Archiv für April 2009|Monatliche Archivseite

Ein Tag in Düsseldorf




Ein Tag in Düsseldorf

Ursprünglich hochgeladen von Eichental

Ich frage mich ja, ob man in diesem Häusern auch etwas in die Ecke stellen kann. Ich verbringe mal wieder einen Fototag in Düsseldorf. Was ihr hier seht, ist ein Teil des Medienhafens. Schon verrückt was man so bauen kann. Mehr Fotos folgen wie immer auf Flickr & Co.

Annoncen Avis (die 193′er)

news Ich möchte den Blog nutzen einmal zurückzublicken, zurück in das Jahr 1989. Ich glaube zwar nicht, daß ich auf diesem Weg jemanden wiederfinde, aber versuchen muß man es ja.

1989 war das Internet für die meisten noch weit weg. Zu dieser Zeit gab es eine Annoncen Zeitung namens „Annoncen Avis“ (im Netz mitlerweile zusammengefaßt unter Quoka.de). Diese Zeitung bestand zu 100% nur aus Annoncen, so wie ihr sie aus der Samstagszeitung kennt. Suche, biete, kaufe, tausche … das übliche eben. Der Clou, die Zeitung selbst kostete 1,- DM, das Aufgeben einer Annonce war für Privatanzeigen kostenlos (bis auf die Briefmarke oder den Telefonanruf). Eine der vielen Rubriken hieß damals „Grüße“ und dort standen in den ersten Ausgaben so 2-3 Texte, mit Glückwünschen für die Oma u.ä. Doch plötzlich erschienen die ersten Annoncen mit Pseudonym, ähnlich einem Chat oder etwas moderner das, was heute z.B. Twitter ist.

Da die Texte in dieser Rubrik ebenso kostenlos waren, wie im Rest der Zeitung, fanden sich dort innerhalb kürzester Zeit zwei Spalten, dann eine Seite und nach 4-6 Wochen bereits 2 ganze Zeitungsseiten voll mit Anzeigen wie „Black Tiger grüßt Snoopy, wie war dein Wochenende …“ usw. Etwa 20-30 verschiedene Pseudonyme waren in ständigem Kontakt bis irgendwann jemand auf die Idee kam Freitags oder Samstags in einer bestimmten Kneipe aufzutauchen und andere dazu einzuladen.

Zunächst kamen 2-3 und berichteten in der Folgewoche, dann 5-8 und nach ca. 3 Wochen kamen bereits 15-20 Schreiber dieser Rubrik (übrigens es war, soweit ich mich erinnere, die Rubrik 193) vom ganzen Niederrhein in diese eine Kneipe. 70% kamen mit dem Auto und tranken demnach nur Limo und Wasser, was den Wirt zunächst verwunderte, aber aus dieser Idee kam für ca. ein 1 Jahr eine wunderbare Gruppe zusammen. Leider hat man sich dann schnell wieder aus den Augen verloren, weil eben doch nicht jeder mit jedem konnte.

Wohlgemerkt, wer sich nicht persönlich sah oder anderweitig kannte, mußte damals auf eine Antwort eine Woche warten, bis daß der Text in der Zeitung der Folgewoche zu lesen war. In der heutigen Internetgeneration ist es unvorstellbar, weil e-mails, Twitternachrichten u.ä. binnen Sekunden rund um den Globus laufen. Aber wenn sich jemand vom Niederrhein an die 193′er Zeit im „BIT77″ erinnert (1989 / 1990) möge er oder sie sich doch mal hier melden.

RUHR.2010

ruhr2010 Unter dem Motto „Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010“ wird im kommenden Jahr ein Kulturfestival der besonderen Art gefeiert. Eine ganze (Industrie-)Region wird 2010 zur Kulturregion. Aber was ist das eigentlich, eine Kulturregion? Ich zitiere mal auszugsweise von der Homepage.

Die Stadtregion Ruhr ist der drittgrößte Ballungsraum Europas mit 5,3 Millionen Menschen aus über 170 Nationen in 53 Städten. Nirgendwo auf der Welt sieht es aus wie im Ruhrgebiet. Die Landschaften der Region sind von Menschen gemacht und von Bergbau und Industrie gezeichnet.

Seit einigen Jahren verändern sich die Landschaften, denn Industriebrachen werden zu Landschaftsparks, Halden werden zu grünen Oasen und bahnbrechende Kunst und Architektur verwandeln die Zeichen der industriellen Vergangenheit.

Aus kleinen Siedlungen, die sich um hunderte von Bergbauschächten und Stahlhütten gebildet hatten, entstand Mitte des 19. Jahrhunderts rasend schnell eine der pulsierendsten Industrieregionen Europas. Nach dem Niedergang der Kohle- und Stahlindustrie in den 1960er Jahren hat sich das Ruhrgebiet fast ebenso schnell vom verrußten Kohlenpott zur Dienstleistungsmetropole gewandelt„.

Ich komme gebürtig aus dem Ruhrgebiet, aber ich kenne längst nicht alle Facetten dieses Wandels, insbesondere die nicht, die sich in den letzten 20 Jahren entwickelt haben. Was bitte macht eine Kulturregion eigentlich aus? Viele Museen, viele Konzerte und Festivals, Besuch von alten Industrieanlagen oder grünen Flächen, die früher Abraumhalten waren? Ich halte euch für 2010 auf dem Laufenden. Ein Termin steht bereits fest, am 18.07.2010 wird ein Teil der Autobahn A40 für einen Tag gesperrt. Eine Autobahn zu Fuß erkunden, das stelle ich mir spannend interessant vor. Weitere Aktivitäten werden vermutlich folgen.

Eine erste Programmbroschüre „RUHR.2010 zum Mitnehmen“ gibt übrigens es hier (Achtung rd. 7,5 MB).

[Update]
- Als offizieller Mobilitäts- und Logistikpartner der Kulturhauptstadt startet die Deutsche Bahn, wie hier zu lesen ist, mit der Beklebung ihrer Fahrzeugflotte mit dem offiziellen Kooperationslogo. Auch voraussichtliche (Sonder-)Fahrpreise findet man bereits. Klickt hier.

- Desweiteren hat der ADAC unter dem Titel „Erlebnis Ruhrgebiet – Kulturhauptstadt Europas 2010“ eine ADAC-Broschüre mit Ausflugs- und Freizeittipps für die Metropole Ruhr zusammengestellt. Die Broschüre ist kostenlos in allen Geschäftsstellen des ADAC in NRW erhältlich.

Ein Herz für Blogs

ein-herz-fuer-blogs

Hallo werte Blogleserinnen und Blogleser, heute gibt’s ein bischen Werbung in uneigennütziger Sache. Wie ich verschiedendlich lesen konnte soll heute am 21.04.2009 der Tag mit einem Herz für Blogs sein. Jeder der Lust hat veröffentlicht einen Beitrag mit o.g. Titel und empfielt dort seine (Lieblings-)Blogs oder eben die, denen er/sie relativ regelmäßig folgt. Also ohne lange Vorrede, hier sind meine Lieblingsblogs, die es übrigens auch rechts unten regelmäßig unter der Überschrift „Weblog Empfehlungen“ zu lesen gibt.

Brieftourpod
Hamburg Traffic
Hauptstadtblog
Ich weiß, daß ich nichts weiß
Jeden Tag Berlin
Josh Harrow’s Blog
Kramuri blog i net
Kraut und Rüben
MacManiacs
OrangeFy
Schlaflos in München
Stadtbahn Blog
Stille Wasser
TIEFimWAL.de
U-Bahn Blog
Yuki Keylin

Und jetzt viel Spaß beim Lesen, bin mal gespannt, ob mein Blog auch in irgendeiner (Empfehlungs-)Liste auftaucht.

Tiere der Eiszeit


Heute waren wir in einer kleinen, feinen Ausstellung mit dem Titel „Tiere der Eiszeit“. Das Museum in der Nähe der Burg Linn (Rheinbabenstraße 85, Krefeld) zeigt bis zum 02. August 2009 wie unsere Heimat vor 12.500 Jahren ausgesehen hat. Ich zitiere mal von der Seite Archaeologie-Krefeld.

Das Eiszeitalter begann vor etwa zwei Millionen Jahren und gehört zu den spektakulärsten Zeitabschnitten. Zum einen ist die Entwicklung des Menschen eng mit diesem Erdzeitalter verknüpft, zum anderen ist die Vorstellung, dass große Teile Europas zeitweise durch über 1000 Meter mächtiges Eis bedeckt waren, von einer großen Faszination [...]. In der Ausstellung werden die charakteristischen Tiere dieser Zeit, in lebensgroßen Nachbildungen sowie als Originalpräparate und Abgüsse gezeigt [...]„.

Das riesige Mammut ist der Star der Ausstellung. Vor ihm kommt man sich wie kleinwüchsig vor und das bin ich mit 1,81 nun bestimmt nicht. Mammuts konnten bis zu 3 Meter groß werden. Auch die anderen Tiere waren z.T. sehr lebensecht. Einziger Negativpunkt, die Ausstellung hätte ruhig größer sein dürfen. Weitere Bilder könnt ihr bei Interesse bei Flickr oder bei Sevenload betrachten.

Wie übersetzt ihr „Blog“?

kommentar Wie übersetzt ihr den Begriff „Blog“? Eventuell sowas wie „Protokoll im Internet“ oder landläufig vielleicht eher sowas wie „Tagebuch im Internet“? Einverstanden, ein Blog ist also sowas wie ein Tagebuch.

Es gibt Momente im Leben da ist man so richtig down, müde, niedergeschlagen, mit seinem Leben unzufrieden. Ist das etwas, was man ins Internet stellt? So, daß es jedermann lesen kann? Daß man seinen Frust hier abläd oder seinem Ärger mit dem Wetter Luft macht, den öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem überfüllten Discounter um die Ecke kann ich verstehen, aber das eigene Gefühlsleben? Sollte das wirklich hier ausgebreitet werden?

Diejenigen, die einen nur über das Internet kennen werden vielleicht virtuellen Trost spenden. Diejenigen, die einen persönlich kennen, werden aber vielleicht Dinge zu lesen bekommen, die sonst niemals bis zu ihnen vorgedrungen wären.

Ist das Internet heutzutage auch sowas wie ein Abladeplatz für Gefühle. Gaukeln einem SozialNetworks vor, man hätte Freunde, die man aber in Wirklichkeit niemals persönlich getroffen hat? Ich tue mich schwer, sehr persönliche Dinge an dieser Stelle zu veröffentlichen. Wie steht es mit euch, schreibt ihr alles ins Netz? Gab es schon mal negative Erlebnisse? Es gibt Momente im Leben da ist man so richtig down, müde, niedergeschlagen.

Blogpause

stiftIch hätte nicht gedacht, daß ich das hier so bald schreiben werde, aber ich brauche eine RuheBlogpause. Daher werde ich hier erstmal etwas kürzer treten. Ich kann noch nicht sagen wie es weitergeht aber macht euch keine Sorgen, ich melde mich bald wieder. Bis dahin erstmal frohe Ostertage.

Hatschi

sonnig Als vorletzte Woche die ersten Sonnenstrahlen hervorguckten fing meine Nase wieder an zu kribbeln. Alljährlich im Frühling kommt die Allergie gegen Erle, Birke und was so an Frühblühern fliegt wieder hervor. Etwas zu früh dachte ich, denn eigentlich fängt die Saison erst im April an, aber bei diesem verkorksten Winter weiß man ja nie. Also habe ich mir letzte Woche vorsorglich erstmal neue Tabletten verschreiben lassen. Allerdings zunächst wieder Ruhe in der Nase. Jetzt aber, kaum daß der April begonnen hat und es (endlich) wärmer geworden ist gehts wieder los. Also leidet ein wenig mit mir, bis ich in 4-5 Wochen wieder aufatmen kann.

Hier wache ich

Auf diesen Beitrag bin ich gekommen, als ich dieser Tage in einem anderen Blog etwas zum Thema Stofftiere las. Es begab sich in den 80’er Jahren, da startete RTL sein Fernsehprogramm für jeden frei empfangbar über die Hausantenne (und natürlich über Kabel oder Satellit). Damals gab es noch Ansager und Ansagerinnen, die den Zuschauer durch den ganzen Sendetag begleiteten und neben diesen Damen und Herren gab es natürlich auch das eine oder andere Maskotchen.

Eines davon war eine Bobtailhündin oder war es ein Hund? Ich weiß garnicht mehr, vielleicht war es auch nur eine Handpuppe. Tauchte der Hund nicht immer auf, wenn Eva Müller moderierte? Na wie dem auch sei, diese Hündin (oder eben diesen Hund) gab es dann, auf Grund der Beliebtheit, schon bald auch als Stofftier zu kaufen.

Also habe ich seinerzeit auch ein Exemplar erworben. Nachdem der Stoffhund eine Zeit lang irgendwo oben auf einem Regal „verschwunden“ war, hatte er bei der Anschaffung eines neuen Wohnzimmerschrankes dort keinen Platz mehr. Also mußte eine neue Schlafstätte für den Racker her. Seitdem sitzt er tagsüber auf dem Bett und bewacht die Umgebung. Abends muß er den Platz selbstverständlich räumen, aber er nimmt’s gelassen.