Oldtimertreffen

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Na ist euch heiß ;-) ? Vor 14 Tagen war’s im Büro noch kalt, jetzt haben wir Sommer. Von 16 auf 36 Grad innerhalb von 10 Tagen ist schon heftig und im Büro (keine Klimaanlage) könnte es jetzt auch gerne etwas kühler sein, aber ich mag den Sommer. Gestern gab’s für jeden eine persönliche Glasflasche für den dienstlichen Wassersprudler in der Kaffeeküche, so daß das Trinkwasser nicht knapp werden dürfte. Erzählen wollte ich euch aber eigentlich noch etwas anderes.

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Ist euch aufgefallen, daß ich dieses Jahr an der Stelle noch kaum etwas über Oldtimertreffen erzählt habe? Das von mir so häufig besuchte Treffen an der Kokerei Zollverein in Essen findet dieses Jahr leider nicht statt. Grund sind Bauarbeiten auf dem Gelände der Kokerei und eine Ersatzlocation war kurzfristig nicht verfügbar. Gerade letzte Woche haben die Veranstalter aber bekanntgegeben, daß man zumindest für den Saisonabschluß am 04. Oktober 2015 nochmal einen passenden Ort gefunden hat. Treffen wird dann an der Zeche Ewald in Herten sein. Vielleicht sieht man sich ja dort.

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Für mich gibt’s hier in Krefeld noch das Treffen im Stadtwald (an der Pferderennbahn), daß aber immer erst im Mai zum ersten Mal stattfindet und neu entdeckt habe ich ein Treffen, daß ich bisher unter dem Namen Mo’s Bikertreff kannte. An den Viehauktionshallen (Kleinewefersstr. 160) findet an jedem 4. Sonntag im Monat ein offenes Treffen von Oldtimern, Youngtimern, Bikes und US-Cars statt. Eine bunte etwas andere Mischung. Diesen Sonntag war ich zum ersten Mal dort und mußte mich erstmal etwas umgucken. Der vordere Parkplatz war als ich kam noch leer, denn das eigentliche Treffen ist weiter hinten auf dem Gelände zu finden (an den Bikern vorbei). Erst als ich ging, standen auch auf dem vorderen Parkplatz ein paar (ausgefallene) Fahrzeuge.

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Wenn ihr zu letzterem Treffen kommt, parkt auf dem Gelände links (Besucherparkplatz) oder auf den reichlich vorhandenen Parkplätzen entlang der Kleinewefersstraße. Gleich nebenan befindet sich der Königspalast (Veranstaltungshalle und Eishockeystadion), vielleicht seid ihr da ja schon mal da gewesen. Eine Auswahl der zwischen Mai und Juli gesammelten Bilder findet ihr bei Flickr und Google Fotos und für den 4. Oktober hoffe ich mal auf gutes Wetter, denn die Zeche Ewald ist mal wieder eine ganz neue Foto Location (für mich und die Oldtimer). Das nächste Treffen in Krefelder Stadtwald ist übrigens am 19. Juli (nicht, daß ich nichts gesagt hätte ;-) ).

Dem deutschen Volke (Reisetipp Berlin)

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Nur ein kurzer Hinweis (weil der neue Blogbeitrag noch auf sich warten läßt :-) ). Im letzten Jahr habe ich euch, für den Fall daß ihr im Sommer in Berlin seid, hier eine Multimediaprojektion mit dem Titel “Dem deutschen Volke” empfohlen. An der Fassade des Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses läuft die halbstündige OpenAir Show und erklärt euch 130 Jahre parlamentarische Demokratie. Die Show ist meiner Meinung nach ein echter Hingucker, Geschichte erleben in 30 Minuten. Da die Show auch 2015 wieder stattfindet, schaut sie euch an, wenn ihr bis zum 3. Oktober 2015 in Berlin seid. Mehr Informationen findet ihr auf der Seite des Deutschen Bundestages bzw. hier (als PDF Flyer). Der Eintritt ist natürlich frei.

Die Hexe und Wind in meinen Ohren

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Manchmal kletter ich auf ‘ne Halde und freue mich, wenn mir der Wind in die Ohren pustet. Ich stehe dann einfach nur da, gucke in die Ferne und erfreue mich an den Wolkenformationen. Und warum mache ich das? Weil ich es kann? Nein, der Grund liegt schon länger zurück.

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Es war nämlich vor langer langer Zeit, da traf ich im tiefen düsteren Wald eine ziemlich häßliche Hexe. Es war ein verfluchter Wald und es kam wie es kommen mußte, die Hexe kam schnurstracks auf mich zu (auf wen auch sonst ich war ja der einzige da). Sie fragte “Findest du mich schön”?

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Ich war etwas verdattert und murmelte sowas wie “Häääh”? Sie aber, die sie wohl schon häufiger als häßlich bezeichnet wurde, verstand sowas wie “Näää”! Und weil Hexen dann üblicherweise irgendwelche Flüche ausstoßen, legte sie auch einen Fluch über mich. Der Fluch sollte mein Hörvermögen einschränken, nur merkte ich das zu Anfang nicht.

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Erst als damals alle in meinem Haushalt wach waren, bevor ich meinen Wecker endlich auch mal hörte, wurde der Fluch langsam Wirklichkeit. Auch mein Hexenfluchaustreiber Hans Norbert Ohnenamen (kurz HNO) wußte nicht wirklich weiter. Einige Jahre gingen so ins Land und mal ging’s den Ohren besser und mal wieder schlechter.

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Seit ein paar Tagen macht sich der Fluch wieder häufiger bemerkbar. Das sind dann die Tage, an denen ich gerne mal auf die Halde Norddeutschland in Neukirchen Vluyn kletter. Die Halde ist nur rd. 15 km von Krefeld entfernt und weil das Plateau relativ flach ist’s da oben fast immer windig.

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Was das jetzt mit der Hexe Schrumpeldei Tinitus zu tuen hat? Der Wind der an meinen Ohren vorbeiströmt ist lauter, als die Töne die nur ich höre und überdeckt das dumpfe Gefühl, das ich ansonsten empfinde. Dann könnte ich wieder mal stundenlang da stehen, die Wolkenformationen beobachten, während die Hexe irgendwo im nächsten Baum sitzt und sich ins Fäustchen lacht.

Extraschicht 2015

Da stand ich nun ich armer Tor und bin … huch ihr seid ja schon da. Ich überlege mir gerade noch den Einstieg in diesen Beitrag. Vielleicht so … Da stand ich nun am großen Tor und zeigte brav mein Bändchen vor :-) gekommen mit den großen Bussen, so dicht gedrängt ich könnt sie ku… ach ne das reimt sich nicht :-D . Seid umschlungen liebe Leserinnen und Leser zum Extraschichtbericht 2015.

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Es war Samstagnachmittag, mit Bändchen, 100 seitigem Veranstaltungsplan und einem Programm, mit dem andere einen ganzen Monat füllen stand ich bereit. Ich freute mich darauf den Abend draußen zu genießen, in vollen Shuttlebussen zu stehen und mich überraschen zu lassen. 225.000 Menschen sollten an diesem Abend ähnliches tun und 10% davon sind später alleine in meinem Shuttlebus ;-) . Es war wieder einmal Extraschicht im Ruhrgebiet.

Wenn irgendwann im Frühjahr das neue Programm der Extraschicht rauskommt, beginnt die Vorfreude und die lohnt sich, denn eine Nacht zwischen Kunst und Industriekultur ist einmalig im Ruhrgebiet. Die 225.000 Besucher haben dieses Jahr 45 Spielorte besucht und rd. 2.000 Künstlern zugesehen und das bereits zum 15. Mal. Bis zur nächsten Extraschicht sind es jetzt wieder 53 lange Wochen, denn für die nächsten Jahre könnt ihr euch merken: Die Extraschicht findet immer am letzten Samstag im Juni statt!

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Ich habe meine Tour mit einem Vorspiel gestartet, denn wie durch Zufall hat die MS Wissenschaft an diesem Wochenende im Duisburger Innenhafen festgemacht. Die MS Wissenschaft ist ein umgebautes Binnenschiff, das dieses Jahr der Frage “Wie sehen unsere Städte in der Zukunft aus?” nachgeht. Eine bunte Mischung aus Exponaten, Experimenten und Wissensvermittlung für die Stadt der Zukunft wechseln sich in der Ausstellung ab. Diese Ausstellung geht übrigens noch weiter, die Tourdaten des Schiffs findet ihr hier.

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Im Rahmen der Extraschicht habe ich mich dieses Jahr entschlossen Gelsenkirchen (Nordsternpark) und Essen (Zeche Zollverein) zu besuchen. Das Auto wurde daher etwas abseits des Nordsternturms in Gelsenkirchen geparkt und nach kurzem Fußmarsch ging es mit dem kostenlosen Shuttlebus (ES8) zunächst nach Essen. Das erste Abenteuer fand im Kreisverkehr statt (ja ich hatte Kreisverkehr :-D ). Ich war mir nicht sicher, ob der Bus die erste oder die zweite Ausfahrt aus dem Kreisverkehr wieder raus muß. Die erste … nicht, die zweite … nicht, die dritte, das wäre die Autobahn, … nicht. Hat der Bus sich verfahren? Wir kommen wieder an den Anfang. Die erste … nicht, die zweite … wir drehten allen Ernstes 2 ½ Runden im Kreisverkehr. Ehrlich, kein Scherz, so bekloppte Busfahrer gibbet wohl nur im Pott :-D .

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Das Ziel Essen doch erreichend, hatte ich mir vorgenommen dieses Jahr unbedingt Dundu kennen zu lernen und das G.O.P Varietetheater zu sehen. Das G.O.P zeigte neben fliegenden Tischchen einen fingerfertigen Spielkartenspieler, eine junge Dame an der Vertikalstange und einen atemberaubenden Balance Act. Keine Frage sehr kurzweilig. Danach schnell zurück in den Ehrenhof der Zeche Zollverein, denn dort kündigte sich Dundu an. Dundu ist eine 5 Meter große, voll bespielbare Großfigur des Puppenspielers Tobias Husemann.

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Es ist total faszinierend zu sehen, welche Magie diese Puppe ausübt. Während ältere Leute, die von der Puppe angespielt wurden, eher auf die Puppenspieler achten, gucken Kinder vollkommen unvoreingenommen der Puppe in die nicht vorhandenen Augen und hielten bereitwillig ihren Luftballon hin, wenn Dundu danach fragte. Eben noch steht die Puppe und guckt sich um, als sie plötzlich anfängt zu laufen und die Menschenmenge, die eben noch drum herum stand, strebt auseinander, flieht regelrecht, um den Weg frei zu machen. Schade, daß es noch hell war, denn beleuchtet ist die Großpuppe nochmal so schön.

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Als die Uhr kurz nach 21.00 Uhr zeigte, ging es zurück zum Shuttlebus. Der ES8, der gerade losfahren wollte war bereits randvoll, aber 15 Minuten später ging’s dann wieder in Richtung Gelsenkirchen. Der WDR hatte sich entschlossen, dieses Jahr zum ersten Mal in 15 Jahren Extraschicht eine eigene Liveshow aus dem Amphitheater im Nordsternpark in Gelsenkirchen zu senden, schließlich tut man das bei anderen Ereignissen in NRW auch. Das war also mein zweiter Programmpunkt für diesen Abend. Die Show startete mit einem rasanten Feuerwerk und dem ersten Auftritt von Stoppok.

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Zunächst fand ich die Idee in Gelsenkirchen zu sitzen und von dort in die anderen Spielorte reinschauen zu können ganz reizvoll, aber die anderen Spielorte waren nur in einiger Entfernung auf einer Videowand zu sehen, während sich im Amphitheater wenig bis nichts tat. Gut 40 programmlose Minuten mit nur zwei kurzen Zwischentakes führten bei einem Teil der Besucher zu Unmut, der in Zwischenrufen mündete und später zum großflächigen Abwandern führte. Ich bin mir sicher, daß der Unmut beim WDR nicht unbemerkt geblieben ist und in einer Nachbesprechung mündet, während die Show für den Fernsehzuschauer vermutlich ganz unterhaltend war.

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Damit wir uns nicht mißverstehen, der Einstieg in die Show, das Wasserski Showteam mit brennenden und Feuerwerk abschießenden Rucksäcken sowie die Feuer- und Lasershow am Ende waren super und auch der Talkgast Ralf Richter war als Fotomotiv schwer umlagert, aber der Leerlauf war halt für diejenigen, die eigentlich wegen Stoppok gekommen waren, ein Grund zu gehen. Es juckt mir in den Fingern eine Ideensammlung zu starten oder den WDR dabei zu unterstützen, bei der 16. Extraschicht eine noch bessere Show auf die Beine zu stellen. Mal sehen was sich so ergibt. Als die letzte Rakete verschossen war hatte ich kurz gezögert, ob ich die zweite Show mit Stoppok noch abwarten soll, bin dann aber, als es gegen 0.20 Uhr anfing zu regnen, doch lieber los. Mußte reichen, ich brauche schließlich Schönheitsschlaf ;-) . Außerdem war ich froh, daß das Wetter bis Mitternacht gehalten hatte.

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Bis zum 28. Juni können Besucher übrigens an einem Fotowettbewerb der Extraschicht teilnehmen und wenn ihr sehen wollt, was ich so zusammengeknipst habe, schaut dieses Mal in das Extraschichtalbum bei Flickr oder Google Fotos, in dem sich auch schon ältere Fotos der letzten Extraschichten befinden. Man sieht sich 2016 zur 16. Extraschicht.

Schulabschluß

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Es ist jetzt 34 Jahre her, daß ich meinen Schulabschluß an der Realschule erleben durfte. Mein Gott ist das eine lange Zeit. Manchmal wird mir das erst dann wieder deutlich, wenn ich einen Grund habe, darüber nachzudenken. Der Grund war letzte Woche gegeben, weil unsere Große ihre Schule mit der 10. Klasse beendet hat. Erinnert ihr euch noch an euren Schulabschluß? Klar werden einige von euch sagen, die erst vor kurzem ihren Abschluß gemacht haben. Aber auch, wenn der Abschluß schon zig Jahre zurück liegt? War’s ein großes Fest oder mehr klein und unscheinbar? Die Schule unserer Großen hatte einen Saal gemietet, für den wir als Eltern dann Eintritt zahlen durften. Dafür gab es aber auch eine kleine Show, denn jede 10. Klasse (in dem Fall ihrer fünf) hatte etwas einstudiert.

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Dazwischen wurde einer Klasse nach der anderen, nach amüsanten wie auch süffisanten Worten der jeweiligen Klassenlehrer(-innen), die Zeugnisse überreicht. Wenn ich die Augen schließe, sehe ich noch die Einschulung unserer Großen mit ihrer Schultüte :-) . Während ich also da so saß, dachte ich an meine Schulzeit zurück. Wir hatten eine Schulaula in der, soweit ich mich dunkel erinnere, die Schulband spielte. Der Schuldirektor hat damals ein paar Worte an uns gerichtet und wir hatten weder einen Anzug noch hatten die Mädchen … ach ne, Mädchen hatten wir ja gar keine. Ja das gab’s damals in Oberhausen. Wir waren in der Jungen- gegenüber war die Mädchenschule. Erst zwei Jahre nach meiner Einschulung dort wurden die neuen Klassen gemischt. Da nützte auch 1 x sitzenbleiben leider nichts :-o . Also nochmal zurück, wir hatten keinen Anzug an, sondern sind in Alltagskleidung am letzten Schultag dort aufgelaufen. Nach kurzem Programm, an das ich mich nicht mehr im Detail erinnere, ging’s meines Wissens in den Klassenraum. Dort überreichte uns der Klassenlehrer das Abschlußzeugnis, fertig.

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Beim Abschluß der Großen hatten die ersten beiden Klassen einen Klassenlehrer und nahmen ihre Zeugnisse, wie bei uns, mit einem Handschlag entgegen. Dann kamen die Klassen mit Klassenlehrerin. Hier umarmte (fast) jeder Schüler und jede Schülerin seine/ihre Lehrerin, teilweise so herzhaft, daß man Angst um die Lehrkraft bekam ;-) . Sowas hätte ich mir früher niemals vorstellen können. Die Lehrer waren uns niemals so nahe, daß wir sie hätten umarmen wollen. Nach rd. 2 1/2 Stunden ging die “Show” schließlich dem Ende zu. Danach ging’s zum Abendessen, an dem alle Schüler, Eltern und natürlich die Klassenlehrerin teilnehmen durften. Bei uns gab’s früher ausnahmsweise ein Gläschen Sekt (Piccolo), ein bisschen Smalltalk, sonst nichts was mir nachhaltig im Gedächtnis geblieben wäre. Keine Abschluß Sweatshirts, keine Abschlußfahrt, keine Lehrerscherze, keine Jahrgangsbücher, nichts von allem. Irgendwann gegen Mittag löste sich die Veranstaltung bei meinem Schulabschluß auf und ich habe nie wieder einen Mitschüler von damals getroffen. Ehrlich gesagt, ich hatte auch keinen wirklichen Bedarf danach.

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Manchmal denke ich, daß es schon schade ist, daß wir so ohne jegliche Erinnerung auseinander gegangen sind, vor allem wenn ich sehe, mit welcher Herzlichkeit die Klasse unserer Großen das Schuljahr beendet hat. Letztens habe ich tatsächlich mal die Homepage meiner damaligen Schule aufgerufen, um zu sehen ob ich etwas wiedererkenne. Zwei, drei Lehrernamen kamen mir noch bekannt vor, aber sonst nichts mehr. Ich wünsche allen Klassen, die in diesen Wochen ihren Abschluß gemacht haben, daß sie sich vielleicht irgendwann nochmal über den Weg laufen. Dank Internet, SocialMedia u.v.m. könnte das heute ja durchaus machbar sein.

P.S.: Die Bilder sind noch Nachträge aus dem Botanischen Garten und haben mit dem Schulabschluß nichts zu tun ;-).

WDR – Ein Tag Live (in Essen)

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Na, wer erinnert sich noch an meinen Blogbeitrag aus 2013, in dem ich euch die Fernsehwelt erklärt habe? Damals habe ich die Männchen und Weibchen aus der Düsseldorfer Fernseh WG besucht. Ja was glaubt ihr denn, die wohnen dort alle gemeinsam in einem Funkhaus. Dieses Jahr hab ich das Funkhaus gewechselt und bin nach Essen gereist. Ihr glaubt es nicht, da haben die auch so kleine Männchen und Weibchen, die da im Fernseher rumlaufen und für einen Tag mal raus durften.

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Der WDR lädt nämlich auch in diesem Jahr wieder zu “Ein Tag Live” ein. Ein Tag lang können die Zuschauer (also z.B. ich … und noch ein paar andere :-) ) hinter die Kulissen gucken und die kleinen Männchen und Weibchen aus dem Fernseher mal wieder in groß erleben. Allerdings wird der WDR dieses Jahr nicht in jedem Studio einen Live Tag veranstalten, ob’s wohl an den Kosten liegt?

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Der WDR hat NRW-Studios in folgenden Städten …

Studio Aachen
Studio Bielefeld
Studio Bonn
Studio Dortmund <– 05.09.2015
Studio Düsseldorf
Studio Duisburg
Studio Essen <– 13.06.2015
Studio Köln
Studio Münster
Studio Siegen
Studio Wuppertal

… und dieses Jahr findet “Ein Tag Live” in Essen (am letzten Wochenende) und in Dortmund (am 05. September 2015) statt. Auch wenn die Deko so ähnlich aussieht wie im letzten Jahr, hat sich das Konzept etwas verändert. Auf der Bühne gibt es nicht mehr nur Gäste aus dem jeweiligen Landesstudio, hier also aus Essen, sondern auch überregionale Gäste.

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Diesen Samstag war die wunderbare Catherine Vogel aus der Aktuellen Stunde zu Gast und die nicht minder wunderbare Steffi Neu. Die muß sich übrigens noch kleiner machen, denn die muß sogar ins Radio passen und wenn ihr wüßtet, was ich für ein kleines Radio habe …. :-) . Dann war da noch der besserwisssende allwissende Uwe Schulz (ebenfalls aus dem Radio) auf der Bühne, dazu die Mausshow, mit André Gatzke, die 1Live Moderatoren Oli Briesch und Michael Imhof mit den 1Live O-Ton Charts, die Sprecherin der Regionalnachrichten aus dem Studio Essen Maria de Lucio sowie Wolfram Zbikowski als Redakteur.

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Manometer, daß die alle in mein Radio passen … aber einige sind ja bei 1Live andere bei WDR2, ich glaube die haben da getrennte Zimmer in der Funkhaus WG. Und weil es ja Spaß machen soll auch mal selber Programm zu machen, ging es in einem Zuschauerwettbewerb darum einen Nachrichtentext, wie er morgens zur 1/2 Stunde läuft, möglichst fehlerfrei zu sprechen. Kompliment, ich glaube zu erahnen wie schwer das ist und die Kandidat(inn)en haben das top gemacht. Ach ja, die Moderatorinnen und Moderatoren der Lokalzeit Essen durften natürlich nicht fehlen.

IMG_8828(Désirée Rösch) – Wenn ich hier links abbiege müßte ich nach Duisburg kommen.

IMG_8802(Lars Tottmann) – Wieso macht der jetzt Fotos, der WDR Fotograf sah doch anders aus.

IMG_8903(Julia Kleine) – Wenn ich den erwische, der mir den Eiswürfel in das Shirt gesteckt hat.

Auf die Studiotour habe ich dieses Jahr übrigens verzichtet, wenn ihr trotzdem mal gucken wollt, klickt doch mal auf meinen Besuch aus dem letzten Jahr und wenn’s aktuelle Fotos sein sollen, die gibt’s im Ruhr 2015 Album bei Google+ und bei Flickr. Und jetzt zurück ans Radio oder an den Fernseher ;-) .

Schönhausenpark Krefeld

Dieser Blogbeitrag liegt schon ein paar Tage hier, wurde aber auf Grund aktueller Ereignisse immer wieder verschoben. Das ist auch der Grund, warum die Bäume auf den Bildern noch keine Blätter haben. Jetzt ist es aber endlich so weit, ich stelle euch den Schönhausenpark in Krefeld vor.

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Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah … sollte man denken, wenn ich schon geschätzte 527 x am Krefelder Schönhausenpark vorbeigefahren bin, aber bisher niemals wußte was für ein Kleinod da gegenüber des Zoos zu finden ist. Gut man kann sich nicht darin verlaufen, denn so groß ist er nun auch wieder nicht, aber Rom ist bekanntlich in der kleinsten Hütte … ;-) oder so ähnlich. So richtig knuffig für einen Spaziergang am Sonntagnachmittag.

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Der Schönhausenpark liegt an der Uerdinger Straße und darf nicht verwechselt werden mit dem Schönwasserpark, der sich neben dem Botanischen Garten befindet, was zwar nicht weit entfernt, aber doch wieder ganz woanders ist. Der zentrale Punkt ist das Haus Schönhausen, das heute die Deutsche Sportlotterie beherbergt. Rund um das Haus befindet sich der Park mit kleinen Wasserflächen, hübschen Brücken und einem schönen Baumbestand. Das Haus selbst kann meines Wissens nicht betreten werden.

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Entstanden ist der Park bereits 1865 mit dem Bau der Villa Schönhausen und des Wirtschaftsgebäudes für den Textilfabrikanten Carl Hügel, umfassend saniert wurde der Park 2002/2003. Alleine die Wasserfläche hat eine Größe von 5.200 Quadretmetern. Einzig die sogenannten Aussichtshügel sind ein bisschen mickrig geraten, aber immerhin mit einer Bank ausgestattet ;-) . Was man im Park machen kann? Kopfstand, Handstand, laut singen, sich seiner Kleidung entledigen … u.v.m. Bevor aber die Männer mit den weißen Jacken kommen solltet ihr fertig sein und vielleicht doch einfach nur ein bisschen spazieren gehen.

Für die Fotos, die schon länger online stehen, müßt ihr auf Flickr, Google+ (oder neu Google Fotos) klicken und etwas weiter zurückscrollen.