Emscherkunst

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Es war das größte Kunstprojekt der Kulturhauptstadt 2010. Acht Ausstellungsräume auf der Emscherinsel zwischen Emscher und Rhein-Herne-Kanal, 40 Künstlerinnen und Künstler, 20 Werke unterschiedlichster Art. Das ist die Zusammenfassung des Kunstprojektes “Emscherkunst“. Es endete mit einer Fotoaktion bei der ich mich auch mit diesem Bild beteiligt habe. Nun habe ich nicht den 1. oder 2. Platz gemacht, aber am Donnerstag kam ein Überraschungspaket, mit dem ich garnicht gerechnet hatte. Auf diesem Weg nochmal ein herzliches Dankeschön an die Emschergenossenschaft und auf neue Projekte 2013.

Slinky Springs to Fame

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Metallspirale, Treppenspirale, Regenbogenspirale, das Spielzeug hat viele Namen aber unter einem kennt man sie jetzt auch in Oberhausen, “Slinky”. So heißt nämlich die neue Brücke über denRhein-Herne-Kanal, die seit dem Wochenende geöffnet ist – “Slinky Springs to Fame”. So wie die kleine Spielzeugspirale windet sich auch die große Schwester, erdacht von Tobias Rehberger, über den Rhein-Herne-Kanal. Bereits im Kulturhauptstadtjahr 2010 sollte die Brücke Teil des Projektes Emscherkunst werden, aber gut Ding will eben Weile haben.

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Ja klar gibt es auch Kritiker, die sagen “warum baut man eine Brücke unweit einer anderen Brücke”, während andere sagen “es ist keine Brücke, es ist ein Kunstwerk”. Wie dem auch sei, sie ist jedenfalls fertig und eröffnet. Und sie ist schön geworden, schön bunt und irgendwie anders als andere Brücken. Schaumgummiboden, wie man ihn auf Spielplätzen findet, leicht ansteigend, leicht wippend in der Mitte und barrierefrei begeh- und befahrbar. Und wie findet man hin? Entweder man kommt zum Schloß Oberhausen und startet gleich auf der Rückseite zum Brückenabenteuer oder man parkt am Stadion von RWO (Rot Weiß Oberhausen) und läuft von dort aus ca. 5 Minuten zum anderen Ende der Spirale.

Bilder (ganz klar wo sonst) im “Ruhr 2011″ Album … Flickr, Sevenload, Picasaweb.

Frühling, Oldtimer und Zoo

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Ein wunderschön sonniges Wochenende liegt hinter uns, ungewöhnlich für Anfang April, aber nach dem langen Winter haben wir uns das bestimmt verdient :-D . Also habe ich das Wochenende genutzt und mich zunächst im Meilenwerk in Düsseldorf umgesehen. Das Meilenwerk (früher mal ein Ringlokschuppen) ist der Treffpunkt für Oldtimer-Freunde. Private Unterstellplätze, verschiedenste Fachfirmen und regelmäßige Ausstellungen (übrigens auch in Berlin und Stuttgart) laden jedermann zum Besuch dort ein. An diesem Wochenende wurde die Sommersaison eröffnet, aber die Türen stehen auch außerhalb des Wochenendes allen Besuchern offen. Interesse? Harffstraße 110 a in Düsseldorf. Besonderheit dieses Wochenendes, die Ausstellung “MEILENSTEINE aus 125 Jahren Automobil”.

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Anschließend haben ich mich im Südpark in Düsseldorf umgesehen. Der Park, hervorgegangen aus der Bundesgartenschau 1987, ist zu fast allen Jahreszeiten sehenswert, im Frühling, wenn die Bäume anfangen zu blühen, aber ganz besonders. Bereits vor längerem habe ich den Park schon mal empfohlen und dank der ausreichend freien Parkplätze, direkt an der Phillipshalle, ist er auch nicht zu verfehlen. Blumen, Wiesen, Spielflächen und das bei freiem Eintritt versteht sich. Wenn man der Webseite glaubt ist der Südpark mit 70 Hektar der größte und dazu noch der meist besuchte Düsseldorfer Park. Mehr Infos incl. Parkplan gibt’s hier.

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Der Sonntag sollte dem Zoo in Dusiburg gewidmet sein und ich war erstaunt, wieviel dort zur Zeit gebaut wird. Allem Anschein nach versucht der Duisburger Zoo “nachzurüsten”, schließlich ist Gelsenkirchen (mit der Zoom Erlebiswelt) ein starker Konkurrent. Da ich 2010 nicht dort war, habe ich auch nicht mitbekommen, daß neben verschiedenen neuen Gehegen bereits im August 2010 auch der erste Spatenstich zum Erlebnispark mit Streichelzoo, Bauernhof und Entdeckerhaus getätigt wurde. Geplanter Zeitpunkt der Fertigstellung soll Frühjahr 2011 sein, allerdings sah es m.E. noch nicht fertig aus. Auch ein neues Bärengehege war in Arbeit. Ein paar schöne Schnappschüsse hat besonders die Giraffe ermöglicht. Ich war mir nicht sicher, ob sie etwas zwischen den Zähnen sitzen hatte oder sich als Pauenclown betätigte, aber ihre Grimassen waren einfach Gold wert.

Fotos sind verteilt in den Alben, Düsseldorf 2011 und Duisburg zu sehen. Klickt mal rein auf Flickr, Sevenload oder Picasaweb.

Das war Ruhr.2010

Das war sie also die “Ruhr.2010″. In meinem Blog und auf der Sonderseite habe ich euch das ganze Jahr 2010 von meinen Ausflügen berichtet und es hat zumindest mir viel Spaß gemacht. Auch 2011 werde ich weiterhin durch das Ruhrgebiet touren und euch von meinen Ausflügen berichten. Wenn ihr 2010 nochmal Revue passieren lassen wollt, die Alben auf Flickr, Sevenload und Picasaweb zeigen euch in weit über 600 Bildern nocheinmal die Kulturhauptstadt. Diese Alben sind abgeschlossen, denn auch das Jahr 2010 ist schließlich vorbei, aber auch 2011 kommen neue Fotos in neuen Alben dazu.

Lieber nur eine Auswahl der 600 Bilder? Auch das gibt’s. Schaut auf Alben wie Halden im Ruhrgebiet, Essen oder Zeche Zollverein. Und noch etwas, ich hatte vor ein paar Tagen so eine verrückte Idee. Vielleicht verkünde ich ja irgedwann in 2011 mal im Vorraus, auf welcher Halde o.ä. ich zu finden bin und wer mir dann auf Facebook oder Twitter folgt, darf mich gerne live auf der Halde (oder wo immer ich dann bin) zu eine Haldenpicknick treffen. Mal sehen was 2011 so bringt.

Ruhrblicke

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Das letzte Wochenende habe ich dann doch noch für einen kurzen Abstecher zur Ausstellung “Ruhrblicke” genutzt. Ich darf unumwunden zugeben, daß ich nicht der Museumsbesucher bin, der stundenlang vor einem Bild steht, aber in dem Fall wollte ich mir die Gelegenheit nicht entgehen lassen, gleichzeitig das SANAA Gebäude auch mal von innen zu sehen.

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Es ist schon beeindruckend ein Foto fast wandfüllend hängen zu sehen. Sehr gut gefallen hat mir, obwohl ich kein Fußballfan bin, die Aufnahme des Fanblocks im Westfalenstadion von Andreas Gursky. In der Bildgröße von geschätzt 3-4 qm kam schon ein gewisser Eindruck des Stadions rüber.

Quizfrage, wieviele Fenster hat der Ort der Ausstellung “Ruhrblicke”, das SANAA-Gebäude auf Zeche Zollverein? Genau 134 und nein ich habe sie nicht gezählt, die Info gibt’s im Netz. Ausstellung verpaßt und trotzdem interessiert? Beim WDR gibt’s noch den kleinen Einblick, in Form einer vertonten Bilderschau und auf Flickr, Picasaweb und Sevenload gibt’s ein paar Fotos im Ruhr2010 Album.

Ruhrmündung

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Im Mai diesen Jahres habe ich euch im Blogbeitrag “Ruhrmündung” gezeigt, wo die Ruhr in den Rhein mündet. Heute habe ich mich nochmal dort umgeschaut. Leider war es bereits wesentlich kühler als im Mai, aber dafür war der Himmel wunderschön blau. Seht selbst, eine kleine Auswahl der Bilder von “Rheinorange” habe ich in den Ruhr.2010 Alben ergänzt (Flickr, Picasaweb, Sevenload).

Kokerei Zollverein, Oldtimer und mehr

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Letzten Sonntag war ich nochmal auf Zeche Zollverein in Essen oder um genau zu sein auf Kokerei Zollverein. Zum letzten Mal in diesem Jahr trafen sich dort die Oldtimerfreunde zu ihrem monatlichen Treffen (jeden ersten Sonntag zwischen April und Oktober). Leider war ich dieses mal etwas später dran, so daß ich den ganz großen Andrang nicht mitbekommen habe. Aber es war trotzdem interessant wie (fast) immer. Aktuelle Informationen und noch viel mehr Fotos gibt es (außer in meinen Fotoalben) auf der Seite des Oldtimertreffs.

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Nebenbei hatte ich Gelegenheit mir das mitlerweile wieder in Betrieb befindliche Riesenrad auf der Kokerei Zollverein mal etwas genauer anzusehen. Gefahren bin ich nicht damit (die Fahrt kostet 1,- Euro), aber, da der Treppenaufstieg zum Riesenrad (versteckt zwischen Restaurant und “Schwimmbad”) jetzt wieder geöffnet war, habe ich die Gelegenheit genutzt, mich mal oberhalb der Koksöfen umzusehen. Hier kam man bei meinen letzten Besuchen nur im Rahmen einer Führung vorbei. Jetzt aber ergaben sich vollkommen neue Blickwinkel auf die Kokerei bis hin zur stählernen Brücke über dem Wassergraben.

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Zum Tagesabschluß bin ich dann noch in das Red-Dot-Design Museum. Ich bin mir nicht sicher, ob ich das Museum besucht hätte, wenn es nicht Bestandteil der RuhrTopCard gewesen wäre, aber im Nachhinein muß ich sagen, interessant war es irgendwie doch, vor allem die Kulissen der Industriearchitektur für eine solche Ausstellung zu nutzen sind schon außergewöhnlich. Außerdem gab es so ziemlich alles, was ein normaler Mensch vermutlich selten im Haushalt hat. Obwohl wenn ich es recht bedenke, die Badezimmerarmaturen und Waschbecken waren schon sehr außergewöhnlich. Durchaus in Haushalten zu finden sind jedoch die Öfen und Waschmaschinen genauso wie die Rucksäcke, Staubsauger und der iPod sowie anderes aus dem Hause Apple allemal. Vereinzelt kam ich mir vor wie in der Ausstellungshalle eines großen schwedischen Möbelhauses. Aber wie gesagt, ein paar Designerstücke waren schon außergewöhnlich und den Besuch sicher wert. Am besten gefallen hat mir der Ventilator ohne rotierende Flügel aus dem Hause Dyson (hat wohl 2010 einen Preis gewonnen). Amazon will für den “Dyson AM01 Air Multiplier” auch nur schlappe 299,- Euro. Da muß ich wohl im Sommer weiter schwitzen :D .

Die Bilder vom Oldtimertreff gibt’s hier bei Flickr, Sevenload und Picasaweb, die neuen Bilder der Kokerei Zollverein (und des Red-Dot-Design Museums) gibt’s hier bei Flickr, Sevenload und Picasaweb.