Urban-Art-Festival Düsseldorf

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Was haben Graffityspayer und Gustav Gründgens in Düsseldorf gemeinsam? In der letzten Woche war es der nicht gerade attraktive (nach Gustav Gründgens benannte) Platz vor dem Schauspielhaus. Manche sagen auch es wäre die Mauer die dort eine alte Tankstelle verdeckt und, weil denkmalgeschützt, erhalten werden soll. Eine Mauer denkmalgeschützt? Wäre es nicht cool, wenn man sich als Künstler und Grafitysprayer an dieser Mauer erstmal künstlerisch austoben könnte? Und wenn man das angrenzende Haus mit einbeziehen würde? Ach was, wo wir gerade dabei sind coole Gedankenspiele zu spielen, nehmen wir doch gleich beide angrenzenden Häuser.

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Alte Bürogebäude, die außer einem Vodafone Shop im Erdgeschoß längst keine Mieter mehr haben. Alle Räume vollmalen, besprayen und bearbeiten von innen und außen? Yeah! Genau das war das Ziel des Urban Art Festival in der vergangenen Woche. Eigentlich habe ich nur zufällig davon erfahren, weil ich in der Lokalzeit Düsseldorf (WDR) einen Bericht über die umstrittene Mauer gesehen habe. Was habe ich letzte Woche erzählt, ich war schon länger nicht mehr in Düsseldorf? Da mußte ich hin.

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Ich hatte ja erstmal wieder keine Ahnung warum das alles, aber bereits von weiten ist ein riesiges Graffiti vom 2. bis zum 5. Stock an der Außenfassade zu sehen. Sowas habe ich noch nie gesehen. Als ich näher komme ist die Haustüre darunter offen, also einfach mal rein. Der typische Duft von Farbspaydosen kommt mir entgegen. Ich weiß gar nicht wo ich zuerst hingucken soll.

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Hier wurde jede, aber auch jede Treppenstufe, jede Türe und fast jedes zweite Fenster einfach so besprüht, bemalt und mit Farbe und anderen Materialien versehen. Teilweise sind richtig kleine (und große) Kunstwerke dabei, die über Graffiti weit hinausgehen. In einem Raum wurde ein Spiegel in hundert keine Stücke zerbrochen und neu zusammengepuzzelt, in einem anderen Raum wurde Wand, Decke und sogar der Teppichboden künstlerisch mit einbezogen. Leere Bierflaschen zeugen von einem Fest der Farben ;-) und in einem Raum wurden die Flaschen gleich mit eingearbeitet.

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Auch im Coolibri gab es einen Bericht, was ich aber erst in der Recherche danach entdeckt habe. Und warum das ganze? Weil diese Häuser irgendwann dem KöBogen (II) weichen sollen. Jetzt wird mir einiges klar. Daß ich in letzter Zeit nicht so häufig in Düsseldorf war liegt u.a. daran, daß die neue Wehrhahnlinie, eine neue U-Bahn quer durch die Stadt gebaut wird. Dafür stehen gefühlt an allen Ecken Bauzäune, Brunnen wurden gegen Baucontainer ausgetauscht und bis vor etwa zwei Jahren wurde der KöBogen (I) direkt an den Hofgarten angrenzend gebaut.

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Mit anderen Worten, der Teil der Stadt glich einer Großbaustelle mit ständig wechselnden Verkehrswegen. Während der Verkehr früher nämlich über eine Hochstraße (“Tausendfüßler” genannt) lief, wurde er bei der Gelegenheit gleich unter die Erde verbannt und in ca. 1/2 Jahr will man auch mit der U-Bahn soweit sein. Bleibt noch der KöBogen. Der KöBogen (I) ist ja seit einiger Zeit fertig und eröffnet …

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… aber weil ein KöBogen alleine halt ein bisschen einsam ist kommt bald der KöBogen (II), gleich gegenüber des Schauspielhauses, wenn … ja wenn man sich denn einig darüber wird, ob man die häßliche Mauer entfernen darf auf der sich jetzt erstmal Künstler verewigt haben. Bis man sich in der Politik einig wird, kann erfahrungsgemäß noch ein bisschen Zeit vergehen und solange kann man die Kunstwerke auf und rund um den Gustav Gründgens Platz vermutlich noch betrachten.

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Ob die bemalten Gebäude weiterhin offen stehen kann ich nicht sagen, vielleicht versucht ihr euer Glück einfach mal. Die beiden Eingänge sind nicht zu verfehlen. Ich habe wie immer ein paar Eindrücke gesammelt und wenn ihr Lust versprüht .. äh .. verspürt weitere Bilder zu sehen, dann klickt ihr hier für Flickr oder GooglePhotos.

Parkgebühren zahlen per SMS?

Geld Es ist ja schon verrückt, da kurve ich durchs Ruhrgebiet, besuche mal Hamburg und mal Berlin, aber bis nach Düsseldorf (von Krefeld keine 30 km) schaffe ich es nur selten. Gut könntet ihr jetzt sagen, warum auch, denn Krefeld hat bestimmt auch schöne Töchter Geschäfte. Und damit wären wir bereits halb beim Thema, wer Stadtbummel sagt, denkt auch gleich an Parkgebühren. Es soll ja nicht kleinlich klingen, aber ich überlege mir schon, ob ich für einen Bummel entlang des Rheins 2,- €/Std. und mehr ausgeben möchte. Drei Stunden sind schließlich schnell vorbei und 2016 sollen die Parkgebühren in Düsseldorf sogar noch um 1,- € pro Stunde steigen. Kann man denn was sparen? Wäre es nicht schön, wenn man statt mit einem Berg Kleingeld, Parkgebühren mit dem Handy bezahlen könnte? Gibt’s dafür ‘ne App?

Bezahlen per Mobiltelefon
Auto_5 Ja gibt’s, aber leider nicht einheitlich. Jeder Parkhausbetreiber kocht sein eigenes Süppchen und die Stadt Düsseldorf mit Parkautomaten wieder ein anderes. Ganz zu schweigen davon, daß man das gleiche System im Umland nicht auch nutzen kann. Parkhauspreise findet man übrigens (für verschiedene Städte) bei Parkopedia, allerdings würde ich mich nicht 100%ig auf die Aktualität verlassen. Gut, sortieren wir mal die Möglichkeiten am Beispiel von Düsseldorf.

Zunächst ist es nur schwer vorauszusagen, was das Parken kostet, denn es gibt, wie in vielen anderen Städten auch, drei Parkzonen und zusätzlich noch verschiedene Tarife der Parkhausbetreiber. Grundsätzlich kann man sagen, je näher es an die Altstadt heran geht, umso teurer wird’s. Dabei soll es entlang der Königsallee abends und am Wochenende sogar möglich sein kostenlos zu parken (was ich weder bestätigen noch verneinen kann) und Kurzparker können auch mit unter 1,- € für die erste halbe Stunde wegkommen. Aber was sind schon 30 Minuten ;-) ?

Parkscheinautomat
IMG_7605 Erste Möglichkeit in der Innenstadt ist der berühmte Parkschein, den man am Parkscheinautomaten zieht. Hier muß man sich i.d.R. vorab entscheiden, wie lange man parken möchte, Kleingeld einwerfen und fertig. Wer sich bei der Parkzeit nicht festlegen möchte oder kein Kleingeld zur Hand hat, dem bietet sich als erstes SMS Parken an. Mittels Handy sendet man eine SMS mit Kennzeichen und gewünschter Parkdauer an die Nr. die am Parkscheinautoamten steht, vorausgesetzt natürlich, die Straße in der man steht bietet diese Bezahlmethode an. Vorteil, die Parkzeit läßt sich später per SMS auch noch bis zur Höchstparkzeit erweitern, ohne daß man zwischendurch zum Auto zurückkehren muß. Das ist praktisch, aber mit zusätzlichen Kosten durch SMS und Serviceentgelt verbunden. Abgerechnet wird alles später über die Handyrechnung bzw. über das Prepaidguthaben. Prepaid Handys ohne Guthaben dürften den Zahlungsversuch demnach ablehnen.

P_TraviPay Wem das zu kompliziert ist, der wählt die App TraviPay (SMS&Park) von Sunhill Technologies, die ähnliches tut, einem aber die SMS Gebühr spart (Handy Datentarif oder naher WLAN Hotspot vorausgesetzt). Abgerechnet wird ebenso über die Handyrechnung, über das Prepaidguthaben oder per Bankeinzug, wenn man sich vorher anmeldet und seine Kontodaten hinterlegt. Erinnerungsfunktion und spätere Verlängerung der Parkzeit sind auch hier möglich.

Per SMS Parken
P_QPark Die gleiche Firma (Sunhill Technologies) bietet auch eine App unter dem Namen Q-Park an und kooperiert hier mit rd. 10 Parkhäusern. Die App selbst enthält aber nur ergänzende Informationen, Wegbeschreibungen usw., denn hier ist die Kombination zw. der Karte aus der Schranke an der Einfahrt und dem Handy notwendig. Man muß die Nummer der Parkkarte via SMS verschicken, um genau diese Parkkarte mit dem eigenen Kundenkonto zu verknüpfen. Dadurch spart man sich später den Weg zum Automaten und wird mit Verlassen des Parkhauses automatisch ausgebucht und abgerechnet.

Parken ohne Parkschein per RFID
P_Evopark Wieder anders, bei z.T. gleichen Parkhäusern, geht die Firma Evopark vor. Das Startup Unternehmen verschickt einmalig eine Karte mit RFID Chip, welche dann die Schranke von selber öffnet und so mitbekommt, wann man gekommen und wieder weggefahren ist. Wenn die Technik zuverlässig funktioniert eine tolle Sache. In Düsseldorf funktioniert das bis jetzt in sechs Parkhäusern. Mit der Karte entfällt die Überlegung, wie lange möchte ich wohl parken und der Parkvorgang ist bis auf die reinen Parkgebühren kostenfrei. Ich denke das ist mal einen Test wert, daher habe ich mir eine Karte angefordert (und eine App gibt’s auch dazu).

Private Parkplätze anmieten
P_ParkU Neue Wege geht auch die Firma ParkU. Auch hier sind z.T. Parkhäuser beteiligt, aber auch Privat- oder Firmenparkplätze, die tagsüber leer stehen. Man kann seinen Parkplatz bereits mehrere Tage im Vorhinein via App reservieren, mittels Handy die (sofern vorhanden) Schranke öffnen (QRCode am Parkhauseingang) und die Parkzeit auch noch verlängern, wenn nicht jemand anderes nach einem den gleichen Parkplatz reserviert hat. Großer Vorteil, die Abrechnung erfolgt ¼ Stundenweise. Mit einer (kostenlosen) Vignette zeigt man, daß man ParkU Kunde ist und abgebucht wird über Paypal oder Kreditkarte. Ich habe das gestern mal ausprobiert, 1 ¾ Stunde für 2,28 €. Nachteil natürlich, man muß zur (reservierten) Parkzeit da sein und man muß (da warte ich noch auf Bestätigung) mindestens 10,- € als PrePaid Guthaben anlegen. Ach ja und Handyempfang ist zwingend notwendig, weil der gelesene QRCode an die Schranke zurückgemeldet werden muß (hat bei mir ein paar Sekunden gedauert). War was für euch dabei? Dann wünsche ich fröhliches Parken :-) .

Kostenlose WLAN Hotspots

WLAN_1 Na, ist eure Stadt auch schon an ein kostenloses WLAN Netz angeschlossen worden? Die öffentliche WLAN Versorgung ist zwar immer noch eine Inselversorgung, aber die Inseln werden langsam größer. Einziger Haken, fast jede Insel hat ihre eigene Lösung. Bereits vor einiger Zeit wollte ich in Düsseldorf das WLAN Netz der Firma WALL AG testen, bisher bin aber nicht dazu gekommen. Aufgeschoben ist aber nicht aufgehoben. Unterdessen nimmt die Firma Unitymedia hier in NRW die Fäden in die Hand. Köln, Düsseldorf, Krefeld, Oberhausen, Essen, Gelsenkirchen, Bochum oder Dortmund … die 100 größten Städte in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg sollen bis Jahresende mit kostenlosem WLAN versorgt werden.

Bis zu 100 MB pro Tag können dort kostenfrei genutzt werden. 100 MB sind nicht viel? Tja, kommt natürlich darauf an, was man so macht. 100 MB am Tag sind immerhin 3 GB im Monat. Außerhalb des Verbreitungsgebiets von Unitymedia ist Kabel Deutschland ähnlich fleißig und, wie ihr euch vielleicht erinnert (siehe Reisebericht), ist Hamburg mit kostenlosen Telekom Hotspots (60 Minuten pro Tag) versorgt. Und wie geht das jetzt?

Unitymedia
WLAN_UM Ihr sucht euch einen öffentlichen WLAN Punkt und wählt dort unter dem Punkt WLAN eures Mobilgerätes das offene Netzwerk “Unitymedia Public WifiSpot”. Dann öffnet ihr den Browser und es sollte sich eine Seite öffnen, auf der eine HandyNr. genannt ist. An diese HandyNr. schickt ihr eine SMS mit dem Text “Wifi” (die SMS ist kostenpflichtig).

Auf der Unitymedia Webseite https://www.unitymedia.de/wifispot steht bereits eine HandyNr. (nämlich +49 177 178 55 77), ich nehme an, daß es damit funktioniert (bei mir ging‘s jedenfalls). Ihr erhaltet dann einmalig einen Link und ein Kennwort als Antwort. Klickt auf den Link und bestätigt die Geschäftsbedingungen. Wichtig, erst wenn die Bestätigung kommt, daß die Anmeldung abgeschlossen ist, seid ihr auch registriert.

Jetzt könnt ihr wählen, ob ihr offen (ungeschützt) oder mit WPA2 Verschlüsselung (geschützt) weitersurfen möchtet. Mobilfunknummer und Kennwort gelten dabei als Zugangsdaten. Es wird empfohlen die verschlüsselte Verbindung zu wählen. Bevor es aber damit losgeht ist eine einmalige Konfiguration im Handy notwendig. Ich habe es bisher nicht geschafft, mich verschlüsselt anzumelden, unverschlüsselt laufen die Hotspots aber mit 10 MBit.

WLAN_Handy Die Konfiguration für die Verschlüsselung ist (sehr klein) auf der Seite beschrieben, die erscheint, wenn ihr nach der Registrierung auf “Jetzt konfigurieren” klickt, ich rate allerdings dazu vorab hier hin zu surfen. Die Zugangskennung bleibt (egal ob verschlüsselt oder unverschlüsselt) 24 Monate lang gültig und läuft im Umkreis von ca. 100 – 150 Metern um die Wifi Knotenpunkte. Die Nutzung ist in jeder Stadt mit Unitymedia WLAN möglich, ab 100 MB/Tag wird die Geschwindigkeit gedrosselt. Ach ja, beim ersten Anmelden pro Tag müßt ihr die AGB (Browser öffnen und x-beliebige Seite aufrufen) neu bestätigen. Als Nutzer der Unitymedia Wifi Spots solltet ihr euch die Seite http://services.unitymedia.de/wifi merken, denn hier gibt es eine Karte mit den nächsten Wifi Spots z.B. in Düsseldorf, Krefeld, Frankfurt, Stuttgart oder im Ruhrgebiet.

WALL AG
WLAN_Wall Wer häufiger in Düsseldorf unterwegs ist hat dort eine zweite Möglichkeit, sogar ohne Begrenzung auf 100 MB, online zu gehen. Hier bietet die Firma WALL AG an ausgewählten Punkten WLAN unter dem Namen “bluespot Free WiFi Hotspot” an, an denen ihr kostenlos und unbegrenzt surfen könnt. Hier ist es evt. sinnvoll sich vorab auf der Webseite https://www.bluespot-WiFi.de anzumelden (Punkt “Jetzt registrieren” wählen). Das geht zwar auch später online, vorab ist’s aber etwas einfacher. Über die Seite http://www.bluespot.de/ bzw. http://bluespot-apps.de/ erfahrt ihr auch gleich etwas über die Apps, die zum einen Reiseführer sein sollen und zum anderen später eine noch schnellere Anmeldung zum WLAN ermöglichen.

Vor Ort macht ihr dann folgendes:
WALL AG – Ihr sucht euch einen öffentlichen WLAN Punkt der Firma WALL AG und aktiviert (sofern noch nicht geschehen) wiederum die WLAN-Option am Handy
– Wählt dann das Netzwerk „bluespot“ aus
– Jetzt erfolgt die Anmeldung mit den o.g. Kontaktdaten (registrierte Nutzer können sich einfach und schnell mit Ihrem Benutzernamen und Passwort einloggen)
– Die App ermöglicht es die Anmeldedaten auch gleich zu hinterlegen, so daß die Einwahl binnen weniger Fingertips funktionieren soll.

Die Wifi Spots der WALL AG sind übrigens in diesen Werbekästen zu finden (ich glaube die heißen CityLight Poster).

Kabel Deutschland
WLAN_KD Mit Düsseldorf, Krefeld und rauf ins Ruhrgebiet hätte ich nun meinen näheren Ausflugs- und Wirkungskreis bezügl. kostenlosem WLAN abgesteckt. Was aber wenn ich mal wieder durch Hamburg oder Berlin tingle? Hamburg habe ich zum einen oben schon erwähnt, zum anderen stellt Kabel Deutschland hier (und in vielen weiteren Orten) offenes WLAN zur Verfügung. Allerdings nur 30 Min. am Tag (Kunden von Kabel Deutschland dürfen länger ans Netz). Als Nutzer der Kabel Deutschland Wifi Spots solltet ihr euch die Seite http://www.kabeldeutschland.de/wlan-hotspots/hotspots-finden.html merken, denn hier gibt’s die passende Karte mit den nächsten Wifi Spots z.B. in Hamburg und auch in Berlin, München oder Leipzig, aber Achtung, wer kein Kunde bei Kabel Deutschland ist, sollte die Option „Homespot“ ausknipsen, weil man dort ohne Anmeldung nicht reinkommt. Indoor (Café u.ä.) und Outdoor Hotspots sind hingegen frei verfügbar.

Einfach die WLAN-Hotspot-Startseite im Internetbrowser öffnen (öffnet sich ggf. automatisch, sobald ihr einen KD Hotspot ausgewählt habt), die Nutzungsbedingungen akzeptieren und lossurfen. Kabel Deutschland bietet zur einfacheren Suche des nächsten Hotspots auch noch eine passende App unter dem Namen “KD Hotspot Finder”.

WLAN_Berlin Zum Thema offenes WLAN in Berlin hat die Stadt Berlin last but not least noch eine Seite unter der Überschrift Projekt Zukunft online gestellt, die sich größtenteils mit den Hotspots von Kabel Deutschland deckt. Deren Hotspots werde ich bei meinem nächsten Berlinbesuch im Oktober mal genauer unter die Lupe nehmen. (Huch schon wieder in Berlin? Ja, dazu in ein paar Tagen mehr ;-) ).

Ich freue mich über eure Erfahrungen oder Ergänzungen, die ihr in die Kommentare schreiben könnt, so habe ich z.B. für München neben Kabel Deutschland noch M-Net mit “M-WLAN Free Wi-Fi” gefunden. Gibt’s weitere freie Wifi Hotspots (Freifunk mal außen vor)?

Ruhrpottrundreise und NoMansLanding

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Yabba dabba doo (wie Fred Feuerstein immer so zu sagen pflegte), der Sommer dreht nochmal auf und an diesem Wochenende findet (bzw. fand, wenn ihr das erst am Montag lest ;-) ) irgendwie alles statt. Und das dumme, alles gleichzeitig. So habe ich mich diesen Samstag dazu entschlossen, eine große Runde durch den Ruhrpott zu drehen. Start sollte die Gourmetmeile an der Zeche Zollverein sein. An 16 Ständen sowie an vier weiteren (die aber A – D heißen) gibt’s soooo viel leckere Sachen, daß man dabei arm werden kann. Will ich aber nicht, also habe ich mir zwei Dinge rausgepickt.

Gourmetmeile auf Zollverein
Zeche Zollverein

1. Himmel und Äd (das Bergmannsgericht von Mintrops Stadt Hotel) Gebratene Blutwurst mit karamellisierten Apfelspalten, Kartoffelpüree und Röstzwiebeln zu 7,50 €
2. Tiramisu originale (das Dessert von Trattoria Trüffel da Diego) zu 4,- €

Bevor ich über noch mehr leckere Sachen herfalle, noch ein kleiner Spaziergang, zurück ins Auto und dem Hafenfest in Duisburg Ruhrort mal einen Besuch abstatten. Wenn ich ehrlich bin, war ich in Duisburg Ruhrort bisher auch nur mal für zwei kurze Abstecher. Es könnte daran liegen, daß die Parkmöglichkeiten in Ruhrort eher so Mangelware sind, aber da ich mich (mit dem Auto) irgendwo in die Nebenstraßen verkrümelt habe, fand sich dann doch was.

No Mans Landing
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Erstes Ziel war dann auch gleich die Kunstaktion “No Mans Landing” (der Urbane Künste Ruhr), das zur Ruhrtriennale gehört (Öffnungszeiten 16.08.-13.09., täglich 14-23 Uhr). Eine Hand voll Leute stand um 14.00 Uhr am Eingang und wollte spontan die Installation betreten. Booaa, großer Fehler. Erstmal mußten alle einen Schritt zurück, damit die Absperrung aufgestelt werden konnte hinter die man zurücktreten mußte. WTH?!? Dann durften ca. 20 Menschen die Installation … nein nicht betreten. Vorher ging es in einem Zelt zur Grundeinweisung. Zunächst gab es eine Schwimmweste die merkwürdig schwer wirkte, sollte sie uns schneller auf den Grund ziehen, wenn man doch mal ins Wasser fällt? Nein sie soll den Kopf oben halten, falls man doch mal wassert.

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Dann ging’s daran die AGB’s zu lesen und eine Unterschrift abzugeben, daß man auch alles gelesen hatte (kam mir vor wie bei bei den Internet AGB’s, 1 Seite in 0,8 Sek. gelesen). Puh, schon ganz schön aufgewühlt dank der ganzen Vorbereitungen :-D. Dann ging’s endlich in die eine Hälfte des Flüsterdoms (Durchmesser 10 Meter), das hätten wir alleine niemals geschafft ;-). Wir setzten uns und die Soundcollage begann. Unterdessen fuhren die beiden Hälften des Flüsterdoms zu. Es wurde stockfinster, plötzlich geht eine kleine Sturmlaterne an und eine junge Stimme singt live Spare us your tears / Erspare uns die Tränen und das auch noch in weiteren Sprachen, was mir zuerst gar nicht aufgefallen ist. Gänsehaut macht sich breit. Danach werden die Zuschauer aufgefordert mit den Wänden zu sprechen und den Antworten zu lauschen (ja wirklich). Nach ca. 15 Min. ist die Vorstellung vorbei. Echt erlebenswert, wenn ihr bis zum 13.09.2015 in Duisburg seid, guckt euch die Vorstellung (Eintritt frei) an. Ich verlinke mal auf Detlefs Notizblock, da gibt’s noch mehr Informationen.

Hafenfest in Ruhrort
Hafenfest & NoMansLanding

Nächstes Ziel waren die Museumsschiffe, z.B. der Radschleppdampfer “Oscar Huber”, der Eimerkettendampfbagger “Minden” (was es nicht alles gibt) und das Kranschiff “Fendel 147″ lag da auch noch rum. Der Eintritt ist während des Hafenfests auch frei, also nix wie rauf auf die Kähne und ein paar Fotos gemacht. Am Ufer stach mir die Sonne langsam auf mein frisch frisiertes Haupt, so daß ich mich wieder auf den Rückweg gemacht habe, während auf der Mühlenwiese die Hafenkirmes zum rückwärts fahren einlud. Einsteigen, dabei sein, wir fahren heute …. ihr kennt das.

Horst Schimanski Gasse
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Ach ja, dann war da noch die Horst Schimanski Gasse (liebevoll auch Schimmi Gasse genannt) und das was der Frevel daraus macht ;-).

Drachenfest auf Halde Rheinpreußen
Halde Rheinpreussen

Auf dem Rückweg, es lag fast am Weg, habe ich dann noch einen Abstecher auf der Halde Rheinpreußen gemacht, denn an diesem Wochenende startete nach längerer Pause mal wieder das Drachenfest. Seit es einen zweiten Flucht- und Rettungsweg gibt, ist die Halde wieder für Veranstaltungen freigegeben. Und genau am Ende dieses neuen Weges ist ein großer Parkplatz, den ich auch genutzt habe, denn die Hauptauffahrt auf die Halde war dieses Mal gesperrt (Google Maps zeigt bei Römerstraße 800, 47443 Moers in etwa die Stelle, an dem sich der Parkplatz befindet). Von da geht es in Serpentinen (zu Fuß) ebenfalls in Richtung Geleucht.

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Auf der Halde fanden sich dann ein paar Hand voll Campingwagen, Zelte und (Flug-)Drachen in allen möglichen Formen, aber irgendwie scheint sich gutes Wetter nicht gut mit Wind zu vertragen, den man zum Drachen steigen lassen braucht. Außer ein paar Kindern mit kleinen Drachen war wenig zum Thema zu sehen. Nun sei es drum, ich war mittlerweile knapp 8 Stunden unterwegs und für mich war an diesem Samstag Schicht im Schacht. Bilder wieder bei Flickr / Google Photos.

Der Sommer geht langsam zu Ende

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Die Bayern haben ja gerade erst zwei Wochen Sommerferien, während in NRW diese Woche schon wieder die Schule begonnen hat und nachdem auch mein Urlaub an der See wieder Geschichte ist, geht mein Blick irgendwie schon so Richtung Sommerende. Moment, wir haben doch gerade erst Mitte August, aber der Sommer ist mir dieses Jahr so als Achterbahnsommer im Gedächtnis geblieben. Entweder 18 oder 38 Grad, fast so wie das Pendeln des Benzinpreises an der Tankstelle. Apropo Achterbahn (Mörderüberleitung), da war ich vor ein paar Wochen auch wieder mal, so wie ich überhaupt des Öfteren mal hier und mal dort war, aber für einen Soloblogbeitrag hier im Blog hat’s nie gereicht.

_Tiger & Turtle

Was soll ich euch das X-te mal vom Haldenbesuch in A oder vom Zoobesuch in B erzählen. Darum zeige ich euch heute mal so eine kleine Sammlung verschiedener Ziele der letzten Monate und vielleicht ist ja was dabei, das ihr doch noch nicht kennt. Ihr dürft den Tipp dann gerne hier ausschneiden und in euren eigenen Veranstaltunsgkalender für den Spätsommer kleben. Die begehbare Achterbanhn namens Tiger & Turtle, für mich aus Krefeld in ca. 20 Min zu erreichen, ist immer wieder aufs neue wert fotografiert zu werden, denn je nachdem wie das Wetter ist und die Wolken ziehen, ergibt sich immer wieder ein neues Bild (Tiger & Turtle, Ehinger Str. 117, 47249 Duisburg, auch von der Berzeliusstraße/Kaiserswerther Str. zu begehen).

_LaPaDu

Dann war ich auch mal wieder im Landschaftspark Duisburg Nord (landläufig LaPaDu von machen auch LaPaNo (für Nord) genannt). Ein altes Hüttenwerk, das zum spazieren, zum klettern aber auch zum Sport treiben einlädt. Und genau das passierte, als ich das letzte Mal ganz spontan dort war. Das 24 Stunden Mountenbiking stand vor der Türe, das Gelände war bereits zum Teil abgesperrt und überall standen Campingwagen und Zelte. Da soll noch einer sagen, man kann unter einem Hochofen nicht übernachten :-). Was man aber auf jeden Fall kann, ist den Hochofen besteigen und da solltet ihr, wenn ihr noch nie dort gewesen seid unbedingt mal hin, es sei denn ihr seid nun so gar nicht schwindelfrei (Landschaftspark Duisburg-Nord, Emscherstraße 71, 47137 Duisburg).

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Am Kilometerstand meines Autos habe ich bemerkt, daß ich in diesem Jahr erstmals keine 15.000 km gefahren bin (incl. der Fahren zur Arbeitsstelle und zurück versteht sich). Aber die Wochenenden waren 2015 etwas ruhiger … manche sagen ja dem Alter entsprechend ;-). Aber im Ernst, da dieses Jahr kein Oldtimertreffen auf Zollverein stattfand (ich schrieb darüber bereits hier), fielen einige Kilometer alleine dadurch weg. Aber auch Krefeld hat schöne Ecken und schöne Treffen und davon habe ich hier ein paar Bilder mitgebracht (Oldtimerfreunde Egelsberg, An der Rennbahn 4, 47800 Krefeld und Mo’s Bikertreff Niederrheinhalle, Kleinewefersstraße 160, 47803 Krefeld). Ihr denkt an den Saisonabschluß des Oldtimertreff Ruhr? Am 04. Oktober 2015 an der Zeche Ewald in Herten

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Na ja und wann immer es sich ergab habe ich meine Jahreskarte für den Krefelder Zoo natürlich weiterhin genutzt. Ich kenne die Tiere mittlerweile persönlich und sie mich auch ;-). Nein natürlich nicht, aber Krefeld hat wirklich einen schönen Zoo. Das neue Pinguingehege, das Regenwald- und das Schmetterlingshaus, der Gorillagarten und demnächst das neue Nashorngehege sind nur ein paar Stichworte, die es mit anderen Zoos aufnehmen können. Als ich an einem warem Sommertag dort war, hatten die Elefanten einen fest installierten Wasserschlauch in Betrieb und wenn Zuschauer kamen, hielt einer der Elefanten den Rüssel in den Strahl, so daß es überall hin spritzte. Ich könnte schwören er hat dabei gegrinst (Zoo Krefeld, Uerdinger Straße 377, 47800 Krefeld).

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Ach ja, dann war da noch die Geschichte mit dem Pfeil auf dem Rücken. Erinnert ihr euch, daß ich in Berlin das Aufsichtspersonal auf den Plan gerufen habe (Quader des Mahnmals betreten)? Und wer hat im Zoo die Fotohand über die Umrandung gestreckt, um der spiegelnden Scheibe zu entgehen? Na? Na? Und wer hat wieder mal das Aufsichtspersonal auf den Plan gerufen und wurde deshalb ermahnt? Na? Na? Auf meinem Shirt steht vermutlich “Hier ganz schlimmer Finger, möchte gerne angemeckert werden”. Ich hab’s schon nicht leicht …. :-( (an dieser Stelle bitte bedauerndes Ooooh ausstoßen).

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Zum Abschluß noch eine Schnappschußcollage, die ich am Rhein bei Krefeld Uerdingen gemacht habe. Die neue Rheinufer- … nein Promenade kann man dazu wohl nicht sagen … der neu gemachte Rheindeich läd seit einiger Zeit immerhin zum sitzen und gucken ein und auch wenn die Ecke nicht die schönste des Rheins ist, bei Gewitterwetter gibt’s zumindest einen sehenswerten Himmel. Damit hätte ich alles abgearbeitet, wer mehr Bilder sehen will … ihr kennt das ja schon hier ein paar Links (evt. müßt ihr ein bischen scrollen, weil die Bilder nach Datum abgespeichert und z.T. ja schon was älter sind).

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Ruhr 2015 (Tiger&Turtle, LaPaDu) bei Flickr / GooglePhotos
Krefeld (Zoo, Rhein/Uerdingen) bei Flickr / GooglePhotos
Rhein und Ruhr (Oldtimer) bei Flickr / GooglePhotos

Von Ärzten, Luft und Seifenblasen

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Es soll ja Tage geben, da wäre man besser gar nicht erst aufgestanden. Der Wecker klingelt um 7.00 Uhr und das obwohl ich Urlaub habe :-(. Schon beim Aufstehen merke ich, daß der Wecker bis zum Anschlag röchelt, ich aber nix höre, weil ich auf dem linken Ohr wieder dieses Taubheitsgefühl habe. Der HNO meinte ich sollte die Nase zuhalten und Luft durchpressen, so wie man es macht, wenn man im Aufzug steht und einen Druck auf dem Ohr verspürt :-/. Der Grund, daß ich so früh aufstehe, ist aber ein anderer Arzttermin. Das begann vor 14 Tagen. Es war sehr warm und ich lief seit langem mal wieder barfuß rum, sogar auf dem Balkon. Während ich so da sitze, denke ich, warum ist dein linker Fuß dicker als der rechte. Da fragste doch mal lieber Herrn Hausarzt. 2 Tage später guckt Herr Hausarzt sich den Fuß an, macht sich aber keine großen Sorgen, sondern möchte gerne eine Blutabnahme, 24 Std. Blutdruck und so Sachen.

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Nun bin ich in der letzten Woche ja bekanntlich erstmal in Hamburg gewesen und gestern also sitze ich um 8.00 Uhr nüchtern im Wartezimmer. Nüchtern! Im Urlaub, ohne Kaffee! Ich prangere das an. Der Fuß ist mittlerweile wieder besser, aber der Rest kann ja nicht schaden. Picks, Blutabnahme. Dann dieses Blutdruckmessgerät. Ich bekomme so ein kleines Kästchen umgehängt, und eine Manschette an den Arm. Die bläst sich alle 15 Min. auf und mißt. Meistens dann, wenn man es gar nicht brauchen kann. Machste gerade was zu essen … bbrrrrrrrmmmmmm … Arm ruhig halten, sonst geht die Messung in die Hose und nach 1 Minute noch einmal neu los. Ich schreibe gerade diese Zeilen … bbrrrrrrrmmmmmm … und das bis morgens früh, dann muß ich nochmal hin.

Ich gönne mir nach dem Arztbesuch in der nahen Bäckerei erstmal ein Urlaubsfrühstück mit Kaffee und zwei Brötchen. Das wollte ich schon länger machen, mal direkt in der Bäckerei frühstücken und mit 3,75 € auch bezahlbar. Ich soll zu dem Blutdruckmeßgerät einen Zettel ausfüllen, was ich so gemacht habe. Ich denke Urlaub, 8 Std. Sofa macht sich auf dem Zettel nicht so gut. Also, gehste trotz bescheidenen Wetters ‘ne Runde aufe Halde, hat das Gerät auch was zu messen. Ab nach Moers, rein ins Auto, kaum drei Ecken weiter … bbrrrrrrrmmmmmm … :-D.

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Oben auf der Halde angekommen nehme ich den Fotoapparat aus dem Rucksack, stelle letzteren neben mich und kann auch gleich hinterher rennen, denn der Wind ist schon recht heftig. Fegt den Rucksack samt Papiere und 1/2 Liter Wasser mal kurz bei Seite. Ich bin anscheinend ganz alleine oben auf der Halde. Also packe ich mein länger gehortetes Pustefix (Seifenblasen) aus und will ein paar Fotos machen. Zwei, drei schaffe ich auch, der Wind nimmt mir das Blasen ab, dann wieder … bbrrrrrrrmmmmmm … :-).

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So jetzt aber, ich klammere mich an den Rucksack, oder er sich an mich, während es plötzlich an meiner Wade kribbelt und das obwohl ich eine recht enge Jeans an habe. Während ich die Hose berühre weiß ich was da kribbelt, es war eine Wespe und zack hat sie mich in die Wade gestochen. Es soll ja Tage geben, da wäre man besser gar nicht erst aufgestanden. Ich fluche, jongliere mit Fotoapparat und Pustefix, ziehe die Hose hoch, die Wespe fällt raus, ich fluche abermals. Ne Zwiebel wäre jetzt gut, hatte ich aber gerade nicht dabei. Die Wade ziept, ich schmiere Pustefix drauf. War das gut? Ich habe keine Ahnung, wenn ich jetzt hier umkippe hilft nur noch die 112.

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Ich ziehe beleidigt ein Stückchen weiter, die Wespe, etwas drömelig anscheinend auch. Es bildet sich so ein kleines Bluttröpfchen an der Wade, ich wende mich wieder den Seifenblasen zu, finde es aber bei dem Wind irgendwie ungemütlich. Nach gut 1 Std. verschwinde ich wieder, soll das Blutdruckmeßgerät doch messen was es will. Ist vermutlich eh alles in Ordnung. Auf dem Weg zum Auto halte ich mir wieder die Nase zu und presse Luft. Pressen … jaaaa gut … ach ne das war ne andere Geschichte.

Oldtimertreffen

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Na ist euch heiß ;-) ? Vor 14 Tagen war’s im Büro noch kalt, jetzt haben wir Sommer. Von 16 auf 36 Grad innerhalb von 10 Tagen ist schon heftig und im Büro (keine Klimaanlage) könnte es jetzt auch gerne etwas kühler sein, aber ich mag den Sommer. Gestern gab’s für jeden eine persönliche Glasflasche für den dienstlichen Wassersprudler in der Kaffeeküche, so daß das Trinkwasser nicht knapp werden dürfte. Erzählen wollte ich euch aber eigentlich noch etwas anderes.

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Ist euch aufgefallen, daß ich dieses Jahr an der Stelle noch kaum etwas über Oldtimertreffen erzählt habe? Das von mir so häufig besuchte Treffen an der Kokerei Zollverein in Essen findet dieses Jahr leider nicht statt. Grund sind Bauarbeiten auf dem Gelände der Kokerei und eine Ersatzlocation war kurzfristig nicht verfügbar. Gerade letzte Woche haben die Veranstalter aber bekanntgegeben, daß man zumindest für den Saisonabschluß am 04. Oktober 2015 nochmal einen passenden Ort gefunden hat. Treffen wird dann an der Zeche Ewald in Herten sein. Vielleicht sieht man sich ja dort.

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Für mich gibt’s hier in Krefeld noch das Treffen im Stadtwald (an der Pferderennbahn), daß aber immer erst im Mai zum ersten Mal stattfindet und neu entdeckt habe ich ein Treffen, daß ich bisher unter dem Namen Mo’s Bikertreff kannte. An den Viehauktionshallen (Kleinewefersstr. 160) findet an jedem 4. Sonntag im Monat ein offenes Treffen von Oldtimern, Youngtimern, Bikes und US-Cars statt. Eine bunte etwas andere Mischung. Diesen Sonntag war ich zum ersten Mal dort und mußte mich erstmal etwas umgucken. Der vordere Parkplatz war als ich kam noch leer, denn das eigentliche Treffen ist weiter hinten auf dem Gelände zu finden (an den Bikern vorbei). Erst als ich ging, standen auch auf dem vorderen Parkplatz ein paar (ausgefallene) Fahrzeuge.

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Wenn ihr zu letzterem Treffen kommt, parkt auf dem Gelände links (Besucherparkplatz) oder auf den reichlich vorhandenen Parkplätzen entlang der Kleinewefersstraße. Gleich nebenan befindet sich der Königspalast (Veranstaltungshalle und Eishockeystadion), vielleicht seid ihr da ja schon mal da gewesen. Eine Auswahl der zwischen Mai und Juli gesammelten Bilder findet ihr bei Flickr und Google Fotos und für den 4. Oktober hoffe ich mal auf gutes Wetter, denn die Zeche Ewald ist mal wieder eine ganz neue Foto Location (für mich und die Oldtimer). Das nächste Treffen in Krefelder Stadtwald ist übrigens am 19. Juli (nicht, daß ich nichts gesagt hätte ;-) ).