Archiv für Juli 2009|Monatliche Archivseite

Endlich Urlaub

sonnig

In den nächsten Tagen wird es hier etwas ruhiger, denn ich verabschiede mich für ein paar Tage in den wohlverdienten Urlaub. Mal sehen, vielleicht werde ich das eine oder andere Bild vom Handy senden, wofür hat man das Ding schließlich :D ?

Ansonsten fahren die Emotionen z.Zt. Achterbahn, der Rest der Familie ist diese Woche ausgezogen und mein Umzug steht in rd. 8 Wochen auch an. Wenn ihr auf der Suche nach einem eigenen Haus seid, erinnere ich nochmal an meinen Blogbeitrag von letzter Woche “Einfamilienhaus zu verkaufen“. Bitte weitersagen … und ein Dank an die Twittergemeinde für die aufmunternden Worte … bis die Tage.

Erfahrungsbericht LG KM900 Arena (II)

Mitlerweile sind ein paar Tage mit dem neuen LG KM900 Arena vergangen, so daß ich ein erstes Resumee ziehen kann. Wichtigster Punkt, telefonieren. Man kann telefonieren :D und zumindest hier im städtischen Bereich ist der Empfang immer gut. Kamera, wenn ich ehrlich sein soll, ich hatte mir von einer 5 Megapixel Kamera etwas mehr erwartet. Die Farben sind meiner Meinung nach ein bischen blaß und bei starkem Zoom und schwachem Licht doch ein wenig pixelig. Aufnahmen bei denen die Objekte näher dran sind oder sonnige Aufnahmen sind o.k.

Display, da das Gerät prinzipiell keine hardwareseitigen Tasten mehr hat, ist man auf die Touchscreenbedienung angewiesen. Innerhalb von Gebäuden sind die Farben kräftig und bestens lesbar, außerhalb gerade an sonnigen Tagen ist es hingegen schon mal schwierig zu erkennen, was sich auf dem Display befindet, da die Oberfläche stark spiegelt. Akku, abhängig von der Nutzung des Geräts ist der Akku 2-3 Tage standby, soll heißen, mal ein Foto, ein paar Internetsessions (Twitter, RSSFeeds, Nachrichten) und über Nacht Handy aus. Dann reicht der Akku etwa 3 Tage. Wi-Fi, Radio zieht mehr Strom, nur Standby dürfte u.U. auch für einen 4 Tag reichen. Da ich die Zeit nicht mitgestoppt habe, sind das mehr gefühlte Werte. Fürs Auto werde ich mir noch einen Autoladekabel anschaffen.

Die Menüführung ist für meine Begriffe (wie schon beschrieben) ziemlich intuitiv. Ich müßte mal im Handbuch blättern, was das Gerät sonst noch so kann :D . Die Beleuchtung schaltet nach 20 Sekunden ab (so eingestellt) und das ganze Gerät geht nach 60 Sekunden in den Schlafmodus (nebst Tastensperre). Das spart Akkuleistung, kann aber auch schon mal nerven, wenn man gerade etwas lesen will.

Etwas gewöhnungsbedürftig ist die Anpassung der Kontakte, weil unterhalb des Kontaks ein Menü zu finden ist, in dem man nach links und rechts hin- und herscrollen muß. Das ist mir anfangs garnicht aufgefallen. Was ich auch noch nicht verstanden habe ist das schreiben von SMS … d.h. das Schreiben schon, aber a) muß ich dem T9 wohl erst noch ein paar Begriffe beibringen und b) wenn ein Hauptwort aus mehreren Teilworten besteht (z.B. Regenschirm) konnte ich bei meinem Nokia "Regen" schreiben, den Cursor hinter das Wort setzen und dann "schirm" schreiben. Das LG versucht hier immer das Folgewort irgendwie mit dem ersten Teil zu verknüpfen und beginnt auch immer mit einem Großbuchstaben "RegenSchirm".

TomInMuc hat mich auf das Forum Telefontreff aufmerksam gemacht, das noch viel ausführlicher über dieses und andere Handys berichtet. Daraufhin habe ich mich dort mal angemeldet. Insbesondere wollte ich herausfinden, ob das KM900 wirklich nur 24 Lesezeichen (plus weitere 24 durch Vodafone vorgegebene) speichern kann. Das wären definitiv zu wenig, aber so scheint es zu sein.

Wen es interessiert, hier mal drei Links, mit eine Menge Anwenderinformationen, auch wenn jeder seine eigenen Prioritäten setzt.

Ausführlicher Testbericht, Erfahrungsbericht, Bugs und Fehler

Sandkunst

Letzte Woche habe ich das schöne Wetter genutzt und war in Oberhausen zur Sandkunstausstellung. Kennengelernt habe ich die Art Sand zu formen (ganz spezieller Sand mit Wasser vermischt und in hölzernen Formen verdichtet) in (Lübeck-)Travemünde. Da es aber mitlerweile auch im Landesinneren während der Sommermonate überall Sandstrände zum „chillen“ gibt sind auch die Sandskulpturen nicht mehr weit.

Die Firma ISY-Sandkunst stellt die Skulpturen dieses Jahr direkt vor den Toren des CentrO’s (einem großen Einkaufscentrum in Oberhausen) aus. Thema der Ausstellung „Die ganze Welt an einem Tag“ (was sich fast anhört wie der Titel eines Bondfilms :D ).

Hier im Blog so eine Art „Best Of“, mehr Bilder gibt es wie immer auf Flickr und Sevenload und wer alles sehen will, sollte nach Oberhausen fahren und vor Ort die Kunstwerke besichtigen. Wichtig ist nicht nur auf die Großformate zu achten, sondern auf die kleinen Details am Rande. Hier bauen die Sandskulpteure (Carver genannt) manchmal die wahren Highlights.

Besonders gut gefallen haben mir die Pinguine auf Reisen (mit Kamera versteht sich) sowie die Tiere Afrikas. Aber auch die Bilder Großbritanien / Frankreich / Italien sowie die Damen aus Südamerika sind nicht zu verachten :D . Wer in den nächsten Wochen nach Berlin kommt, sollte sich mal in der Nähe des Hauptbahnhofs umsehen. Dort heißt eine ähnliche Ausstellung Sandsation (meine letzten Berliner Sandkunstbilder findet ihr im 2006′er Album).

Einfamilienhaus zu verkaufen

geld
So, nun ist es soweit, bevor ich von meinem Ausflug zum Sandkunstfestival berichte und weitere Erfahrungen zu meinem neuen Handy ausplaudere möchte ich alle die ansprechen, die in Krefeld und Umgebung wohnen oder in allernächster Zukunft planen dorthin zu ziehen. Ich habe heute den Tag damit verbracht meine Homepage auf EFH Verkaufspage umzubauen.

Ich hätte da nämlich im Herbst (vermutlich Oktober) ein Einfamilienhaus (EFH) abzugeben. Interesse? Dann schaut rein bei Eichental.de. Ihr kennt jemanden der jemanden kennt, der Interesse haben könnte? Dann erzählt es weiter. Vielen Dank.

[Update] Die Announce bei Immobilienscout ist seit gestern auch online.

Erfahrungsbericht LG KM900 Arena

Erster Erfahrungsbericht zum neuen Mobiltelefon LG KM900 Arena. Ich habe lange überlegt und wollte erst wieder ein Nokia Gerät haben, aber erstens heißt es ja so schön „Nokia geht garnicht“ (Stichwort Schließung des Werkes in Bochum) und zweitens wollte Vodafone selbst für Kunden mit Rahmenvertrag um die 200,- Euro für ein N85 oder N95. Also habe ich es gewagt stattdessen ein Gerät der Firma LG zu nehmen. Hergestellt werden die Geräte (soweit ich weiß) zwar auch nicht hier sondern in Korea aber LG hat seinen deutschen Firmensitz in Willich, also gleich hier um die Ecke.

Zunächst mal die Handlichkeit. Mit ca. 5,5 x 10,5 x 1,2 cm (BxHxT) ist das Gerät zwar etwas breiter als ein normales Handy aber durchaus noch handlich. Außer dem Ein-/Ausknopf, den Lautstärkereglern und der Kamerataste hat das Gerät keine hardwareseitigen Tasten. Alles andere wird über den Touchscreen geregelt. Nachdem die SIM Karte eingelegt war wurde kurz gefragt, ob die Kontakte ins Telefon übernommen werden sollen und ein kleiner Annimationsfilm zeigte die grundlegende Bedienung. Danach gings los.

Unten am Rand einmal Hörer abnehmen (grün) und Hörer auflegen (rot), dazwischen eine Multifunktionstaste mit verschiedenen Aufgaben je nach Menü. Der Rest des Bildschirms ist einer Art Desktop nachempfunden, auf dem man Kalender, Uhr, Symbole für empfangene e-mails etc. abelegen kann. Insgesamt gibt es 4 Desktops, zunächst der eben berschriebene, dann einen für den schnellen Zugriff auf wichtige Kontakte (Telefonnummern), einen für Bilder und Musik und einen mit den wichtigsten neun Programmen (SMS, e-mail, Kamera, Musikplayer, Internet … sowas eben). Der Wechsel zwischen den Desktops erfolgt mit einem Fingerwisch nach rechts oder links.

Da das Handy vom Netzanbieter kommt, sind die meisten Einstellungen bereits voreingestellt, lediglich meine e-mail Adresse habe ich noch einrichten müssen und dazu die üblichen „privaten“ Einstellungen wie SMS- und Klingelton. Berührt man den Touchscreen erfolgt (auf Wunsch abstellbar) eine kurze Vibration, als Zeichen, daß die Berührung erkannt wurde. Als Ladegerät erhält der Kunde bereits ein zukunftsweisendes Ladegerät mit Mini USB Buchse, dazu einen Kopfhörer mit integriertem Mikrofon, ein USB Kabel und ein Handbuch nebst CD. Vom iPhone abgeguckt hat man sich Funktionen wie das verschieben von Icons, das Scrollen usw. mittels Fingerwisch und das vergrößern und verkleinern der Schrift (z.B. während einer Internetsession) durch Bewegung von Daumen und Zeigefinger (zusammen bzw. auseinander). Als ich versucht habe eine Webseite zu vergrößern während sie noch geladen wurde, habe ich es geschafft das Gerät zum Absturz zu bringen :D . Die Anzeige läßt sich bei einigen Anwendungen (entsprechend der Drehrichtung des Gerätes) ins Querformat drehen, was etwas mehr Platz auf dem Bildschirm bietet.

Beim Schreiben einer Nachricht (e-mail, SMS) oder eines Textes bekommt man im Hochkantformat eine übliche Handytastatur (incl. der Eingabehilfe T9 etc.) angeboten. Dreht man das Gerät quer erhält man eine Buchstabentastatur, umschaltbar auf Zahlen, Sonderzeichen usw. Ansonsten verfügt das Gerät über eine 5 Megapixel Kamera, ein Radio, GPS-A und WLan.

Um Strom zu sparen schaltet das Display nach einigen Sekunden dunkler und nach (wählbaren) 60 Sekunden ganz ab (Tastensperre). Ein kurzer Klick auf den An-/Ausknopf bringt den Anwender aber an die letzte Stelle zurück. Im großen und ganzen ist die Bedienung für jemanden der auch anderweitig an Computern arbeitet ziemlich intuitiv. Das Handbuch habe ich bisher kaum benötigt. Erst Einzelheiten muß man hier und da mal nachlesen. Leider, und das könnte ich als kleinen Nachteil aufführen, kann man das Touchscreen anscheinend nur mit den Fingern bedienen, ein Versuch mit einem Eingabestift (PDA, Nintendo DS o.ä.) brachte kein Ergebnis. Das ist insbesondere deshalb schade, weil bei Internetseiten häufig erst stark vergrößert werden muß um z.B. einen Link zielgenau zu treffen.

Erste Versuche mit einem neuen Gerät fallen i.d.R. etwas ausführlicher aus, so daß der Akku nach knapp 2 Tagen auch schon zu Ende war. Wie sich der Akku auf längere Sicht schlägt berichte ich nach einiger Zeit, ich würde mal sagen so in 6-8 Wochen. Selbstverständlich darf man nicht vergessen, daß ich am Sonntag kurz auch die WiFi (WLan) Funktion, die übrigens auf Anhieb funktionierte, ausprobiert habe. Die zieht vermutlich richtig Strom.

[Update] Mitlerweile habe ich auch die Kamera mal ausprobiert und festgestellt, der volle (optische) Zoom und ein leicht dämmeriger Abendhimmel bereiten der Kamera Schwierigkeiten. Weitere Ergebnisse lest ihr in einem zweiten Blogbeitrag in den nächsten Tagen.

Gedankenverloren, was ist ein guter Podcast?

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Was zeichnet einen guten (Audio-)Podcast aus? Ansichtssache werdet ihr sagen und Recht habt ihr. Wer gerne Bücher liest findet Podcasts zu diesen Thema interessant, wer sich für Computer interessiert findet eben Podcasts zu dem Thema attraktiv. Was aber, wenn man sich nicht so Recht für ein Thema entscheiden kann? Nimmt man dann den Podcast, über den am meisten berichtet wird oder den, der gar kein bestimmtes Thema hat? 

Ich glaube ich mag letztere Podcasts. Natürlich haben auch diese meistens irgendein Thema, aber eben zu jeder Folge ein anderes. Man erfährt so häufig etwas zu Themen, zu denen man eine halbe Stunde niemals eingeschaltet hätte. Außerdem erfährt man in diesen Podcasts auch viel vom Podcaster selbst. Das ist manchmal so ein bischen wie mit dem Nachbarn oder dem Arbeitskollegen. Man erfährt nie alles und wäre vermutlich erstaunt, wenn man den Nachbarn / Kollegen mal privat erleben würde, erfährt aber trotzdem genug, um zum Geburtstag zu gratulieren, um zu wissen ob er oder sie gerade krank ist oder in Urlaub war.

Auch ein Blog kann ähnliches leisten, nur daß hier die Stimme fehlt. Ich bin immer wieder erstaunt über mich selber. Wenn ein Podcast / Blog längere Zeit nichts von sich hören läßt, suche ich gleich nach einem übersehen Hinweis oder denke darüber nach, was der Grund sein könnte (Urlaub, Krankheit oder ist einfach nur die Luft raus). Ist das verrückt, übertrieben …?  Ich glaube das Internet ist doch sowas wie eine kleine Gemeinschaft im großen Trubel des  Lebens geworden, oder?

Wohnungssuche

vertrag

Tja ihr lieben Blogbesucher, wie ich schon vor einigen Wochen an dieser Stelle schrieb sind die gemeinsamen Tage im eigenen Haus gezählt. Das heißt, auch ich bin auf Wohnungssuche. Wenn ihr einen guten Tipp für eine Wohnung in Krefeld parat habt, laßt es mich wissen.

Die Wohnung sollte 2-3 Zimmer haben, dazu irgendwas zwischen 50 und 80 qm groß und in 1-2 km Umkreis zum Moerser Platz zu finden sein. Ein Ausblick ins Grüne (und nicht gerade auf einen öden Garagenhof) wäre schön und dennoch eine Garage sollte dabei sein. Balkon, vielleicht nicht gerade auf eine 4-spurige Straße und ein halbwegs ansprechendes Bad (neueren Baujahrs) sollte die Wohnung auch haben. Gerne Laminat in (Teilen) der Wohnung.

Zuviel Wünsche meint ihr? Nein finde ich nicht, die heruntergekommenen Buden, die i.d.R. ja auch nicht billiger sind, als renovierte muß ich mir nicht (mehr) antun. Ich habe ein sicheres Einkommen und hoffe, daß wenn ich gesund bleibe, nicht so bald wieder umziehen muß und möchte.

Wenn ihr also jemanden kennt, der jemanden kennt, der eine solche Wohnung zu vermieten hat (sagen wir mal ab Herbst), dann schreibt in die Kommentarfunktion oder twittert mir was entsprechendes zu. Einen e-mail Link (verschlüsselt, wegen Spam und so) findet ihr hier. Ach ja, die Miethöhe, nicht wesentlich über 400,- Euro (kalt) bitte, eher weniger.

Digitalfernsehen

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Wie schaut ihr denn fern, vorausgesetzt ihr besitzt einen Fernseher (was ja keine Selbstverständlichkeit mehr ist). Also bei uns kommt das Programm via Kabel ins Haus. Zunächst ca. 35 “analoge” Kanäle und weil die Kabelnetzbetreiber (bei uns UnityMedia)  gerne etwas mehr verkaufen, gibt’s zusätzlich (auf Wunsch) noch einen Receiver, mit dem man “digitale” Sender empfangen kann. Lustiger Weise ist der Empfang analog+digital um 1,- Euro pro Monat billiger als nur analog :D . Empfangbar sind dann sowas um die 65 (freie) Kanäle plus eine Reihe zubuchbares Programm (wobei in den 65 Kanälen auch wieder die analogen Programme enthalten sind).

Um in dem Wust von nützlichen Sendern jetzt seine Sender wiederzufinden programmiert man die “Lieblingssender” im Receiver auf die vordersten Plätze. So ab und zu möchte UnityMedia seinen Kunden dann etwas Gutes tun, sei es, daß einige Sender nicht mehr existieren oder das neue dazugekommen sind. In der Werbung heißt dies dann “Damit wir Ihnen diese neue Programmvielfalt anbieten können, werden wir verschiedene technische Änderungen im Kabelnetz vornehmen”. Kommt es dann zu einer “neuen Programmvielfalt” werden häufig die Frequenzen diverser Sender umgestellt, was zur Folge hat, daß die “Lieblingssender” alle ohne Inhalt sind und neu zusammengesucht werden müssen (als hätte man sonst nichts zu tun).

Ich weiß nicht, früher war das alles einfacher, da hatte man zwar nur 5 oder 6 Sender, aber die waren entweder da oder eben nicht (mehr). Dieses ständige Neuprogrammieren raubt mir den letzten Nerv, wenn man vor allem bedenkt, daß gerade im Sommer 90% Wiederholung ist. Es wird noch der Tag kommen da wird sogar die Neujahrsansprache Tagesschau wiederholt :D .

Verrücktes Wetter

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Es ist ja schon verrückt, erst klagen alle der Winter war so lang, wir wollen endlich Sonne und warmes Wetter haben, dann wird es plötzlich warm, aber das ist auch wieder nicht richtig. Warum? Weil es “plötzlich” warm wird in unseren Breiten und dabei meist auch unerträglich drückend. An der Küste, da ist es häufig etwas ausgeglichener, aber die haben wir nun mal nicht überall (die Küste meine ich). Alles fleht es möge doch mal wieder regnen und regnet es dann, geht das Ganze einher mit Gewittern und Regenmengen, die sämtliche Kanäle überfordern und kleinste Unterführungen du Seen werden lassen.

Gerade gestern und heute kamen Regenmengen herunter, die selbst die Feuerwehren machtlos dastehen lassen. Das erste Gewitter erreichte uns gegen 14:00 Uhr, das zweite gegen 17:30. Vereinzelt wurde die Warnstufe lila ausgerufen. Gullideckel schwammen weg, die Flughafenautobahn in Richtung Düsseldorf (A44) wurde wegen Überflutung gesperrt ebenso wie ein Teil der A52 und sogar der Flughafen selbst war über 1 Stunde außer Betrieb.

Haben wir das früher nicht so extrem gehabt oder war uns das als Kindern egal? Ich erinnere mich auch in meiner Kindheit an warme Sommer und schlafen unterm Dach, an Gewitter, die ich faszinierend vom Fenster aus beobachtet habe. Die Fenster wurden auch erst geschlossen, wenn die ersten Tropfen ins Zimmer fielen. Wir hatten keine Sorgen, daß der Hagel unsere Autos zerstört, daß das Wasser vielleicht im Keller stehen könnte oder daß der Baum da drüben vielleicht immer schon etwas wackelig war. Paranoia? Vielleicht. Existenzangst? Nein eigentlich nicht. Gesammelte Erfahrungen? Vielleicht noch am ehesten.

Hier noch ein paar Links zu den Unwettern von heute, DerWesten, Westdeutsche Zeitung und nochmal Westdeutsche Zeitung oder Rheinische Post.

Abschließend noch zwei Webseitentips fürs nächste Unwetter … die Unwetterzentrale und das Niederschlagsradar.

Geburtstag und Mauerfall (II)

Nein keine Wiederholung sondern nur der Hinweis auf eine Ergänzung in meinem Blogbeitrag „Geburtstag und Mauerfall„. Die Deutsche Welle zeigt unter www.dw-world.de einen, wie ich finde, gut gemachten etwa 10 minütigen Animationsfilm mit dem Namen „Eingemauert!“ Die innerdeutsche Grenze“ (auch bei YouTube zu sehen). Schaut mal rein, besonders wenn ihr (um die 30) die innerdeutsche Grenze nie erlebt habt.