Vom Tetraeder zum Parkleuchten 2016

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Manchmal nehmen Tage eine Wendung, wie man sie am Morgen absolut nicht erwartet hat. Der letzte Samstag war so ein Tag. Nach einer regennassen Woche wollte ich mal wieder an die frische Luft und der Samstag sollte wie gemacht sein dafür. Was sich nach einem tollen Tag anfühlte endete in einer kleinen Katastrophe. Aber von Anfang. Zuerst führte mich mein Weg mal wieder auf eine Halde. Obwohl erst Anfang Februar, roch es ein bisschen nach Frühling. Zeit also sich mal wieder zu bewegen, denn wenn ich meine Sportlichkeit mit einer Zahl zwischen 1 und 10 beziffern müßte, läge sie wohl bei minus 5.

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Wenn ich also mal wieder eine Halde besteigen darf und dabei ein bisschen außer Puste komme, fühlt sich das trotzdem gut an. Die Halde an der Bottroper Beckstraße (besser bekannt als Tetraeder Halde) sollte das Ziel sein. Mittlerweile nehme ich die Stufen des Tetraeders ziemlich locker, verstehe aber, wenn jemand dank der Lochgitter dort wacklige Beine bekommt. Der Wind blies an diesem Samstag recht ordentlich, aber dafür war die Sicht von oben bestens. Komischerweise winkten mir von unten wildfremde Menschen zu, aber vielleicht war ich auch gar nicht gemeint ;-). Währenddessen entdecke ich zwei Personen, die Klettergeschirr anlegen, um sich von der ersten Plattform des Tetraeders nach unten abzuseilen. Jedem wie es ihm (oder ihr) beliebt, immerhin sind das 18 Meter über Grund, ich nehme bequemer Weise doch lieber die Treppe. Nebenbei, wie kommt eigentlich das Liebesschloß an diese unzugängliche Stelle?

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Während ich noch darüber nachdenke, fängt es langsam an zu dämmern. Zeit mich zurück in Richtung Auto zu begeben und weiter in den Grugapark nach Essen zu fahren. Dort läuft bis 13. März 2016 wieder das bekannte Parkleuchten. Ich liebe solche Beleuchtungs-aktionen aus Foto- und aus Bloggersicht. Kurz bevor es dunkel wird bin ich im Park und mit mir eine ganze Reihe von Familien mit Kindern. Dieses Jahr hat man sich die Samstage ausgeguckt, um neben den Illuminationen noch ein Sonderprogramm mit Show-Acts und einer kostenlosen Poi–Leuchtball Aktion zu starten.

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Ich drehe zunächst eine kleine Runde und warte, daß es langsam dunkler wird. Ich bin jedes Jahr aufs neue begeistert, daß es den Initiatoren gelingt auch den Park selbst, seine Bäume und seine Wasserflächen in die Beleuchtungen einzubeziehen. Ich höre immer wieder mal das knarzen eines Sprechfunkgerätes und später am Abend marschierte auch die Polizei in mir vorbei. Mehr als sonst sind die Lichtobjekte dieses Jahr auch durch Bänder vom Weg abgetrennt, ich hoffe es nützt den Diebstahl von Equipment einzudämmen. Die großen Würfel machen sich toll auf der großen Wiese und die wechselnden Farben spannen mich die nächsten 10 – 15 Minuten ein.

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Alles was nicht eingezäunt wurde, wie z.B. die übergroße Lichtfigur auf dem XXL Stuhl, wird auch gleich geentert. Fotofreunde brauchen viel Geduld bis auch der letzte wieder vom Stuhl gekrabbelt ist. Gut gefallen haben mir u.a. auch die beleuchteten Schuhe, die Dominosteine in Übergröße, die Flamingos im Wasserbecken oder die beleuchteten Köpfe. Vielleicht hätte mir auch ein Licht aufgehen sollen, als ich nach gut 2 Stunden die erste Runde durch den Park hinter mir habe. Ich überlegte eine zweite Runde zu laufen, entschied mich dann aber für die blödeste Variante, eine unbeleuchtete Abkürzung zu nehmen. Irgendwo zwischen See und Wasserfall lag etwas, über das ich gestolpert bin und nur 1 Sekunde später fiel ich mit Kawumm zu Boden.

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Ich kontrollierte Arme und Hände auf Verletzungen, sah daß mein neues Stativ kaputt war, als es plötzlich von oben tropfte. Nie zuvor habe ich so viele Schimpflaute in so kurzer Zeit ausgestoßen. Eine aufgeplatzte Augenbraue sonderte eine Menge Blut ab. Zum Glück wußte ich das zu dem Zeitpunkt noch nicht so genau und habe mit ein paar Taschentüchern versucht für Linderung zu sorgen. Irgendwann besserte sich meine Lage, ich schimpfte abermals, weil ich wußte der Besuch ist eindeutig zu Ende. Ich marschierte mit vermutlich verschmiertem Gesicht, nein ich habe keinen umgebracht, in Richtung Ausgang und sah mir den Schaden erst mal auf der Toilette am Ausgang an. Sah nicht gut aus, aber ich mußte ja nach Hause.

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Erst da wurde mir klar, das muß versorgt werden und so endete der Tag nach Mitternacht in der Notfallpraxis des hiesigen Krankenhauses. Irgendwie hatte der Tag verheißungsvoller begonnen, das Parkleuchten würde ich aber auch 2017 wieder besuchen, dann aber vielleicht nur auf den Hauptwegen. Zum guten Schluß gibt’s welchen unausweichlichen Satz? Heute ist nicht aller Tage, ich komm … ne den nicht, den hier … mehr Bilder gibt’s bei Flickr oder GooglePhotos.

Snapchat

Snapchat

Ich würde euch hier gerne mal wieder was neues erzählen, aber auch wenn der Winter dieses Jahr mehr so Frühling light ist, das Wochenendwetter hatte sich an den letzten Wochenenden das Motto “kann weg” angeheftet. Daher habe ich im Laufe des Januars auch lediglich meine Jahreskarte im Krefelder Zoo verlängert und mal das Shopping Center am Limbecker Platz in Essen besucht. Tja, und was macht man so, wenn man nichts besseres zu tun hat? Genau, entweder man bügelt :-D oder man snapt .. äh .. schnappt sich sein Handy und installiert mal wieder eine neue App.

IMG_8190Apropos snap … es geht um die App Snapchat. Ich weiß, so ganz neu ist dieses Snapchat nun nicht mehr und ich dachte auch, ich brauche das nicht. Aber ich war neugierig und habe mich dann, entgegen des Vorurteils “Ist doch nur für junge Leute”, dafür entschieden. Da alle “jungen Leute” die App mittlerweile haben, sind jetzt die älteren dran :-). Und was kann dieses Snapchat? Fotos und Videos mit einzelnen Leuten oder mit allen teilen die einem “folgen”. Ich habe gestern formuliert, Snapchat ist eine Art (bewegt-)bebildertes Twitter mit Gimmicks und schnellem Rückkanal. Ihr macht ein Foto oder ein kurzes, wenige Sekunden langes Video, schickt es in eure Geschichte und alle die euch folgen können nun dieses 24 Stunden lang sehen.

IMG_8188 Danach zerstört sich das, was ihr hochgeladen habt für immer. Begleitet werden die Uploads auf Wunsch mit kleinen Texten, den vom Handy bekannten Icons oder witzigen Filtern, wie Zeitlupe, Zeitraffer oder Bildüberlagerungen, die auf eure Gesten reagieren (Scrennshots seht ihr in den Bildern links und rechts). Insbesondere letzteres finde ich unheimlich witzig. Gut, daß meine Faxen keiner sieht, bevor ich sie hochlade :-). Interesse mal reinzuschnuppern? Ihr müßt nicht zwingend selber etwas hochladen, erstmal gucken kostet nichts. Fügt mich einfach mal als “Freund” hinzu. Ihr findet mich dort unter “krdgital” (nicht “krdigital”, weil ich Depp irgendwie das “i” geschlabbert habe) :-o. Habt einen Moment Geduld, ich melde mich nochmal unter “krdigital” (mit dem “i”) an. Ihr findet mich dort unter “krdigital” :-).

Lichtinstallation im LaPaDu

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Ich war mir nicht sicher, ob ich schon wieder etwas über den Landschaftspark Duisburg schreiben soll, denn den habt ihr von mir ja schon ein dutzend mal präsentiert bekommen. Klar, er ist immer einen Ausflug wert und zumindest ich kenne ihn fast schon im Schlaf, aber bei einer Suche in meinem Blog habe ich festgestellt, daß mein letzter Abstecher dorthin bei Dunkelheit schon Jahre zurück liegt. Im Dunklen wird der Ausflug nämlich wieder interessant. Warum? Weil der Landschaftspark Duisburg freitags, samstags, sonntags und an Feiertagen eine tolle Lichtinstallation hat (montags bis donnerstags läuft nur ein Minimalprogramm). Außerdem muß man dafür gar nicht früh aus dem Bett ;-).

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Die Lichtinstallation beginnt mit Einbruch der Dunkelheit und ist in Ansätzen sogar von der Autobahn A42 aus zu sehen. Bei Durchsicht meiner Fotos, war ich wohl 2012 das letzte Mal da und seit dem wurden die unzähligen farbigen Lampen, Strahler etc. auf energiesparende LED-Leuchten umgerüstet und erweitert. Die Installation des britischen Künstlers Jonathan Park feiert in diesem Jahr immerhin schon sein 10 jähriges Jubiläum und ist seit der Umrüstung nochmal so sehenswert. Eintritt? Kein bisschen. Parkplatz? Gleich gegenüber. Taschenlampe? Na ja, kann nicht schaden, ist aber kein Muß. Schwindelfrei? Nur wenn ihr auf den Hochofen klettern wollt, was ich empfehlen würde, um die Lichtinstallation von oben zu betrachten. Im Dunkeln sieht es auch gar nicht so hoch aus ;-). Nehmt im Zweifel jemanden mit, der schon mal vor Ort war und weiß wo’s langgeht.

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Da es ansonsten relativ dunkel auf dem weitläufigen Gelände ist, bietet es sich u.U. sowieso an, jemanden an seiner Seite zu haben, wenn man mit hochwertigem Fotoequipment herumläuft. Ja ich gebe zu, ich laufe i.d.R. auch alleine rum, habe aber, wenn mich jemand dumm anquatschen würde, auch kein Problem demjenigen erstmal mein Stativ über den Schädel zu ziehen. Apropos, ein Stativ würde ich für halbwegs gute Fotos sowieso empfehlen :-D. Oder ihr laßt den Eindruck einfach so auf euch wirken, dann macht mich aber nicht dafür verantwortlich, daß ihr keine Fotos gemacht habt. Vor ca. 4 Wochen sind übrigens auch die Ventilatoren des Kühlwerks als Beleuchtungskunst neu dazugekommen und was soll ich euch sagen, ich Dösbaddel habe vergessen sie zu fotografieren :-(. Vielleicht schickt ihr mir mal ein Bild von dort. Meine Fotos gibt’s ab heute im neuen Album “Ruhr 2016” (wo sonst ;-) ) und das gibt’s wieder bei Flickr und Google Photos.

Ein frohes neues Jahr

Tja das war’s dann wohl, aus und vorbei, 2015 ist Geschichte. Ihr seid hoffentlich gut reingekommen in 2016. Wie wäre es mit ein bisschen Blogstatistik? 79 Blogbeiträge gab es 2015 insgesamt, der 11. August war der aktivste Tag des Jahres (ich erinnere mich genau ;-) ) und Urlaub in Zeeland (Niederlande) war an dem Tag der beliebteste Beitrag. War auch richtig toll an der Nordseeküste. Und der beliebteste Beitrag übers ganze Jahr? Das war dieser “Parkleuchten im Grugapark“. Lustigerweise handelt es sich um den Parkleuchten Beitrag aus dem Jahr 2013 :-). Der aktuellere Beitrag “Parkleuchten 2015” folgt erst auf Platz 5. Und in ca. 5 Wochen (05.02. – 13.03.2016) startet bereits das Parkleuchten 2016.

31.12.15

Apropos beliebt, das sind übrigens die beliebtesten Bilder aus meinem Instagram Account (habt ihr gestern vermutlich schon bei Facebook & Co. gesehen), erstellt mit 2015bestnine.com. Und was kommt sonst im neuen Jahr? Viele neue Termine (gesammelt im Google Kalender da rechts). Und mein persönlicher Wunsch? Nicht mehr so antriebslos zu sein, wie in den letzten Wochen. Mal wieder pünktlich aus dem Bettchen und auf ins Geschehen … man liest sich :-) .

Halde Norddeutschland

Haben sich eure Weihnachtswünsche erfüllt? Kann ich noch irgendwo helfen ;-) ? Heute war der Tag, an dem alle frische Luft nach dem Fest brauchten. Zumindest habe ich es an der mir am nächsten gelegenen Halde in Neukirchen Vluyn, die mit den 359 Stufen :-), selten so voll erlebt. Und weil die Sonne sich spontan versteckte, kaum daß ich dort war, wurde es auch nur eine Stunde frische Luft. Einmal durchpusten lassen, bevor es morgen nochmal ins Büro geht (ja ihr dürft mich bemitleiden, aber nur ein bisschen ;-) ).

Halde Norddeutschland

Ein Samstagnachmittag im Krefelder Zoo

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Auf meine Frage bei Twitter “Was soll ich heute tun” bekam ich die Antwort “Die Seele baumeln lassen”. Während andere dazu Samstag in den Wald (oder zum Fußball :-) ) gehen, gehe ich Samstag Nachmittag in den Zoo. Es war erstaunlich leer, weil vermutlich alle zum Weihnachtseinkauf unterwegs waren, so daß ich genug Zeit hatte vor den Tiergehegen auf interessante Begebenheiten zu warten. Klar, mit Kind hält man es keine 5 Min. vor einem Gehege aus, wenn sich gerade nichts tut, aber wenn man einfach mal wartet, tut sich vielleicht doch was. Manchmal sind selbst die Tiere neugierig und wollen wissen, warum steht denn da einer seit einer 1/4 Stunde vor der Glasscheibe ;-). Da gehen wir mal gucken. Ich bin mir ziemlich sicher, daß ich meine Jahreseintrittskarte 2016 verlängern werde.

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Binnenschiff, Flaschenpost, Schimanski

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Ursprünglich war ich an diesem etwas trüben Samstag aufgebrochen, um mir die neue RuhrTopCard für 2016 zu besorgen und bei der Gelegenheit auch gleich die 2015’er Ausgabe nochmal im Binnenschifffahrtsmuseum einzusetzen. Dort läuft z.Zt. die Ausstellung „Tausend und eine Flaschenpost“ zum Thema Flaschenpost (ach was :-D ). Bedauerlicherweise verkauft das Binnenschifffahrtsmuseum aber gar keine RuhrTopCards mehr. Na ja, halb so schlimm, bin ich eben anschließend noch kurz nach Rheinhausen in die „Bücherinsel“ einem kleinen Bücherladen kombiniert mit einem WAZ Leserladen. Dort gab’s dann auch die 2016’er Ausgabe, mit der ich in wenigen Tagen ins neue Ausflugsjahr starten kann.

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Aber zurück zum Binnenschifffahrtsmuseum. Der letzte Besuch dort liegt, ich habe nachgesehen, auch schon wieder 4 Jahre zurück. Mitten in Duisburg Ruhrort, in Sichtweite zum Rhein, hat dort eine Landratte wie ich, die Gelegenheit sich mit der Schifffahrt auseinanderzusetzen. Ich zitiere mal von der Webseite „Schifffahrtsgeschichte von der Steinzeit bis zur Gegenwart als multimediales Erlebnis auf drei Etagen mit detailgetreuen Modellen und zahlreichen Exponaten zum Anfassen.“ Man kann die Ausstellung in rd. 1 Stunde durchquert haben, man kann aber auch gut die doppelte Zeit einplanen.

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Wem das Gebäude beim Betreten etwas komisch vorkommt, der hat Recht, denn das Gebäude war früher mal eine Badeanstalt (heute würde man wohl Schwimmbad sagen). Vor dem Krieg waren die Becken für Männer und Frauen getrennt, später konnten sie dann gemeinsam genutzt werden. Nach der Schließung 1986 erfolgte 1998 die Neueröffnung als Museum. Die ehemaligen Schwimmbecken sind noch gut zu erkennen, wurden seitlich aufgetrennt, und können an der tiefsten Stelle durchlaufen werden. Im Becken der Eingangshalle, nicht zu übersehen, „schwimmt“ dann auch gleich ein großes Segelschiff, die Tjalk “Goede Verwachting”, ein Lastensegler aus dem Jahre 1913.

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Ob ihr euch den Bau eines Schiffes früher und heute anseht, einem Schiffdiesel mal ganz nahe rückt oder die Schiffsglocke läutet, das bleibt ganz euch überlassen. Ich gebe zu, ich lese auch nicht jede Erläuterung, sondern genieße eher den Gesamteindruck eines solchen Museums, aber ich weiß jetzt warum an manchen Flüssen der Leinpfad entlang läuft. Früher hatten Schiffe noch keinen Motor, sondern wurden von Menschen oder Pferden an langen Leinen stromaufwärts gezogen.

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Wer Lust und Zeit hat, kann sich unweit des Museums, im Seitenarm des Rheins, noch die zugehörigen echten Museumsschiffe angucken. In den Wintermonaten ist eine Besichtigung allerdings nicht möglich. Ich habe euch die Schiffe im Blogbeitrag zum Ruhrorter Hafenfest vorgestellt. Nebenbei läuft z.Zt. die bereits erwähnte Sonderausstellung „Tausend und eine Flaschenpost“ zum Thema … genau ihr wißt schon. Der Kölner Künstler Joachim Römer fischte dazu Flaschenposten (ist das die Mehrzahl von Flaschenpost?) aus dem Rhein, entzifferte und registrierte die Textinhalte, reinigte die Flaschen und verschloß sie wieder. Seit 1998 sind so 1001 Flaschenposten zusammengekommen.

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Wie ich von anderen Besuchern hörte, gibt es wohl einen Katalog (zu kaufen oder zu leihen) in dem die einzelnen Flaschen beschrieben sind. Nun ja, ganz so tief einsteigen wollte ich dann doch nicht in das Thema, dennoch war ich erstaunt, was man alles so in den Rhein werfen kann. Vom Flachmann über das Marmeladenglas oder die Weinflasche ist bis zur Wasserflasche oder der bekannten PET-Einwegflasche alles dabei. Sogar der eine oder andere GeoCach ist in der Ausstellung dabei (hoffentlich vermißt den keiner). Einige Flaschen enthielten gleich Briefmarke oder Rückumschlag, andere nur einen Brief, eine Karte, Kleingeld, Sand oder was der Mensch sonst so gerade entbehren kann (Kondom, Strumpfhose usw.). Die Ausstellung läuft noch bis zum 16.05.2016. Vielleicht gönne ich mir nochmal einen zweiten etwas ruhigeren Durchgang im kommenden Jahr.

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Und noch etwas interessantes gab es zu sehen, nämlich Schimanskis Jacke. In der Zeit vom 19. Oktober bis 31. Januar 2016 wird die Schimmi Jacke aus der Folge „Loverboy“ im Binnenschifffahrtsmuseum ausgestellt. Wie ich gelesen habe, wollen Burkhard Eick und Frank Skrube, die das Kleidungsstück aus der Insolvenzmasse des Planet Hollywood bekommen haben, selbiges in Duisburg an wechselnden Orten ausstellen und den Zuschlag als ersten Ausstellungsort hat nun das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt bekommen. Wenn ich so darüber nachdenke, ist es schon verrückt, daß ich früher, zu Schimanskis Zeiten, niemals auf die Idee gekommen bin, mir die Drehorte mal in Duisburg anzugucken, von meinem Geburtsort Oberhausen wäre das doch ein Katzensprung gewesen. Aber das sagt sich heute im Zeitalter des Internets natürlich leicht. Ich wußte ehrlich gesagt auch nicht, daß es in Duisburg mal ein Planet Hollywood gab (ich war mal in Paris in einem), aber das wäre wieder eine ganz andere Geschichte.