen Tag vorher einige Leckereien im Landschaftspark in Duisburg probieren zu können und die Frische der Waren muß auf jeden Fall honoriert werden, aber dennoch sind ein paar Preise diskussionswürdig. Der Oreo Cupcake kostete nach wie vor 3,50 € (war aber auch äußerst lecker) und auch Burger gab’s wie Vortags zw. 5,- und 8,- €. Die Portion Hühnchen in sehr sehr leckerer Erdnußsoße mit einem Klatsch Salat war aber für 4,50 € ein bisschen übersichtlich geraten. Der Nachtisch bestand dieses Mal aus einem Frozen Joghurt (pssst … eigentlich habe ich den zwischendurch gegessen :-) ) und auch er war ohne Einschränkung zu empfehlen.

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Auf dem Hof gab es eine lange Tischreihe, die es einem ermöglichte das Essen zwischendurch auch mal abzustellen, schließlich wollen auch Fotos gemacht werden, und wer sich länger aufhalten wollte (ich war mit Begleitung nur knapp 1 1/2 Stunden dort), der sollte, zumindest am Mittag, auch im beheizten Inneren noch einen Sitzplatz gefunden haben. Am frühen Abend las ich allerdings via Facebook, daß das Essen zum Teil bereits ausgegangen war. Da war der Andrang wohl unterschätzt worden. Hatte ich die Nudeln aus der “Wohnküche” erwähnt? Penne mit Zucchini, Zitronendingswassoße (genauen Namen leider vergessen), Hühnchen, Parmesan und Granatapfelkernen. Auch die waren super lecker :-D .

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Das Gelände selbst ist übrigens etwas verwinkelt und z.T. mit altem Kopfsteinpflaster ausgelegt, so daß man schon ein bisschen auf seine Füße achten mußte. Als Ausgleich dafür gab’s ausgefallene WC Beschilderungen. Lieber auf den Donnerbalken oder zur Lululatrine, ihr habt die Wahl ;-) . Last but not least, der nebenliegende Parkplatz war knapp bemessen, so daß die umliegenden Straßen gut beparkt wurden. Dieser Umstand war aber bereits vorab auf der Facebookseite erklärt worden. Mal sehen, wie sich das weiter entwickelt. Der nächste Street-Food-Market soll am 10. Mai stattfinden, die weiteren Termine findet ihr hier (ohne Gewähr).

Street-Food-Festival im LaPaDu

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Ich meine letztens im Radio gehört zu haben, daß das, was wir als “Aprilwetter” bezeichnen in den Niederlanden “Märzwetter” heißt. Ich hoffe das stimmt liebe Niederländer, denn kaum hatte ich mich heute auf den Weg zum Street-Food-Festival nach Duisburg gemacht, da fing es derart an zu schütten, daß ich den Landschaftspark schon als Land_unter_Park gesehen habe. Glücklicherweise hatte ich mich entschlossen den großen Schirm mitzunehmen. Es gab nämlich lecker was zu essen, beim Stree-Food-Festival. Ein Teil der Stände hatte sich unter dem Glasdach versammelt, daß im Sommer auch für das Open Air Kino im LaPaDu genutzt wird. Diejenigen, die ihr Zelt / ihren Wagen im nicht überdachten Bereich hatten taten mir zu dem Zeitpunkt ein bisschen leid.

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Und was gab’s leckeres zu essen? Das kann man kaum alles aufzählen, denn die Auswahl war schon riesig. Etwas abenteuerlich war es mit dem Schirm zu hantieren und sich gleichzeitig die Finger nach den Köstlichkeiten zu lecken. Großes Plus, dieser Markt kostete keinen Eintritt, (wie manch anderer Markt) sondern man konnte ganz unbefangen probieren was immer einem in die Hände fiel. Ich wollte mich nicht satt essen, aber ein 1/2 Pasty von “The Tasty Pasty Company”, ein vegetarischer Oreo-Cupcake von “SchnellVeg” aus Düsseldorf und ein Hamburger aus dem “Snack’n Roll Food Truck” waren lecker und durchaus zu empfehlen. Zugegeben so etwas süßes frittiertes hätte mich auch interessiert, aber da nehme ich ja schon beim hingucken zu ;-) .

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Und als dann die Sonne für eine halbe Stunde rauskam, habe ich die gerade gefutterten Kalorien dadurch abtrainiert (habe ich mir zumindest eingeredet :-D ), daß ich noch einen Abstecher auf den Hochofen gemacht habe. Eigentlich dachte ich ja ich bekomme ein Foto von oben auf den Markt, war aber nicht wirklich so. Kaum wieder unten angekommen fielen auch schon wieder Tropfen aus den nächsten Märzwolken des ersten Frühlingswochenendes und für mich Zeit mich wieder auf den Rückweg zu machen.

Ruine Neue Isenburg und der bunte Strommast

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Was kann es schöneres geben, wenn die Sonne vom Himmel lacht und der Frühling um die Ecke guckt, als sich auf den Weg zu seiner “Heimlichen Liebe” zu begeben ;-) . Hi hi, getz abba ma im Ernst. Eigentlich wollte ich bereits im letzten Jahr zur Burgruine “Neue Isenburg” nach Essen, aber das Strumtief Ela stürzte im Juni 2014 u.a. das Waldgebiet im Essener Süden derart ins Chaos, daß dort lange Zeit kein Durchkommen mehr war. Bereits einmal war ich vergeblich auf der Suche nach einem kleinen Parkplatz in der Nähe der Heisinger Straße. Ein unscheinbarer Abzweig führt in den Drosselanger, aber meine heimliche Liebe war nicht in Sicht :-( . Dieses Mal wähle ich die Sackgasse namens Baldeney und erreiche tatsächlich den Parkplatz unweit des Cafés/Restaurants, das einige von euch unter dem Namen “Heimliche Liebe” kennen :-) .

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Allem Anschein nach heißt aber nur noch das Hotel “Heimliche Liebe” und das Café/Restaurant heißt jetzt “Hüttenzauber“. Zitat der Webseite – “Wo, wenn nicht hier, erleben Sie die echte, unverfälschte Atmosphäre einer alpinen Almhütte”? – Öhm hüstel, eine Almhütte hoch oben im Ruhrgebiet, mitten in Essen? Aaaah ja?!? Egal, ich will ja nicht rein, sondern spazieren, immer schön entlang des Hangs mit Blick auf den Baldeneysee. Ihr könnt auch vom Haus Schellenberg (zwei Straßenecken weiter) starten oder vom Café/Restaurant Schwarze Lene (dazu gleich mehr). Ein schöner, leicht abschüssiger Waldweg, dem man die Folgen des Sturms noch immer ansieht, gibt immer wieder den Blick frei auf den tief unten liegenden See. Hier und da stehen noch ein paar Bäume schief oder stehen Wurzeln aus dem Boden. Ab und an knarzen die stehen gebliebenen Reste. Was der Wind für eine Kraft entfaltet haben muß.

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Nach ca. 15-20 Minuten komme ich an eine Weggabelung. Rechts Neue Isenburg 0,4 km, links auch Neue Isenburg 0,1 km. Ich wähle zunächst die 0,1 km stehe aber vor einem Wohnhaus und bin verwirrt. Gut dann eben die 0,4 km. Ich umwandere die komplette Burgruine. Öhm … jetzt möchte ich aber auch mal rein. Sollte ich den falschen Weg gewählt haben? Hinter einer Kurve taucht das Café/Restaurant “Schwarze Lene” auf, bis zu dem man sogar mit dem Auto fahren kann. Von hier sind es abermals 0,1 km bis zur Neuen Isenburg. Jetzt aber, ich biege in den Weg ab und … vermutlich ist dies der einzige im Umkreis von 50 km, der noch nicht vom Sturm geräumt war. Also gings ans Klettern, rauf auf den Baumstamm, rüber, wieder runter, der Boden ist matschig. Ich sehe mich und die Kamera schon im Modder, schaffe es aber irgendwie doch wieder festen Boden unter den Füßen zu haben. Ich finde (irgendwann) überall hin, aber gib mir die 50/50 Chance, ich wähle instinktiv den komplizierteren Weg ;-) . Nach weiteren 100 Metern stand ich dieses Mal hinter o.g. Wohnhaus *grrmmff*.

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Guck einer an, nachdem ich den Ruine einmal umrundet habe komme ich zum Eingang, schreite über die renovierte Brücke und komme auf den Burghof. Rechts geht die Treppe in den großen Saal. Ich öffne erstmal das Fenster und laß die Sonne rein. In der Ferne der Sendemast des Senders Langenberg, ganz unten winzig kleine Segelboote. Ich rufe nach dem Buttler, aber keiner erscheint. Burgservice ist auch nicht mehr was er mal war ;-) . Auf dem Rückweg stolpert mir in der Kurve, in der ich erstmals die “Schwarze Lene” erblicken konnte eine junge Dame mit Hund aus dem Unterholz entgegen *knister_knack_huch* und empfielt mir spontan, dort zwecks guter Fotos auch mal hinzustolpern. Man erreicht einen Felsvorsprung mit toller Aussicht aber auch ohne jegliche Sicherung. Also eher etwas für Lebensmüde ohne Höhenangst (wie mich) ;-) . Ich schieße ein paar Schnappschüsse und krabble auf den Hauptweg zurück. Nach weiteren 10-15 Minuten bin ich dann wieder am Ausgangspunkt.

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Ebenfalls vor längerem habe ich dem berühmten bunten Strommast an der Ruhr mal meine Aufwartung machen wollen. Einmal in der Gegend könnte ich also mal Ausschau danach halten. Nun mußte ich erstmal mein Navi davon überzeugen, daß die Straße “Wichteltal” (welch hübscher Name), an welcher der Mast steht, nur ein Fuß-/Radweg ist und zweitens, daß ich im ersten Anlauf am falschen Ende des Weges stehe. Aber nachdem ich ein wenig rumgeeiert bin, treffe ich mit der Mönckhoffstraße Ecke Wichteltal eine gute Ausgangsposition. 10 Min. laufe ich bis hinunter an die Ruhr und habe noch ein paar hübsche Fotos gemacht. Gut zu wissen, von hier kommt also der bunte Strom ;-) . Die letztgenannten und weitere Fotos der Neuen Isenburg könnt ihr euch wieder bei Flickr und bei Google+ ansehen.

StreetFood ist nicht FastFood

Heute muß ich mal ganz anders anfangen, denn sonst schreibe ich euch an dieser Stelle häufig etwas über Besuche von Halden, Museen und mehr, die ich bereits besucht habe. Heute schreibe ich euch etwas von dem ich selbst noch nicht weiß, was da auf mich zukommt. Zuerst habe ich in den Onlineausgaben von WAZ (DU/E) und Coolibri davon gelesen, dann habe ich einen Bericht in der Aktuellen Stunde gesehen und schließlich habe ich Google und Facebook bemüht.

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Worum geht es? Es geht um’s Essen, aber eben nicht um fettiges FastFood Essen wie man es sonst kennt, sondern um eine Art FastFood Weltreise, die durch aller Herren Länder führt. Außerdem geht es meines Wissens um kleine Portionen, so daß man sich durch diverse auch unbekannte Leckereien futtern kann. Das ganze nennt sich Street Food. Gestartet ist die Street Food Welle (wie so häufig) in Berlin obwohl genau genommen kommt die Idee aus New York, San Francisco, London und Paris. Und jetzt läuft sie auch hier in NRW. Die ersten Veranstaltungen haben bereits in Köln stattgefunden (und finden z.B. auch am nächsten Wochenende 28. Februar & 01. März dort statt) und im März kommt die Idee in meine (und vielleicht auch eure) Umgebung nach Düsseldorf, Duisburg und Essen.

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Die nächsten Termine des StreetFood Festivals wären am Samstag den 07. März 2015 12-22 Uhr & Sonntag den 08. März 2015 12-20 Uhr in Düsseldorf, allerdings kostet es hier 3,- € Eintritt. Am Freitag den 20. März (17-22 Uhr) & Samstag den 21. März 2015 (12-22 Uhr) folgt Duisburg (Landschaftspark “LaPaDu”) bei freiem Eintritt und am selben Wochenende startet in Essen (ehemaliges Thyssen-Krupp-Gelände, Fronhauser Str. 75) der StreetFood Market unter dem Namen “Schöner Alfred” nämlich am 22. März 2015 von 12-22 Uhr.

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Wie ich auf der Webseite Ruhr-Guide gelesen habe, gibt es für letztere Veranstaltung auch schon weitere Termine (ohne Gewähr) am 10. Mai, 05. Juli, 06. September und 08. November 2015. Vielleicht sieht man sich, ich werde in der Woche vorher schon mal hungern ;-) .

Parkleuchten (Grugapark) 2015

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Schon wieder ist ein Jahr rum und schon wieder ist Parkleuchten im Gruga Park Essen (6.2. – 15.3.2015, Mo.-Do.+So. 16 – 21 Uhr, Fr.+Sa. 16 – 22 Uhr, Erwachsene 5,- €; Kinder 6-15 Jahre 2,- €). Der Tag begann noch mit ein bisschen Sonne, aber der Samstag Nachmittag wurde von Stunde zu Stunde trüber. Spätestens als ich aus dem Haus ging, fing es sogar an zu nieseln. Ich fluchte leise vor mich hin. Hatte ich mir doch vorgenommen heute die Neuauflage des Parkleuchtens zu besuchen. Nicht daß ich aus Zucker wäre, aber das Fotoequipment verträgt Regen nun mal nicht so gut. Sollte ich wieder umdrehen? Sollte ich am nächsten Wochenende einen neuen Anlauf nehmen. Ach was, ist ja keine Weltreise nach Essen, einfach machen ;-) .

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Also Reißverschluss hoch, Schal und Mütze an und zusätzlich die Kapuze drüber. War ja nur Nieselregen. Als ich ankam war die Beleuchtung wetterbedingt schon eingeschaltet. Die erste Runde habe ich mit der kleinen Kamera bestritten, denn die konnte ich mit zwei Handgriffen wieder vom Stativ trennen und in die Jackentasche stecken. Mein erster Eindruck sollte sich im Laufe des Abends bestätigen. Es war nicht so voll wie im letzten Jahr am ersten Wochenende, vor allem die Familien mit Kindern waren merklich in der Minderzahl. Der Rest lief zum Teil mit Regenschirm über die Wege, aber den konnte ich nun wirklich nicht brauchen, denn für einen Schirm hätte ich noch eine dritte Hand gebraucht.

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Daß es nieselte wurde mir immer wieder bewußt gemacht, als ich mal das Handy rausholte und das Display ruck zuck feucht wurde und auch als ich auf die Scheinwerfer blickte, welche verschiedene Bäume senkrecht von unten anstrahlten. Daher war ich auch schneller als erwartet einmal durch den Park durch, aber mein Gefühl sagte mir es wird noch besser und so war es dann auch. Auf dem Rückweg, den ich im Zick Zack absolvierte habe ich dann die größere Kamera rausgeholt und aufs Stativ montiert. Klingt toll, gell? Als hätte ich ein Riesenequipment dabei. Nein, ein billiges Alustativ und ein bisschen experimentieren bringen schon für meinen Geschmack ausreichend gute Fotos hervor. Den Wettbewerb des schönsten Fotos will ich mit meinem Geknipse eh nicht gewinnen.

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Vielleicht nur ein persönlicher Eindruck, aber ich würde sagen, es gab dieses Mal weniger anfällige Aufbauten, in denen Besucher herumtrampeln konnten. Nur ein Kunstwerk war durch ein Tau eingezäunt und das war später dann auch prompt zerrissen. Einige Stellen aus den letzten Jahren waren fast gar nicht beleuchtet und auch die Projektoren, die sonst interessante Muster auf den Boden zaubern, waren nicht in Betrieb. Dafür haben die Macher die kleineren Wasserflächen sehr schön mit einbezogen, denn diese waren auf Grund der niedrigen Temperaturen zum Teil gefroren und brachen auf den kleinen Eisschollen das Licht.

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Irgendwann wurde es dann aber doch merklich leerer, was mich daran erinnerte, daß die 4 Stunden doch schon wieder verflogen waren wie nichts. Da der Nieselregen nachgelassen hatte und sich auf der Baumallee immer wieder mal Momente ergaben, in denen kaum Leute vor der Kamera herum liefen, habe ich dieses Mal ein paar Experimente mit dem Zoom vorgenommen. Kamera auf Selbstauslöser auf 2 Sekunden, Zoom auf ganz weit, Belichtungszeit knapp über oder auch mal knapp unter 1 Sekunde, auslösen und wenn es Klack macht das Zoom ganz schnell ranziehen. Ich finde die Experimente sind gelungen. Und was meint ihr …? Wenn ihr noch weitere Experimente (und Bilder) sehen wollt, die gibt’s wie immer bei Flickr und bei Google+.

Rückschau auf 2014

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Soll ich diesen Blogbeitrag genauso beginnen wie die „Rückschau 2013“? Nee wa, wäre ja langweilig, aber trotzdem neigt sich das Jahr wieder dem Ende zu (365 Tage und so :-) ). Bei dem usseligen Wetter blättere ich heute mal (virtuell) durch meine Fotos des abgelaufenen Jahres. Ihr meint das Jahr wäre noch garnicht rum? Öhm … ja Recht habt’er, aber die Lebkuchen gibt’s ja auch schon im August im Laden. Gefühlt würde ich sagen, ich war 2014 nicht so viel unterwegs, vielleicht aber waren die Touren auch nur nicht so weit von der Wahlheimat weg. 2014 hat eher im näheren Umfeld zu Krefeld stattgefunden … dachte ich, aber als ich durch die Fotos geguckt und nochmals durch die Blogbeiträge geblättert habe, mußte ich feststellen, daß dem gar nicht so war. Ausgenommen der September, aber erstmal der Reihe nach.

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– Im Januar war ich bereits auf Halde Norddeutschland (Neukirchen-Vluyn) sowie Halde Rheinpreussen (Moers) und habe einen Winterspaziergang entlang des Rhein-Herne-Kanals gemacht (dieses Mal ohne Eisschollen wie im Jahr zuvor).

– Im Februar war ich zum alljährlichen Parkleuchten im Grugapark und war das erste von mehrern Malen in Duisburg bei Tiger&Turtle, weil die Landmarke im Angerpark fast bei mir um die Ecke liegt (ca. 20 Min. mit dem Auto).

– Der März fand dann tatsächlich im näheren Umfeld statt, denn ich war auf der Halde Pattberg (Moers), in Duisburg im Rheinpark, an der Zeche (Kempen-)Tönisberg sowie das erste von unzähligen Malen im Botanischen Garten in Krefeld.

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– Der April startete mit dem ersten Oldtimertreffen und meinem Aprilscherz zur Haldenmaut ;-). Dann ging es nach Dortmund und rund um Dortmund herum (Zeche Zollern, Halde Schwerin u.a.). Die Zeche Hannover (Bochum) zog mich mit der Ausstellung „Jugendliche Subkulturen“ an, die Halde Haniel war fällig und das Eisenbahnmuseum in Bochum (diesmal nicht im Schneeregen wie 2013). Ach und im schönen Hamburg war ich 2014 auch für 3 Tage, leider bei eher mäßigem typisch norddeutschem Wetter, gefallen hat’s mir trotzdem.

– Der Mai war dann wieder im 50 km Umfeld, Gasometer (Oberhausen), Freilichtmuseum Grefrath, LaPaDu (Duisburg), Botanischer Garten, Burg Linn, Rheinorange (Ruhrmündung in den Rhein) … ach und stimmt ja im Schiffshebewerk Waltrop war ich ja auch. Seht ihr ich nehme alles zurück mit Nahbereich.

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– Der Juni ist in wenigen Worten erzählt … Landesgartenschau (Zülpich), Flachsmarkt (Krefeld), Römerfest (Xanten) Extraschicht (Essen). In Zülpich war’s richtig sonnig und warm, zur Extraschicht eher nicht.

– Der Juli stand im Zeichen der Vorfreude auf den Hauptstadtbesuch, einen goldenen Sommertag am Baldeneysee, und auf weitere Oldtimertreffen. Ansonsten ging es eher ruhig zu. Muß ja auch mal sein.

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– Ende Juli/Anfang August ging es dann für 3 Tage nach Berlin und ich hatte gleich zwei Blogbeiträge, in denen ich euch davon erzählt habe. Dann war ich in der Ausstellung „1914“ auf Zollverein (Essen), mal wieder auf bekannten Halden und im Zoo, habe den 100. Geburtstag des Rhein-Herne-Kanals gefeiert und meinen eigenen (halb so alt) an einem sonnigen Dienstag in der Gruga zugebracht. Der LaPaDu hatte „Melt“ ausgestellt, die Zeche Zollverein lud zum Gourmet Festival und rund um die A40 durfte man „Die Schönheit der großen Straße“ begutachten. Man beachte, das alles im August (hatte wohl mehr als 31 Tage ;-) ).

– Im September brauchte ich erstmal etwas Ruhe, habe lange ausgeschlafen und war nur zu wenig zu bewegen. Trotzdem war ich nochmal am Rhein-Herne-Kanal (bei Regen), habe euch HandyTicket, CarSharing und mein Leid mit dem DSL Anschluß nähergebracht.

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– Im Oktober gab’s einen Rückblick auf 5 Jahre Touren durchs Ruhrgebiet, einen Besuch auf Halde Hoheward und bei Tante Ju (auf dem Flugplatz Mülheim/Essen), einem weiteren Tag in der Gruga, meinem „App Tag“ in Düsseldorf, einer Auswahl an Herbstfotos und der Besuch alter Bekannter (Tiger&Turtle, LaPaDu, Baldeneysee (mit Kopfweh :-( )) und dem erstmaligen Besuch des Krupp Parks in Essen.

– Jetzt haben wir November. Wir sind mit 20 Grad und weiteren Herbstbildern gestartet, wenden uns aber gefühlt bereits dem Weihnachtsfest zu. Wenn ich euch mit diesem Beitrag auf die eine oder andere Idee (für’s kommende oder den Rest dieses Jahres) gebracht habe, klickt rechts im Blog unter “Mein Blogarchiv” auf den entsprechenden Monat, dort könnt ihr alle Beiträge noch einmal nachlesen.

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Ich wollte ja nicht schreiben, daß auch diese Jahr wieder verflogen scheint wie nichts, aber ich sehe gerade, daß meine Grubenfahrt auf Zeche Auguste Victoria auch schon wieder gut 11 Monate her ist. Mensch das war doch erst vorgestern. Hallo Leben, kannst du mal kurz anhalten und mich hier absetzen? Danke! Ich versuche unterdessen aus den Bildern, die ihr oben seht, 24 Bilder für zwei neue Kalender auszusuchen. Ich fürchte, das wird schwer :-o. Unterdessen könnt ihr alle 2014’er Bilder als Flickr Bildershow genießen (wenn ihr wollt). Holt euch vorab ein Heißgetränk, es könnte etwas länger dauern :-).

Ruhr2014 / Laga2014 / Hamburg / Berlin / Düsseldorf / Xanten Römerfest / Krefeld