HandyTicket Deutschland

Heute habe ich erstmals vom Handy die 110 angerufen, weil ich auf der Autobahn (A42) an einem Bremskeil vorbeigefahren bin, der auf der linken Spur lag. Ich war etwas unsicher, ob die 110 die richtige Nummer war, aber die wußtens zum Glück eh schon. Super, besser daß mehrere anrufen als keiner. Dann also ohne Umweg zum eigentlichen Thema …

Handy1Im Oktober wollte ich wie berichtet einen App Tag einlegen, mich also mit verschiedensten Apps einen Tag bewegen und bezahlen. Vorab habe ich aber letzte und Anfang dieser Woche die App HandyTicket Deutschland ausprobiert. Die für den ÖPNV, ihr wißt schon Bus fahren und so. Erstes Handicap im VRR (Verkehrsverbund Rhein Ruhr) gibt es verschiedene Preisstufen von A – E und in größeren Städten noch die Unterteilung in A und A2 (wobei in Krefeld, weil doch nicht sooo groß, A und A2 gleich viel kostet). Geht’s in einen Vorort gilt vermutlich Preisstufe A2, man kann verwirrender Weise aber auch Preisstufe A kaufen. Also habe ich für die Hinfahrt mal A und für die Rückfahrt mal A2 gewählt. Ein Kontrolleur kam nicht und in die Straßenbahn kann man eh ohne den Fahrschein vorzuzeigen hinten einsteigen.

Handy2Im Bus ist das etwas anders, denn da muß man den QR Code, den man in der HandyApp erhält, vor so ein Lesegerät halten. Dieses entscheidet dann, ob der AppFahrschein gültig ist. Erster Versuch, Fehlerpiepen, zweiter Versuch, Fehlerpiepen. Kleiner Stau am Buseinstieg, also erstmal die anderen Fahrgäste durchgelassen. Dritter Versuch, diesmal für o.k. befunden. Beim Umsteigen, ich war faul und habe mich auf dem Hinweg bis vors Ziel (Krankenhaus) fahren lassen, habe ich auf den Zirkus verzichtet. Der Busfahrer (anscheinend türkischer Nationalität) war auch beschäftigt, sich von einem andern türkischen Fahrer den Weg (anscheinend einer anderen Linie) erklären zu lassen :-). Aus dem türkischen Kauderwelsch (ich spreche kein türkisch) drangen Wortfetzen wie “links”, “rechts”, “Bahnhof” und “Kreisverkehr” ;-) . Gibts die Worte im türkischen nicht? Ach bevor ihr fragt, alles gut mit Krankenhaus, vermutlich muß nichts geschnibbelt werden.

Handy3Zurück mit dem Bus das gleiche Spielchen, Fehlerpiepen bei Versuch 1+2, weitere Fahrgäste durchgelassen, dann winkte der Busfahrer ab und meinte es wäre schon gut ;-) Ich bin nun also 3 x mit dem Bus bzw. der Straßenbahn gefahren, habe 3 x ein HandyTicket erworben und hoffe ich bin nicht schwarzgefahren. Ich bleibe für euch am Ball. Interessant wäre jetzt in einen anderen Verkehrsraum, sagen wir mal vom VRR in den VRS (z.B. Richtung Köln), zu fahren, aber das würde hier momentan den Rahmen sprengen :-) . Abgebucht werden die Fahrten übrigens einige Tage später vom Girokonto (was eine Anmeldung voraussetzt).

Foto der Woche (Siebenundreißig)

Da liegt der Botanische Garten Krefeld nur rund 5 Autominuten entfernt und trotzdem sind schon wieder 2 1/2 Monate rum, seit ich das letzte Mal dort war. Er ist nicht riesig, aber immer wieder schön und passend zur Jahreszeit bepflanzt. Für alle, die jetzt dem Sommer ein bisschen nachweinen hier das Foto der Woche, ganz viel Sonne(nblume) für den Herbst :-)

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… und wer noch ein bisschen mehr botanisches sehen möchte … bitteschööön. Die Bitterorangen (oben, zweites Bild von links) haben mich sogar angelächelt. Von welchem Obst kann man das schon sagen ;-) ? Mehr bei Flickr und Google+.

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Von alten Autos und neuen Handy Apps

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Bei mir läuft’s zur Zeit etwas ruhiger, weil ich krankheitsbedingt ein paar Tage aussetzen durfte. Unter anderem war ich zu einer Untersuchung im Krankenhaus und durfte feststellen, wie weit meine Daten selbst dort gespeichert sind. Sie hatten meine alte Adresse im Computer, obwohl ich selbst in Krefeld noch nie im Krankenhaus war. Aber Familienangehörige und da ist man dann als Bezugsperson …. na ja. Aber das gehört hier nicht in allen Einzelheiten hin, zumindest z.Zt. noch nicht. Stattdessen ein kleiner Rückgriff auf letztes Wochenende.

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Am Sonntag war ich mal wieder in und um Essen herum unterwegs. Zuerst zum Oldtimertreffen an der Kokerei Zollverein und anschließend seit langem mal wieder auf der Halde Schurenbach. Das Oldtimertreffen Anfang September ist traditionell das erste Treffen nach den Sommerferien und, wenn das Wetter stimmt, gut besucht. So war es auch dieses Mal wieder. Die Parkplätze für Oldtimer wurden knapp und die Besucher nutzen den Sonntag für einen ausgiebigen Fotospaziergang. Ein paar schöne Fahrzeuge waren ja dabei oder würdet ihr einen Mercedes 300 SL verstoßen ;-) ? Ich lade am Wochenende noch ein paar Bilder in die bekannten Fotoalben.

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Anschließend habe ich nach längerer Zeit, weil fast um die Ecke, mal wieder einen Abstecher zur Halde Schurenbach gemacht. Ich hätte ja das Umfeld beinahe nicht wiedererkannt. Sind dort auch Bäume dem Sturm im Frühjahr zum Opfer gefallen? Der Eingang, sonst unter Bäumen, lag gänzlich im freien Feld und auch entlang der Treppe, die langsam anfing zuzuwuchern war rechts und links alles gerodet, was sich sonst Gestrüpp nannte. Nur im oberen Teil der Halde wuchs alles wie gewohnt. Aufgefallen ist mir die neue Aufschrift auf der Bramme “Dani’s weightloss Journey”. Sie (oder er) scheint es schon mehrfach an die Spitzte der Halde geschafft zu haben. Viel Glück Dani beim Abnehmen ;-).

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Am Samstag hatte ich schließlich noch etwas Zeit und habe mich mal mit dem Thema Handy Ticket beschäftigt. Das Handy Ticket ermöglicht einem den Kauf von Tickets des VRR (also Bus, Straßenbahn, Regionalbahn, S-Bahn etc.) mit wenigen Tastendrücken und Abrechnung über Girokonto oder Kreditkarte. Als ich am Dienstag vom Krankenhaus zurückfuhr habe ich das gleich mal ausprobiert. Ich würde nämlich im nächsten Urlaub gerne mal einen Handy App Tag verbringen, also möglichst viel mittels Handy organisieren, bezahlen usw. Aber davon ein anderes Mal mehr. Der Ticketkauf (Einzelfahrt innerhalb Krefelds) verlief übrigens reibungslos.

100 Jahre Rhein-Herne-Kanal

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Acht Jahre, vom 05. April 1906 bis 17. Juli 1914, haben sie gegraben bis er fertig war. Am letzten Wochenende wurde sein 100jähriges gefeiert. Eigentlich das ganze Jahr, aber an diesem Wochenende, war er frei von Schiffen, zumindest von den Großen. Wovon ich rede? Ach so, vom Rhein-Herne-Kanal. Er verbindet den Rhein mit dem Dortmund-Ems-Kanal (ich schrieb davon, als ich dieser Tage vom Schleusenbesuch berichtete). Gut ein Schifffahrtskanal sagen die einen, die Riviera des Ruhrgebiets sagen die anderen (oder wie der WDR vor kurzem titelte “Riviera im Pott“).

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Es ist schon verrückt, denn ich habe als Kind nur rund 3 km vom Kanal entfernt gewohnt, aber trotzdem kann ich mich nicht erinnern jemals dort gewesen zu sein. Die Riviera lag damals mitten in einem Industriegebiet, da wo heute das Einkaufszentrum “Centro” zum Flanieren einlädt, verliefen damals dicke Rohre und säumten Kühltürme die Straße. Keine einladende Gegend für einen 12-15 jährigen, der seine Wege mit dem Fahrrad absolvierte. Im grünen Hexbachtal haben wir uns herumgetrieben (ich wüßte heute gar nicht mehr wie man da hinkommt), aber in Industrievierteln, auf die Idee wäre ich damals wohl nicht gekommen. Natürlich waren damals keine Rad- und Wanderwege entlang des Kanals, es war eben ein Schifffahrtskanal und kein Ausflugsziel (im eigentlichen Sinn). Aber ich schweife ab, ich wollte euch ja vom vergangenen Wochenende erzählen, denn der Rhein-Herne-Kanal feierte ja sein 100jähriges Bestehen.

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Das Wetter war nicht gerade zum Feiern, denn knapp 20 Grad und bewölkter Himmel ließen wenig Platz für ein Badevergnügen. Trotzdem gab es Tohuwabohu und zwar musikalisch an der Schleuse Gelsenkirchen mit der Tohuwabohu Marching Band. Aber der Reihe nach. Meine erste Station war in Oberhausen. Ich dachte ich schaue mich mal unterhalb des Gasometers um, vielleicht entdecke ich ja ein paar Ruderboote oder ein paar Schwimmer. Aber es war nix los, auch wenn die WAZ berichtet es wären rund 20.000 Menschen am Samstag auf den Beinen gewesen, hier war nix los, aber sowas von nix. Auf der Slinky springs to fame Brücke schlummerten die Liebesschlösser in leichtem Nebel, unten ruderte mal ein einsames Boot vorbei. Am Rand des Kanals lagen noch die letzten Tropfen auf den Pflanzen.

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Also bin ich weiter nach Gelsenkirchen, am Nordsternpark waren zumindest schon ein paar Buden und Infostände aufgebaut, die Feuerwehr hatte ihren Platz bezogen und ein einsamer Musikant spielte auf der wenig besuchten Bühne. Die Graffitiwand wurde gerade einem neuen Anstrich unterzogen und am Wasser gab’s eine handvoll Wagemutiger die sich beim Stand up Paddling versuchten oder im Inneren eines Wasserballs strampelten. Ja, hier war mehr los als in Oberhausen, aber der große Ansturm ließ bei einsetzendem Nieselregen auch hier zu wünschen übrig. Eigentlich schade für die Organisatoren, die sich Mühe gegeben hatten, aber für ein Strandpicknick war nun wahrlich nicht das Wetter.

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Also bin ich noch ein paar Meter weiter an die Schleuse nach Gelsenkirchen. Wenige Meter neben der Stelle, wo im letzten Jahr die Kanalbesichtigung des neuen Emscherkanals stattfand, war am Samstag Tag der offenen Türe an der Schleuse. Die Feuerwehr zeigte auch hier ihr Können, ein Binnenschiff konnte besichtigt werden und eine Schleusenkammer war trockengelegt, so daß man ihr bis auf den Grund schauen konnte. Vor der Schleuse zeigte ein Taucher sein Können, bei der Bergung eines Ferraris :-) aus dem Rhein-Herne-Kanal. Mittlerweile hatte der Regen wieder aufgehört, aber der Wind der übers Wasser blies, fühlte sich irgendwie herbstlich an. Ich denke der Kanal hätte mehr verdient gehabt, aber an diesem Wochenende sah das Wetter irgendwie nicht nach Geburtstag aus.

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Trotzdem habe ich ein paar Fotos gemacht, die ihr wie immer bei Flickr oder Google+ zu sehen bekommt. Zum Tagesabschluß ging es dann noch auf das besagte Binnenschiff namens “Willi”, daß schon einige Jahre auf dem Buckel hat. Gebaut wurde es 1909, außer Dienst gestellt 1983, seitdem war es als Museumsschiff in verschiedenen Händen und seit 2004 nun in Besitz des “Vereins historische Binnenschifffahrt“. Der nächste große Termin im Ruhrgebiet ist übrigens der Day of Song am 27. September 2014 nicht nur, aber bestimmt auch irgendwo an der Riviera des Ruhrgebiets.

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Die Schönheit der großen Straße

A40_3Sie hat eine lange Geschichte hinter sich, die heutige B1|A40. Die uralte Handelsroute von der belgischen Nordseeküste bis in die russische Stadt Nowgorod. Heute ist die B1 Teil von verschiedenen Autobahnen und bildet als A40 den sogenannten Ruhrschnellweg. Wer im Ruhrgebiet groß geworden ist, dem werden Begriffe wie “Ruhrschnellweg” oder “Spagettiknoten” bekannt vorkommen. Als Kind fand ich den Begriff “Spagettiknoten” immer äußerst lustig, aber Autobahnkreuz sagte damals kaum einer. Wer schon mal durchs Ruhrgebiet gefahren ist, der dürfte mit Sicherheit auch schon mal durch das Autobahnkreuz Duisburg Kaiserberg gefahren sein und wer im oder um das Ruhrgebiet herum wohnt, für den ist die A40 und der Spagettiknoten die Heimat.

Wie bereits zum Kulturhauptstadtjahr 2010 findet auch 2014 entlang der A40 wieder die Kunstaktion “B1|A40 Die Schönheit der großen Straße” statt. Kunst auf der Autobahn? Na nicht ganz, aber zumindest im Umfeld der Autobahn. Die verschiedenen Veranstaltungen zwischen Duisburg und Dortmund kann man dem Programmheft entnehmen und wenn ihr zwischen Bochum und Dortmund zu Hause seid, dürft ihr den Bericht gerne fortsetzen.

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DUISBURG AUTOBAHNKREUZ KAISERBERG – “Die Zukunft der Landschaft”

Nun klingt es etwas verrückt, wenn ich erzähle, daß ich im Autobahnkreuz Kaiserberg herumgelaufen bin, aber trotzdem war’s so. Es gibt sogar einen Kaiserberg Wanderweg. Also das Auto unweit davon auf der Dörnerhofstraße abgestellt und zu Fuß auf den Weg gemacht. Das erste was ich im vorbeifahren prompt übersehen habe, war die Wanderausstellung “Trampelpfade”, eine Michschung aus Bau- und Planwagen. Im Inneren des Wagens lassen sich drei Rollen, ähnlich einem Glückspielautomaten, drehen. Auf jeder Rolle befinden sich Informationen über das Ruhrgebiet und das Umfeld A40/Kaiserberg. Warum ich das so genau weiß, obwohl ich’s übersehen habe? Weil ich, schlau wie ich bin, auf dem Rückweg so dachte was’n das für’n Wagen und warum stehen da Leute drumherum. Tja, gerade noch mal rechtzeitig ausgestiegen :-).

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Etwas weiter die Dörnerhofstraße rein steht das Kunstwerk “Überplanungen” und erklärt die Wege und Leitungen auf, über und unter dem Autobahnkreuz auf verschiedenen Karten. Die coolste “Karte” war das Autobahnkreuz komplett in Metall. Wer sich vielleicht an diesen Blogbeitrag erinnert (etwas scrollen), der wird wissen, daß neben dem Autoverkehr auch noch mehrere Eisenbahnlinien den Bereich rund um das Autobahnkreuz durchschneiden. Auch über die Dörnerhofstraße gehen zwei Bahnlinien, wovon eine nur gerade mal 3,60 m über dem Kopf langläuft. Ich sage euch, als der erste Zug da mit Tempo drüber rauschte, habe ich mich gehörig erschrocken. Die Züge haben, obwohl gerade erst in Duisburg Hauptbahnhof losgefahren, schon ordentlich Tempo drauf. Am 6. September ist übrigens großes Finale rund um das AK Kaiserberg mit Reibekuchen, Musik und der Wanderausstellung “Trampelpfade” (Kolkerhofweg 130, Mülheim/Ruhr).

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ESSEN FRILLENDORF – “Heimat Autobahn”

Ein paar Tage nach meinem Besuch im Autobahnkreuz war ich mal wieder auf dem Weg nach Essen und verlasse die Autobahn wie so häufig an der Anschlußstelle Essen Frillendorf. Wenn ich ehrlich bin, habe ich mich dort noch nie näher umgesehen. Wer die Ausfahrt kennt wird wissen, daß sie eigentlich auch nicht wirklich dazu einläd. Also um so mehr ein Grund dort nach dem nächsten Kunstobjekt “O.T.” Ausschau zu halten. Die Frillendorfer Straße muß dort, um die Autobahn zu unterqueren, in die Tieflage gehen. Dafür findet sich, auch ziemlich einmalig in Deutschland, die Bushaltestelle auf dem Mittelstreifen der Autobahn, wo der Bus in einer Betonspur fährt. Genau diese Busspur steht momentan auf der Kippe, weil zu teuer und anfällig für Reparaturen.

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Bei soviel Skurilität ist auch “O.T.” skuril, denn neben eine Menge Street Art in Form von Graffiti (welche hier an den Wänden prangen) hat der Künstler an verschiedenen Stellen schwarzweiß Foto überzogene Holzfiguren aufgestellt, die den Anschein machen, als gehörten Sie nicht wirklich hierher. Während die eine Figur mit einem Karton über dem Kopf an der Treppe steht (Achtung jetzt kommt ein Karton :-) ), steckt an einer anderen Stelle jemand seinen Kopf in den Sand (respektive den Bürgersteig). Oben im Gebüsch steht, gleich neben der Autobahnausfahrt, ein ausgewachsener Tiger. Man muß schon genau hingucken, um alles zu entdecken.

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Wer in diesem Umfeld mit einem Fotoapparat herumläuft fällt zwangsläufig auf. Daher wurde ich auch von Erik (nebst Begleitung) aus Berlin (E. Göngrich) angesprochen, der mit dem Fahrrad unterwegs war und sich ebenfalls der sehr speziellen Kunst widmete. Erik, auch wenn ich selbst mittlerweile meine Wahlheimat außerhalb des Ruhrgebiets habe, trag die Info ruhig nach Berlin “Im Pott is schön” … irgendwie … auf eine ganz bestimmte Art, vielleicht auch ein bisschen unmittelbar neben der großen Straße :-) .

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Wer möchte, das sind die weiteren Punkte, um die ihr euch kümmern könnt:
MÜLHEIM U-BHF EICHBAUM – “Moment und Kontinuität”
BOCHUM DÜCKERWEG – “Roadmovie Ruhr reloaded”
BOCHUM HAMME – “Kulturelle Kreuzungen”
DORTMUND SCHÖNAU – “Rekonstruktion einer Landschaft”

Und jetzt geht’s wieder ab auf die Autobahn, genießt die Schönheit der großen Straße :-) . Bilder … kennt ihr oder? Gibt’s bei Google+ bzw. Flickr (bisschen scrollen, weil zu verschiedenen Terminen aufgenommen).

Foto der Woche (Vierundreißig) – Oldtimer im Stadtwald Krefeld

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Kinder wie die Zeit vergeht. Ein PKW ist ein Oldtimer, wenn er 30 Jahre oder älter ist und während einem früher der Begriff Oldtimer eher dann begegnete, wenn man von Autos aus der Anfangszeit des Automobils erzählte, kommt heute bereits der Opel Kadett in seiner letzten Baureihe oder der VW Golf II als Oldtimer daher. Das heißt, Halter dürfen für Fahrzeuge, die 1984 zugelassen wurden, im Laufe dieses Jahres das begehrte H-Kennzeichen beantragen. Beim Oldtimertreffen in Krefeld ist diese Woche auch mein Foto der Woche entstanden, weil sich noch einmal die Sonne und die Augustwolken so schön spiegelten.

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Aber nochmal zurück zum H-Kennzeichen (H wie Historisch). Wo liegt denn jetzt der Vorteil eines solchen Kennzeichens? Erstens die Kfz-Steuer ist pauschal auf 46,02 Euro für Krafträder und 191,73 Euro für andere Fahrzeuge festgelegt, zweitens man kann i.d.R. bei der Kfz-Versicherung sparen und drittens Fahrzeuge mit H-Kennzeichen dürfen in Umweltzonen bewegt werden, in denen sonst spezielle Auflagen gelten, denn eine Feinstaubplakette ist für diese Fahrzeuge nicht nötig.

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Apropos VW Golf II, mein erstes Auto war sogar noch der Golf I. 30 Jahre … ich fühle mich gerade ein bisschen alt und wer jetzt sagt du bist ja auch alt wird mit Lesen dieses Blogs nicht unter 3 Artikeln bestraft ;-) . Das nächste und gleichzeitig letzte Treffen für dieses Jahr in Krefeld ist übrigens am 21. September 2014 und auf Zeche Zollverein kommen noch zwei Treffen am jeweils ersten Sonntag im September und Oktober. Interesse an mehr? Dann guckt doch mal hier (Flickr) oder hier (Google+).

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Gourmet Meile Zollverein

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Normalerweise brauche ich ja ein paar Tage nachdem ich irgendwo war, um einen passenden Blogbeitrag draus zu schneidern und der letzte Beitrag zum Thema Rhein-Herne-Kanal ist auch immer noch aktuell, aber da die Gourmet Meile ja nur an diesem Wochenende stattfindet muß ich mich ein bisschen sputen. Im letzten Jahr konnte ich mich nicht so recht entscheiden, aber dieses Jahr habe ich mir bereits im Vorfeld im Netz angesehen, was es so gibt und mich spontan für “Himmel und Ääd vom Restaurant Mintrops Stadt Hotel entschieden. Himmel und Ääd ist gebratene Blutwurst (ich weiß nicht jedermanns Sache :-) ) und dazu gab es karamellisierte Apfelspalten, Kartoffelpüree und Röstzwiebeln.

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Zum Nachtisch habe ich mich für eine Portion Topfenknödel von Nelson Müllers Restaurant Schote entschieden. Zu den Topfenknödeln gab es Zwetschgen, Zimteis und Pistaziencreme. Ja ich weiß, von diesen Gerichten wird man jetzt nicht pappsatt, aber dafür schmeckt es ausgesprochen gut. Beim ersten Essen kauft man für 1,- Euro ein Besteck, das man dann an allen weiteren Ständen wiederverwenden kann. Wenn ihr Lust habt, bis Sonntag geht die Gourmet Meile noch auf Zeche Zollverein in Essen.

P.S.: Dieser Beitrag ist nicht gesponsert, alle Gerichte wurden selbst bezahlt, selbst verzehrt und selbst für äußerst lecker lecker lecker befunden ;-).